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So aktualisieren Sie Ihre Motherboard-Treiber effektiv

Februar 15, 2026 4 Minuten Lesezeit Updated: Februar 15, 2026

Die Suche nach den richtigen Treibern für Ihr Mainboard kann sich wie ein kniffliges Rätsel anfühlen, besonders wenn Windows nicht automatisch alle benötigten Treiber aktualisiert. Windows Update leistet zwar meist gute Arbeit, aber für manche Komponenten – wie Chipsatz-, LAN- oder Audiotreiber – sind manuelle oder herstellerspezifische Updates oft zuverlässiger. Falls Sie nach einem Update langsame Netzwerkverbindungen, Audioaussetzer oder ein flackerndes Display bemerken, liegt das wahrscheinlich an veralteten oder inkompatiblen Treibern. Dieser Leitfaden hilft Ihnen, Ihre Treiber zu aktualisieren und Ihren Computer reibungslos am Laufen zu halten, sodass hoffentlich unerwartete Abstürze oder Hardwareprobleme vermieden werden.

Letztendlich ist die Aktualisierung direkt von der Quelle (der Website des Mainboard-Herstellers) meist stabiler, insbesondere bei älterer Hardware oder nach einem größeren Windows-Update, das Probleme mit den Treibern verursacht. Windows Update kann zwar für Standardtreiber funktionieren, hinkt aber manchmal hinterher oder enthält nicht die neuesten Fehlerbehebungen. Hier erfahren Sie, wie Sie beides tun – manuell von der Herstellerseite und automatisch über Windows – und wie Sie anschließend die korrekte Funktion überprüfen. Kleiner Tipp: Manchmal reicht ein Neustart oder das Zurücksetzen des Treibers, falls Probleme auftreten.

So reparieren Sie Motherboard-Treiber und sorgen für einen reibungslosen Betrieb

Methode 1: Treiber direkt von der Website des Herstellers herunterladen

Diese Methode eignet sich am besten, wenn Sie die aktuellsten und kompatibelsten Treiber für Ihr Mainboard-Modell benötigen. Da Windows die Installation unnötig erschwert, indem es die neuesten Updates nicht standardmäßig mitliefert, sollten Sie direkt zur Quelle gehen. Warum ist das wichtig? Herstellertreiber beheben in der Regel Fehler, verbessern die Stabilität und fügen neue Funktionen hinzu, die generische Windows-Treiber möglicherweise nicht bieten. Das ist besonders hilfreich bei der Fehlersuche in Hardwareproblemen, der Aktivierung neuer Technologien oder wenn Sie einfach nur auf dem neuesten Stand bleiben möchten.

Hier ist der typische Ablauf:

  1. Je nachdem, welche Marke Ihr Motherboard hat – beispielsweise MSI, Gigabyte, ASRock oder ASUS – besuchen Sie deren offizielle Website.
  2. Geben Sie Ihr Mainboard-Modell in die Suchleiste ein (normalerweise auf der Support- oder Downloadseite).Sie finden Ihr Modell auf dem Mainboard selbst oder in Ihren Systeminformationen unter „ Systeminformationen“.
  3. Wählen Sie das richtige Modell aus der Liste aus und klicken Sie auf Support.
  4. Wählen Sie die richtige Betriebssystemversion (z. B.Windows 10 64-Bit, Windows 11 usw.), um inkompatible Downloads herauszufiltern.
  5. Es erscheint eine Liste mit Treibern – Chipsatz, Audio, LAN, SATA usw. Laden Sie alle relevanten Treiber herunter. Diese liegen üblicherweise als ZIP- oder EXE-Datei vor.
  6. Speichern Sie die Dateien in Ihrem Download- Ordner oder an einem leicht zu findenden Ort, z. B.C:\Users\YourName\Downloads.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ZIP-Datei und wählen Sie „ Alle extrahieren“.Öffnen Sie den extrahierten Ordner.
  8. Führen Sie die .exeDatei setup.exeals Administrator aus ( Rechtsklick > Als Administrator ausführen ) – dies gewährleistet eine reibungslose Installation.
  9. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Starten Sie anschließend den Computer neu. Gegebenenfalls müssen Sie diesen Vorgang für weitere Treiber oder Updates im selben Ordner wiederholen.

Hinweis: Bei manchen Systemen verläuft die Installation beim ersten Versuch möglicherweise nicht einwandfrei – ein Neustart oder die erneute Ausführung des Installationsprogramms kann das Problem beheben. Achten Sie darauf, für jede Komponente die aktuellsten Treiber zu installieren, insbesondere wenn Sie Hardwareprobleme beheben oder Stabilitätsprobleme feststellen.

Methode 2: Windows Update für die Treiberverwaltung verwenden

Das ist die bequeme Variante – Windows die Arbeit erledigen lassen. Es ist zwar nicht immer die aktuellste Version, aber einfacher, wenn es schnell gehen muss oder man keine Lust auf manuelle Downloads hat. Beachten Sie jedoch, dass manche Hersteller die neuesten Treiber nicht sofort über Windows Update bereitstellen. Wenn Sie also Fehler beheben oder neue Funktionen nutzen möchten, ist die manuelle Installation die bessere Wahl.

  1. Drücken Sie diese Taste Windows + I, um die Einstellungen zu öffnen.
  2. Gehen Sie im linken Menü zu Windows Update.
  3. Klicken Sie auf Erweiterte Optionen.
  4. Scrollen Sie zu „Optionale Updates“ und klicken Sie darauf.
  5. Suchen Sie nach Treiberaktualisierungen. Wenn Sie hier Einträge sehen, markieren Sie die entsprechenden Kästchen.
  6. Klicken Sie auf „Herunterladen und installieren“ – und lehnen Sie sich zurück. Je nach Ihrer Internetgeschwindigkeit kann dies einige Minuten dauern.
  7. Starten Sie nach Abschluss des Vorgangs Ihren PC neu und prüfen Sie, ob Ihre Hardwareprobleme behoben sind.

Hinweis: Windows meldet manchmal, dass der Treiber aktuell ist, was aber bei älteren Mainboards nicht immer zutrifft. Falls weiterhin Probleme auftreten, versuchen Sie es manuell.

Überprüfen Sie die Treiber nach dem Update.

Ein Update allein reicht nicht aus – Sie müssen sicherstellen, dass alles stabil läuft. Tritt ein Kaltstart, ein Bluescreen oder ein nicht erkanntes Gerät auf? Das könnte an einem Treiberproblem oder einer Inkompatibilität liegen.Überprüfen Sie den Hardwarestatus mit dem Geräte-Manager ( Win + X > Device Manager).Wenn bei einem Gerät ein gelbes Dreieck angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie „Eigenschaften“, um nach einem spezifischen Fehlercode oder einer Fehlermeldung zu suchen.

Bei manchen Rechnern lassen sich Probleme, die durch ein fehlerhaftes Treiberupdate verursacht wurden, durch ein schnelles Zurücksetzen auf eine ältere Version oder eine Deinstallation und Neuinstallation beheben. Um die ältere Version wiederherzustellen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Gerät, wählen Sie „Treiber aktualisieren“ und anschließend „ Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen“ > „ Aus einer Liste von Treibern auswählen…“. Dort können Sie, falls verfügbar, eine ältere Treiberversion auswählen.

Und falls nach einem Update wirklich etwas schiefgeht, können Sie natürlich auf einen Wiederherstellungspunkt zurückgreifen.Öffnen Sie einfach die Systemwiederherstellung und wählen Sie einen Snapshot von vor dem Update aus. Das funktioniert manchmal einwandfrei, insbesondere wenn ein neuer Treiber die Stabilität beeinträchtigt.