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So beheben Sie das Problem, dass die Zurück-Funktion in Windows 11 nicht funktioniert

Februar 13, 2026 3 Minuten Lesezeit Updated: Februar 13, 2026

Das Upgrade auf Windows 11 sollte reibungslos verlaufen, doch manchmal verhält sich die „ Zurück“ -Funktion merkwürdig, insbesondere nach Ablauf der 10-Tage-Frist oder bei der Verwendung von Insider-Builds. Der Grund dafür ist, dass diese Option auf einen Restordner angewiesen ist Windows.old, den Windows nach einer gewissen Zeit oder bei Speicherplatzmangel automatisch löscht. Wenn die Schaltfläche also ausgegraut ist oder gar nicht angezeigt wird, sind diese Dateien wahrscheinlich gelöscht. Aber keine Sorge, es gibt einige Möglichkeiten, zum vorherigen Betriebssystem zurückzukehren oder zumindest eine andere Methode auszuprobieren.

Wie funktioniert die Zurück-Funktion genau?

Beim Upgrade erstellt Windows automatisch eine Sicherungskopie Ihres alten Betriebssystems und speichert diese im entsprechenden Ordner C:\Windows.old. Dadurch können Sie innerhalb eines begrenzten Zeitraums die Schaltfläche „Zurück“ verwenden, um Ihr System auf die vorherige Windows-Version zurückzusetzen. Sobald dieser Ordner gelöscht ist oder die Frist abgelaufen ist, ist auch die Schaltfläche nicht mehr verfügbar. Das kann ärgerlich sein, wenn das System fälschlicherweise behauptet, Sie seien noch berechtigt. Sie können die letzten Windows-Updates auch manuell unter „Einstellungen“ > „Windows Update“ > „Updateverlauf“ entfernen. Dies reicht jedoch nicht immer aus, wenn Sie eine vollständige Wiederherstellung wünschen.

Verwendung der erweiterten Startoption

Wenn der normale Weg nicht funktioniert und die Schaltfläche ausgegraut ist, keine Sorge – Sie können den erweiterten Startweg versuchen. Dabei wird der Computer im Problembehandlungsmodus gestartet und das letzte Update deinstalliert. Dies funktioniert oft bei Systemen, bei denen die üblichen Rollback-Dateien gelöscht oder verloren gegangen sind. Etwas ungewöhnlich, aber manchmal bleibt nur noch diese Möglichkeit.

  1. Öffnen Sie die Einstellungen und greifen Sie auf die Wiederherstellungsoptionen zu.

    • Drücken Sie diese Taste Windows + I, um die Einstellungen zu öffnen.
    • Navigieren Sie zu System > Wiederherstellung.
    • Scrollen Sie nach unten zu den Wiederherstellungsoptionen.
  2. Neustart für erweiterte Optionen einleiten

    • Klicken Sie neben „Erweiterter Start“ auf „Jetzt neu starten“.
  3. Wählen Sie „Problembehandlung & Deinstallation von Updates“.

    • Nach dem Neustart wählen Sie „Problembehandlung“.
    • Gehen Sie zu Erweiterte Optionen > Updates deinstallieren.
    • Wählen Sie „Deinstallieren Sie das neueste Funktionsupdate“.
    • Klicken Sie auf „Funktionsupdate deinstallieren“.
  4. Warten Sie, bis der Vorgang abgeschlossen ist.

    • Das kann ein paar Minuten dauern, also hol dir in der Zwischenzeit einen Kaffee oder etwas anderes. Hinweis: Bei manchen Rechnern schlägt dies beim ersten Mal fehl, und du musst es möglicherweise mehrmals versuchen oder den Rechner neu starten.

Saubere Neuinstallation – der letzte Ausweg

Wenn alles andere fehlschlägt und Sie wirklich zurückwollen – beispielsweise nach Ablauf der 60-Tage-Frist oder wenn die oben genannten Methoden nicht funktionieren –, dann ist eine Neuinstallation nötig. Genau, löschen Sie alles und stellen Sie Ihre vorherige Windows-Version mit einer frischen Installation wieder her. Das ist ein größerer Schritt, sichern Sie daher vorher unbedingt Ihre Dateien (wirklich alle!).Laden Sie das Media Creation Tool von Microsoft herunter, erstellen Sie einen bootfähigen USB-Stick und legen Sie los. Wichtig: Wenn Sie während der Installation die Partitionen löschen, werden alle Daten gelöscht.Überprüfen Sie Ihre Eingaben daher dreifach, bevor Sie auf „Löschen“ klicken.

Starten Sie den Computer vom USB-Stick, folgen Sie den Anweisungen, wählen Sie „Benutzerdefiniert: Nur Windows installieren“ und löschen Sie die Partitionen, auf denen Windows installiert werden soll. Folgen Sie anschließend einfach den Anweisungen auf dem Bildschirm, und hoffentlich gelangen Sie so zurück zum alten Betriebssystem. Nicht die eleganteste Lösung, aber manchmal notwendig.