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So aktivieren Sie den Schnellstart auf ASUS-Geräten

Februar 11, 2026 4 Minuten Lesezeit Updated: Februar 11, 2026

Die meisten ASUS-Mainboards verfügen über die „Schnellstart“-Funktion, die den Systemstart beschleunigen soll, indem sie während des POST-Vorgangs einige Hardwareprüfungen überspringt. Klingt super, oder? Manchmal ist es aber lästig – es erschwert oder nervt, ins BIOS zu gelangen, wenn man es braucht, insbesondere bei der Fehlersuche oder wenn man Einstellungen vornehmen möchte. Außerdem berichten manche Nutzer von seltsamen Hardwareproblemen oder längeren Startzeiten bei bestimmten Systemen. Daher ist die Entscheidung für oder gegen diese Funktion nicht immer einfach; es kommt ganz auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Erfahrungen an.

Ziel ist es, herauszufinden, ob der Schnellstart Probleme verursacht oder ob er nur dann aktiviert werden sollte, wenn die gesamte Startzeit wichtiger ist als der sofortige BIOS-Zugriff. Der Haken? Man muss die BIOS/UEFI-Einstellungen anpassen. Die gute Nachricht: Bei ASUS findet man diese Option üblicherweise unter „Start“ > „Startkonfiguration“. Bei manchen Modellen ist sie jedoch direkt auf dem Hauptbildschirm oder unter den erweiterten Optionen zu finden. Keine Sorge also, wenn der Pfad nicht jedes Mal exakt gleich ist.

So greifen Sie auf den Schnellstart auf ASUS-Motherboards zu und ändern ihn

Zugriff auf die BIOS-/UEFI-Firmware

  • Während des POST-Vorgangs (also dem Startbildschirm mit dem Mainboard-Logo oder den Herstellerinformationen) müssen Sie die Entf- oder F2- Taste drücken. Das ist etwas Glückssache; manchmal müssen Sie es schnell oder mehrmals hintereinander tun. Wenn der Schnellstart bereits aktiviert ist, müssen Sie die Taste möglicherweise direkt nach dem Einschalten des PCs mehrmals drücken. Es funktioniert nicht immer perfekt, und bei manchen Mainboards ist das Zeitfenster dafür sehr kurz.
  • Wenn dieser Ansatz nicht funktioniert, besteht ein weiterer Trick darin, das erweiterte Startmenü von Windows 10/11 zu verwenden:
    • Halten Sie die Umschalttaste gedrückt, während Sie im Startmenü auf „Neustart“ klicken.
    • Navigieren Sie zu Problembehandlung > Erweiterte Optionen > UEFI-Firmware-Einstellungen.
    • Klicken Sie auf Neustart, und Ihr PC sollte direkt ins UEFI starten.

Auffinden der Schnellstarteinstellung

  • Sobald Sie sich im BIOS- oder UEFI-Menü befinden, wechseln Sie vom EZ-Modus in den erweiterten Modus. Normalerweise genügt dazu die Taste F7.
  • Wechseln Sie zum Reiter „Boot“. Bei manchen ASUS-Mainboards finden Sie hier ein Untermenü namens „Boot-Konfiguration“.Bei anderen befindet es sich möglicherweise direkt auf der Hauptseite. Suchen Sie also ein wenig, falls es nicht sofort ersichtlich ist.
  • Bei UEFI-Systemen sollten Sie nach Optionen wie „Schnellstart“ suchen. Manchmal finden Sie auch andere verwandte Optionen, wie beispielsweise „MRC-Schnellstart“ auf neueren Intel-Mainboards, was die Speicherinitialisierung beschleunigt – ein quasi versteckter Bonus.

Schnellstart aktivieren oder deaktivieren

  • Sobald Sie die Option „Schnellstart“ gefunden haben, erweitern oder wählen Sie sie einfach aus und ändern Sie die Einstellung auf „Aktiviert “ oder „ Deaktiviert “.Ganz einfach, aber bei manchen Modellen gibt es möglicherweise zusätzliche Kontrollkästchen wie „Ultraschneller Start“ oder „Speicherprüfung“.
  • Profi-Tipp: Wenn Ihr BIOS eine Suchfunktion hat (normalerweise F9), geben Sie „Schnellstart“ in das Suchfeld ein. So gelangen Sie schnell zur gewünschten Einstellung, anstatt sich durch Menüs zu klicken.

Konfigurieren zusätzlicher Startoptionen

Beachten Sie, dass die Aktivierung des Schnellstarts einige Funktionen einschränken kann, beispielsweise den späteren Zugriff auf das BIOS oder das Booten von externen Geräten. Die anfänglichen Hardwaretests werden übersprungen, was zwar die Geschwindigkeit erhöht, aber bei häufigen Fehlerbehebungen oder dem Wechsel des Startgeräts lästig sein kann. Einige ASUS-Modelle bieten zusätzliche Einstellungen wie NVMe-Unterstützung – deren Aktivierung die schnelle Erkennung von NVMe-SSDs gewährleistet – oder die Option „Nächster Start nach Stromausfall“, die festlegt, was nach einem Stromausfall geschieht. Passen Sie diese Einstellungen bei Bedarf an und vergessen Sie nicht, sie zu speichern!

Einstellungen speichern und neu starten

  • Sobald Sie die Schnellstarteinstellungen Ihren Wünschen entsprechend konfiguriert haben, navigieren Sie zu Beenden > Änderungen speichern & Zurücksetzen oder drücken Sie einfach die Eingabetaste F10. Bestätigen Sie, und Ihr System wird neu gestartet.
  • Beim ersten Startvorgang nach dieser Änderung werden Sie möglicherweise einen schnelleren Start bemerken. Beachten Sie jedoch auch, dass, falls der Schnellstart Probleme verursacht hat, die Deaktivierung den BIOS-Zugriff wieder reibungsloser gestalten kann.

Ehrlich gesagt ist das Aktivieren des Schnellstarts eine Gratwanderung. Bei manchen Systemen beschleunigt er alles deutlich, bei anderen erschwert er die Fehlersuche oder verursacht seltsame Hardwareverzögerungen. Normalerweise hilft es, ihn bei häufig genutzten Rechnern deaktiviert zu lassen, um Frustration zu vermeiden. Wenn die Startzeit jedoch Priorität hat, aktivieren Sie ihn, testen Sie ihn und schauen Sie dann, wie es sich insgesamt anfühlt.

Zusammenfassung

Der Schnellstartmodus ist praktisch, wenn Ihnen ein schneller Systemstart wichtig ist. Es lohnt sich aber auch, mit den Einstellungen zu experimentieren, wenn Sie Startverzögerungen, Probleme beim BIOS-Zugriff oder Kompatibilitätsprobleme mit der Hardware feststellen. Der Zugriff auf das BIOS von ASUS-Mainboards ist unkompliziert, sobald man sich damit vertraut gemacht hat. Erwarten Sie jedoch nicht, dass jedes Modell exakt das gleiche Menülayout hat. In der Regel genügen etwas Geduld und ein paar schnelle Tastendrücke.

Checklist

  • Bevor ich etwas veränderte, sicherte ich mir gegebenenfalls wichtige BIOS-Einstellungen.
  • Zugriff auf das BIOS über Entf, F2 oder die erweiterten Startoptionen von Windows.
  • Schnellstart unter „Start“ oder „Startkonfiguration“ gefunden.
  • Die Funktion wurde je nach persönlichen Bedürfnissen und Erfahrung im Umgang mit Problemen aktiviert oder deaktiviert.
  • Die Änderungen wurden vor dem Neustart ordnungsgemäß gespeichert.

Ich drücke die Daumen, dass es hilft.

Hoffentlich spart das dem einen oder anderen ein paar Sekunden und macht das BIOS-Tüfteln etwas weniger einschüchternd. Manchmal muss man es einfach ausprobieren und sehen, was für die eigene Hardware am besten funktioniert. Viel Spaß beim Booten!