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So aktivieren oder deaktivieren Sie den Schnellstart auf ASRock-Motherboards

Februar 11, 2026 3 Minuten Lesezeit Updated: Februar 11, 2026

Der Schnellstart im BIOS oder UEFI verspricht eine drastische Verkürzung der Startzeit, insbesondere für alle, die es leid sind, ewig auf das Laden von Windows zu warten. Bei Systemen, die bei jedem PC-Start einen vollständigen Hardware-Scan durchführen, kann die Aktivierung dieser Funktion den gesamten Vorgang spürbar beschleunigen. Allerdings hat sie auch Nachteile – beispielsweise ist das Booten von USB- oder Netzwerkgeräten vorübergehend nicht möglich, da diese Optionen deaktiviert werden. Der tatsächliche Nutzen hängt zudem von der vorhandenen Hardware ab; sind die Startzeiten bereits kurz, bringt die Aktivierung des Schnellstarts möglicherweise keine große Verbesserung.

Die meisten Nutzer bemerken einen Unterschied, wenn ihr normaler Systemstart länger als 20 Sekunden dauert. Durch Aktivieren dieser Funktion lassen sich einige Sekunden einsparen, insbesondere bei Systemen mit langsameren Festplatten oder älterer Hardware. Vorsicht ist jedoch geboten: Bei manchen Konfigurationen ist die Aktivierung des Ultraschnellstarts ein kleines Risiko. Unter Umständen müssen Sie das CMOS zurücksetzen oder die BIOS-Jumper löschen, falls etwas schiefgeht, insbesondere bei Verwendung externer Grafikkarten mit UEFI-GOP-Unterstützung. Das kann sehr aufwendig werden, wenn Sie mit den BIOS-Reset-Prozeduren nicht vertraut sind.

So aktivieren Sie den Schnellstart auf einem ASRock-Mainboard

Zugriff auf BIOS- oder UEFI-Einstellungen

Zuerst müssen Sie ins BIOS oder UEFI. Das ist eigentlich ganz einfach, kann aber je nach System etwas knifflig sein. Normalerweise starten Sie den Computer neu und drücken dann direkt nach dem Erscheinen des Herstellerlogos F2 oder Entf. Manchmal brauchen Sie ein paar Versuche, wenn Ihr Timing nicht stimmt oder Ihre Tastatur den Tastendruck nicht früh genug registriert.

Wenn Sie beim Hochfahren nicht die Taste drücken möchten, können Sie das UEFI auch ohne wiederholtes Neustarten aufrufen. Gehen Sie dazu einfach auf das Startmenü, klicken Sie auf „Ein/Aus “ und halten Sie dann die Umschalttaste gedrückt, während Sie auf „Neustart “ klicken. Navigieren Sie anschließend zu: Problembehandlung > Erweiterte Optionen > UEFI-Firmwareeinstellungen. Klicken Sie erneut auf „Neustart“. Sie sollten nun im BIOS-Menü sein. Das ist zwar einfach, aber nicht immer ganz reibungslos – manche BIOS-Versionen verstecken die entsprechende Option oder haben leicht abweichende Menüpfade.

Schnellstart im BIOS aktivieren

Im BIOS angekommen, wechseln Sie üblicherweise zum Reiter „Boot“, der sich oft unter „Erweitert“ befindet. Hier findet die eigentliche Konfiguration statt. Suchen Sie nach Optionen wie „ Schnellstart“ oder „Ultraschnellstart“. Diese werden entweder als Dropdown-Menü oder Schalter angezeigt; wählen Sie in diesem Fall „Aktiviert“.

Wenn Ihr BIOS eine Option für CSM (Compatibility Support Module) bietet, sollten Sie diese deaktivieren, wenn Sie Ultra Fast Boot auswählen, da diese Option den UEFI-Modus ohne Legacy-Unterstützung erfordert. Manchmal wird CSM nicht angezeigt, insbesondere wenn Sie bereits im UEFI-Modus arbeiten. Deaktivieren Sie es in diesem Fall einfach.

Bei manchen BIOS-Versionen F6kann durch Drücken einer bestimmten Taste in einen erweiterten Modus gewechselt werden, der diese zusätzlichen Optionen bietet. Ansonsten gibt es üblicherweise einen Reiter mit der Bezeichnung „ Boot“, wo sich all diese Einstellungen befinden. Denken Sie daran, nach dem Ändern der Einstellungen diese zu speichern und das BIOS zu verlassen.

Speichern und Beenden

Wenn Sie fertig sind, wechseln Sie zum Menüpunkt „ Beenden“ und wählen Sie „Änderungen speichern und beenden“. Bestätigen Sie mit „Ja“. Ihr System wird neu gestartet, und wenn alles korrekt konfiguriert ist, sollte der nächste Start etwas schneller erfolgen. Achten Sie jedoch auf mögliche Fehler – in manchen Konfigurationen werden die Schnellstartoptionen möglicherweise ausgeblendet oder ignoriert, insbesondere wenn Ihr BIOS über veraltete Firmware verfügt.

Falls Sie später feststellen, dass der Schnellstart nicht Ihren Bedürfnissen entspricht oder Sie Startprobleme beheben möchten, wiederholen Sie einfach den Vorgang, deaktivieren Sie den Schnellstart aber wieder. Sie können ihn je nach Bedarf ganz einfach umschalten.

Hinweis : Nach vielen BIOS-Änderungen oder einem BIOS-Update kann das Löschen des CMOS-Speichers Startprobleme beheben. Dazu wird üblicherweise der Jumper auf dem Mainboard überbrückt oder die CMOS-Batterie für einige Minuten entfernt.