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Fehlerbehebung und Lösungsvorschlag, wenn sich der Mauszeiger nicht auf einen anderen Bildschirm bewegen lässt.

Februar 16, 2026 4 Minuten Lesezeit Updated: Februar 16, 2026

Normalerweise reicht ein einzelner Monitor für die meisten Nutzer völlig aus. Sobald man jedoch mehrere Bildschirme verwendet – sei es für 3D-Modellierung, Gaming oder einfach nur, um mehr Bildschirmfläche zu haben – kann es zu Problemen kommen. Manchmal, selbst wenn in den Anzeigeeinstellungen alles in Ordnung zu sein scheint, lässt sich der Mauszeiger einfach nicht über einen Bildschirm hinaus bewegen. Es ist, als ob das System sich aufhängt oder die Konfiguration nicht richtig erkennt. Das kann frustrierend sein, denn man fragt sich: „Warum kann ich den Cursor nicht auf den anderen Monitor bewegen?“ Manchmal liegt das an inkompatiblen Anzeigekonfigurationen oder einem einfachen Verbindungsproblem. In anderen Fällen richtet Windows die virtuelle Konfiguration einfach falsch aus, wodurch der Cursor „hängt“.Es ist nicht immer offensichtlich, woran es liegt, aber es gibt ein paar Tricks, die in der Regel helfen. Hier sind einige Tipps, die sich in der Praxis bewährt haben und Ihnen viel Kopfzerbrechen ersparen könnten. Diese Lösungen beziehen sich hauptsächlich auf Windows, aber auch Mac-Nutzer können von einem kurzen Blick auf die Anzeigeeinstellungen in den Systemeinstellungen profitieren.

So beheben Sie das Problem, dass sich Ihre Maus nicht zwischen Monitoren bewegen lässt

Schließen Sie die Bildschirme wieder an – überprüfen Sie die Kabel.

Wenn Ihre Monitore nicht richtig angeschlossen sind, erkennt Windows möglicherweise nur einen oder sieht die anderen als virtuelle Erweiterung. Selbst wenn sie in Ordnung aussehen, sollten Sie die Kabel auf festen Sitz und Beschädigungen überprüfen. Bei Desktop-PCs öffnen Sie das Gehäuse oder schauen Sie hinter den Monitor – trennen Sie die DisplayPort-, HDMI- oder VGA-Kabel und schließen Sie sie wieder fest an. Bei Laptops mit externen Monitoren kann ein kurzes Ab- und Wiederanschließen manchmal Wunder wirken. Bei manchen Konfigurationen erkennt Windows keine Verbindung, wenn das Kabel nicht fest sitzt.Überprüfen Sie daher die kleinen Kontakte oder Anschlüsse. Starten Sie den Computer nach dem Wiederanschließen neu und prüfen Sie, ob der Mauszeiger auf den zweiten Bildschirm gelangt. Ich weiß nicht genau, warum es funktioniert, aber es hat das Problem tatsächlich bei mehreren Geräten behoben.

Stellen Sie den Anzeigemodus auf Erweitern (nicht Duplizieren) ein.

Häufige Ursachen sind falsch konfigurierte Anzeigemodi. Wenn Ihre Bildschirme lediglich gespiegelt werden, bewegt sich der Mauszeiger nicht, da er sich technisch gesehen auf demselben Desktop-Klon befindet. Um dies zu beheben, öffnen Sie die Projekteinstellungen (Win + P) und wählen Sie „Erweitern“. Dadurch wird Ihr Setup in einen vollwertigen Mehrmonitor-Arbeitsbereich umgewandelt, in dem Sie Fenster und Maus frei zwischen den Bildschirmen verschieben können. Manchmal wechselt Windows nach Updates oder Treiberänderungen wieder in den Duplizierungsmodus.Überprüfen Sie diese Einstellung daher regelmäßig. Sobald sie korrekt konfiguriert ist, gleitet der Mauszeiger nahtlos von einem Bildschirm zum anderen. Bei mir hat es funktioniert – gelegentlich reicht ein kurzer Neustart, um die Verbindung zu aktualisieren.

Anzeigeanordnung in den Einstellungen anpassen

Hier wird es etwas kniffliger. Windows ordnet jedem Monitor eine Nummer zu (Bildschirm 1, Bildschirm 2), erkennt aber nicht automatisch die tatsächliche Position der Monitore. Wenn die Monitore in den Einstellungen so konfiguriert sind, als ob der linke Monitor rechts wäre, stoppt der Cursor am Rand und bewegt sich nicht darüber. Um dies zu beheben, gehen Sie zu Einstellungen > System > Anzeige und klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Identifizieren “.Windows zeigt auf jedem Bildschirm blinkende Nummern an – merken Sie sich, welcher Monitor welcher ist. Stimmt die tatsächliche Position nicht mit der Anordnung auf dem Bildschirm überein, verschieben Sie die Monitore im Einstellungsfenster so, bis sie Ihrer tatsächlichen Desktop-Konfiguration entsprechen. Wichtig: Der Mauspfad wird durch diese Anordnung bestimmt, daher ist eine korrekte Ausrichtung sehr hilfreich. Bei manchen Konfigurationen kann selbst eine scheinbar korrekte Anordnung durch eine ungewöhnliche diagonale Position den Cursorfluss blockieren.Überprüfen Sie daher auch dies.

Auflösungen und Skalierung anpassen

Wenn ein Monitor beispielsweise mit 1080p und der andere mit 4K läuft, kann der Mauszeiger unerwartet auf eine Art „unsichtbare Grenze“ stoßen, insbesondere an den Rändern. Unterschiedliche Auflösungen können dazu führen, dass sich der Cursor an den Rändern unkontrolliert verhält oder zu hängen scheint. Um dies zu beheben, stellen Sie beide Bildschirme auf dieselbe Auflösung und Skalierung ein. Gehen Sie zu Einstellungen > System > Anzeige, klicken Sie auf jeden Monitor und wählen Sie eine gemeinsame Auflösung – vorzugsweise die niedrigere oder die native. Für optimale Ergebnisse verwenden Sie Monitore ähnlicher Größe und Auflösung, wenn Sie diese zusammen verwenden möchten. Dadurch wird die Cursorbewegung vorhersehbar und flüssig. Es mag seltsam klingen, aber selbst eine geringfügige Abweichung in der Pixelanzahl kann zu störenden Cursorruckeln führen.

Apps von Drittanbietern könnten Ihren Cursor manipulieren

Manche Bildschirmverwaltungstools oder benutzerdefinierte Software, wie Bildschirmteiler oder virtuelle Desktop-Manager, können die normale Cursorbewegung beeinträchtigen. Sie sperren möglicherweise Ihren zweiten Monitor oder verhindern, dass sich der Cursor in bestimmten Bereichen bewegt. Wenn Sie kürzlich eine dieser Anwendungen verwendet haben, überprüfen Sie deren Einstellungen und suchen Sie nach einer Funktion zum Sperren oder Deaktivieren der Cursorbewegung zwischen Bildschirmen. Das Deaktivieren oder Zurücksetzen dieser Einstellungen kann die normale Cursorbewegung wiederherstellen. Manchmal sind diese Anwendungen nicht offensichtlich.Überprüfen Sie daher, ob im Hintergrund laufende Programme Konflikte verursachen könnten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, deaktivieren oder deinstallieren Sie diese Anwendungen vorübergehend, um sie als Fehlerquelle auszuschließen.

Hoffentlich helfen diese Tipps, den Cursor wieder wie gewohnt zu bewegen. Manchmal reicht schon eine einfache Umstrukturierung der Bildschirmanzeige oder eine erneute Verbindung – da braucht es keine komplizierte Fehlersuche. Aber ja, manchmal macht Windows einem das Leben echt schwer, selbst bei Dingen, die eigentlich ganz einfach sein sollten. Viel Glück!