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So beheben Sie das Problem, dass ein Acer-Laptop zwar angeschlossen ist, aber nicht lädt

Februar 12, 2026 7 Minuten Lesezeit Updated: Februar 12, 2026

Ein Laptop, der sich trotz angeschlossenem Ladegerät nicht laden lässt, kann ganz schön nervig sein. Manchmal ist die Ursache offensichtlich – ein beschädigtes Kabel, ein lockerer Anschluss –, doch oft ist sie nicht so einfach zu finden, und es ist frustrierend, nicht zu wissen, ob es sich um einen Softwarefehler oder einen Hardwaredefekt handelt. Die gute Nachricht: Es gibt einige Lösungsansätze, die helfen können, das Problem zu identifizieren und hoffentlich zu beheben, insbesondere wenn es mit Einstellungen oder Treiberproblemen zusammenhängt. Führen Sie zunächst grundlegende Überprüfungen durch, bevor Sie komplexere Schritte wie das Zurücksetzen des Akkus oder das Aktualisieren der Treiber in Angriff nehmen. Meistens erhalten Sie so eine bessere Vorstellung davon, was los ist, und können das Problem vielleicht sogar selbst beheben, ohne einen Fachmann zu benötigen.

So beheben Sie das Problem, dass ein Acer-Laptop zwar angeschlossen ist, aber nicht lädt.

Überprüfen Sie die Netzkabel und Anschlüsse.

Das ist zwar offensichtlich, sollte aber dennoch erwähnt werden: Lose oder beschädigte Kabel können Ladeprobleme verursachen. Bei manchen Geräten sieht das Netzteil in Ordnung aus, aber ein winziger Riss oder eine Beschädigung im Kabel kann den Stromfluss unterbrechen. Auch der Anschluss am Laptop kann verschmutzt oder locker sein und die Verbindung stören. Da man dies leicht übersieht, sollten Sie als Erstes alle diese Teile gründlich überprüfen.

  • Ziehen Sie alle Stecker heraus, dann das Netzteil und das Netzkabel.
  • Untersuchen Sie das Kabel sorgfältig auf Knicke, Risse oder abgenutzte Isolierung. Manchmal sind die Schäden erst bei genauer Betrachtung sichtbar.
  • Überprüfen Sie das Steckerende – achten Sie auf verbogene Stifte oder Verschmutzungen. Reinigen Sie es gegebenenfalls vorsichtig.
  • Prüfen Sie das Netzteil auf Anzeichen von Überhitzung oder Aufblähung. Wenn es ständig heiß ist oder ungewöhnlich riecht, ist das ein Warnsignal.
  • Achten Sie darauf, dass die Kabel fest eingesteckt sind und kein Spiel haben. Bei manchen Modellen kann es schon bei geringfügigem Lockerheit zu Ladeproblemen kommen.
Hinweis: Sollten Sie Brandgeruch, Rauch oder sichtbare Beschädigungen feststellen, muss das Ladegerät umgehend ausgetauscht werden. Gehen Sie dabei vorsichtig vor; beschädigte Netzteile können gefährlich sein.

Überprüfen Sie anschließend den Ladeanschluss am Laptop selbst. Leuchten Sie mit einer Lampe hinein – ist er voller Staub oder Schmutz? Manchmal können Staub oder Flusen den Kontakt blockieren und verhindern, dass der Laptop das Ladegerät erkennt.

  1. Reinigen Sie die Öffnung vorsichtig mit einer trockenen, weichen Bürste oder Druckluft. Führen Sie keine scharfen Gegenstände hinein.
  2. Schließen Sie das Ladegerät wieder an und prüfen Sie, ob die Akkuanzeige leuchtet. Falls es locker sitzt oder die Verbindung nicht fest zu sein scheint, justieren Sie es vorsichtig, bis der Ladevorgang wieder startet.

Überprüfen Sie die Steckdose.

Ja, noch so ein einfacher Fehler. Die Steckdose könnte die Ursache sein, besonders wenn sie abgenutzt ist oder einen Wackelkontakt hat. Das kann tückisch sein – man denkt vielleicht, der Laptop oder das Ladegerät sei defekt, dabei liegt es an der Steckdose.

  • Testen Sie die Steckdose mit einem anderen Gerät, zum Beispiel einer Lampe oder einem Handy-Ladegerät. Funktioniert sie zuverlässig?
  • Schalten Sie die Steckdose aus, ziehen Sie den Stecker des Ladegeräts und versuchen Sie dann, es an eine andere Steckdose anzuschließen, vorzugsweise an einen anderen Stromkreis.
  • Stellen Sie sicher, dass sich kein Schmutz oder Staub im Inneren der Steckdose befindet. Verwenden Sie gegebenenfalls Druckluft, um sie zu reinigen.

Profi-Tipp: Wackelnde Verbindungen vermeiden Funken und Kurzschlüsse – also vorsichtig vorgehen. Funktioniert das Gerät an einer anderen Steckdose, lag das Problem wahrscheinlich an der ursprünglichen Steckdose.

Akkuladebegrenzung deaktivieren

Bei einigen Acer-Modellen gibt es eine Funktion namens „ Ladebegrenzung“. Diese soll die Akkulaufzeit verlängern, indem der Ladevorgang bei 80 % automatisch beendet wird. Das Problem: Wenn diese Funktion dauerhaft aktiviert ist oder nicht richtig funktioniert, kann es so aussehen, als würde der Akku nicht laden, obwohl er es tut. Windows macht es einem natürlich unnötig schwer. Das ist besonders relevant, wenn Sie feststellen, dass der Akku vorzeitig aufhört zu laden oder nicht 100 % erreicht. Glücklicherweise lässt sich diese Funktion über die Acer Care Center-Software deaktivieren, die diese Einstellungen verwaltet.

  1. Besuchen Sie die Support-Website von Acer.
  2. Wählen Sie unter „Gerät auswählen“ Ihr spezifisches Laptop-Modell aus. Sie gelangen dann zur Supportseite für Ihr Gerät.
  3. Suchen Sie den Bereich „Anwendungen“ und laden Sie das Acer Care Center herunter.
  4. Installieren und starten Sie die Software. Navigieren Sie nach dem Öffnen zu „Checkup“ > „Batteriezustand“.
  5. Suchen Sie den Schalter für die Batterieladebegrenzung und schalten Sie ihn aus. Falls er bereits deaktiviert ist, schalten Sie ihn gegebenenfalls kurz ein und wieder aus, um die Einstellung zurückzusetzen.

Führen Sie einen Batteriereset durch.

Hier ist ein Trick, der manchmal hilft: den Akku zurücksetzen. Dazu wird die Stromversorgung des Geräts unterbrochen und ein vollständiger Neustart erzwungen. Das klingt kompliziert, aber im Grunde werden dadurch nur Restladungen entfernt und kleinere Fehler behoben, die den Stromfluss beeinträchtigen könnten.

  1. Schalten Sie Ihren Laptop vollständig aus und ziehen Sie den Netzstecker.
  2. Halten Sie den Netzschalter mindestens 15 Sekunden lang gedrückt. Einige Laptops verfügen über eine kleine Reset-Taste; falls Ihr Laptop eine solche hat, drücken Sie diese mit einer Büroklammer 5 Sekunden lang.
  3. Lassen Sie den Laptop etwa 5 Minuten lang ausgeschaltet (im Ernst, es geht darum, die Kondensatoren entladen zu lassen).
  4. Schließen Sie das Ladegerät wieder an und schalten Sie Ihren Laptop ein. Dadurch sollte die Verbindung wiederhergestellt werden und der Akku normal geladen werden.

Verwenden Sie die integrierte Problembehandlung für Stromversorgungsfunktionen.

Windows bietet einige praktische Problembehandlungsfunktionen – eine Art Diagnose-Toolkit, das häufige Probleme aufspüren soll. Die Problembehandlung für die Energieverwaltung kann oft Probleme identifizieren und beheben, die dazu führen, dass Ihr Laptop das Laden verweigert oder den Akkustand falsch anzeigt.

  1. Drücken Sie die Taste Windows + Rund geben Sie ein control, dann drücken Sie die Eingabetaste.
  2. Wählen Sie „Fehlerbehebung“ und dann in der Seitenleiste „ Alle anzeigen“.
  3. Suchen Sie nach „Ein/Aus“ und doppelklicken Sie darauf. Klicken Sie auf „Weiter“. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Das System sucht nach Problemen und fordert Sie möglicherweise zu einem Neustart oder Konfigurationsänderungen auf.

Windows und Treiber aktualisieren

Manchmal verhindern Fehler in Windows oder Treibern, dass das System die Energieverwaltung korrekt durchführt. Es empfiehlt sich, alles auf dem neuesten Stand zu halten, insbesondere wenn Ihr System etwas älter oder instabil ist.

  • Öffnen Sie die Einstellungen (` Windows + I`) und navigieren Sie zu Update und Sicherheit.
  • Klicken Sie auf „ Nach Updates suchen“. Falls Updates verfügbar sind, installieren Sie diese.Überspringen Sie keine optionalen Updates für Treiber oder Firmware, da diese möglicherweise Lösungen für Stromversorgungsprobleme enthalten.

Nach einem Windows-Update sollten Sie überprüfen, ob Ihre Akkutreiber aktuell sind.

Akkutreiber manuell aktualisieren

Dies kann in Fällen hilfreich sein, in denen das System die Batterie nicht richtig erkennt. So funktioniert es:

  1. Drücken Sie Windows + R, geben Sie ein devmgmt.mscund drücken Sie die Eingabetaste, um den Geräte-Manager zu öffnen.
  2. Erweitern Sie den Menüpunkt „Batterien“. Dort sollten Optionen wie „Microsoft-Netzteil“ und „Microsoft ACPI-konforme Steuerungsmethode für Batterien“ angezeigt werden.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf jedes Element und wählen Sie „Treiber aktualisieren“.
  4. Wählen Sie „Automatisch nach Treibern suchen“. Windows versucht dann, den neuesten passenden Treiber online zu finden.
  5. Starten Sie den Computer nach den Updates neu, um zu prüfen, ob das Problem mit dem Ladestatus behoben wurde.

Wenn das nicht hilft, können Sie versuchen, das Gerät zu deinstallieren. Starten Sie anschließend Ihren Laptop neu – Windows installiert die Treiber beim Neustart automatisch neu, wodurch manchmal zugrunde liegende Probleme behoben werden.

Setzen Sie die Batterie wieder ein oder schließen Sie sie wieder an (falls sie entnehmbar ist).

Wenn Ihr Modell über einen austauschbaren Akku verfügt, ist dies einen Versuch wert. Durch das Entfernen und Wiedereinsetzen des Akkus lassen sich mögliche interne Verbindungsprobleme beheben, insbesondere wenn der Akkuanschluss locker oder korrodiert ist.

Schalten Sie das Gerät vorher aus, ziehen Sie den Netzstecker und entnehmen Sie vorsichtig den Akku. Setzen Sie ihn anschließend wieder fest ein, schalten Sie das Gerät wieder ein und prüfen Sie, ob der Ladevorgang fortgesetzt wird. Falls nicht und der Akku alt oder beschädigt ist, muss er möglicherweise ausgetauscht werden.

Letzter Ausweg: Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen

Wenn der Laptop nach all diesen Schritten immer noch nicht richtig lädt, sollten Sie ihn am besten von einem Fachmann überprüfen lassen. Interne Komponenten wie das Motherboard oder die Ladeschaltung könnten defekt sein. Der Versuch, diese selbst zu reparieren, kann weitere Schäden verursachen oder zum Verlust der Garantie führen. Eine fachmännische Untersuchung klärt, ob es sich um einen Hardwaredefekt, einen Akkutausch oder ein tieferliegendes Problem handelt – und Sie ersparen sich dabei viel Ärger.

Letztendlich ist es nicht immer einfach herauszufinden, warum Ihr Acer-Laptop oder ein anderer Laptop nicht lädt. Durch systematisches Überprüfen von Kabeln, Anschlüssen, Einstellungen und Treibern lassen sich einige Probleme jedoch ohne kompletten Austausch beheben. Ein Versuch lohnt sich, bevor Sie eine teure Reparatur in Auftrag geben!