So beheben Sie den Fehler „Auf diesem Gerät kann kein Treiber geladen werden“
Okay, ein Treiberladefehler beim Systemstart ist ziemlich ärgerlich, besonders wenn Windows unsignierte Treiber als hochriskant einstuft. Manchmal liegt es daran, dass der Treiber nicht digital signiert ist oder nach einem Windows-Update als potenziell gefährlich markiert wurde. Warum das funktioniert, ist mir nicht ganz klar, aber die üblichen Maßnahmen wie Aktualisieren oder Umbenennen der Treiberdatei scheinen das Problem in manchen Fällen zu beheben. Man sollte aber unbedingt darauf achten, die Systemsicherheit nicht zu gefährden, es sei denn, man weiß genau, was man tut. Beispielsweise ist das Deaktivieren der Speicherintegrität nur dann empfehlenswert, wenn alle anderen Maßnahmen fehlschlagen, da sie Teil des Windows-Sicherheitssystems ist.
Dieser Leitfaden beschreibt einige praktische Methoden zur Behebung von Treiberproblemen – beispielsweise die Identifizierung des fehlerhaften Treibers, das Aktualisieren unsignierter Treiber, das Umbenennen von Treiberdateien (falls erforderlich), das Zurücksetzen von Windows-Updates (falls diese Probleme verursacht haben) oder das vorübergehende Deaktivieren der Speicherintegrität. Mit diesen Methoden lässt sich der PC wieder normal starten, ohne die Sicherheit wesentlich zu beeinträchtigen – denn der unsignierte Treiber ist wahrscheinlich keine Schadsoftware, sondern lediglich noch nicht signiert. Gehen Sie dennoch mit Vorsicht vor.
So beheben Sie ein Treiberproblem, das beim Systemstart nicht geladen wird.
Finden Sie heraus, welcher Fahrer das Problem verursacht.
Warum das hilft: Windows meldet manchmal einen Fehler aufgrund eines fehlerhaften Treibers, ohne jedoch anzugeben, welcher Treiber das Problem verursacht. Die Kenntnis des Verursachers vereinfacht die Sache erheblich.
Wann dies zutrifft: Wenn in der Startfehlermeldung ein bestimmter Treiberdateiname wie z. B.amsdk.sysoder erwähnt wird ene.sys, Sie sich aber nicht sicher sind, ob es sich um eine legitime Systemdatei oder nur um einen seltsamen Drittanbietertreiber handelt.
Was Sie erwartet: Nachdem Sie den fehlerhaften Treiber identifiziert haben, erhalten Sie klare Anweisungen, ob Sie ihn aktualisieren, umbenennen oder entfernen sollen. Das erspart Ihnen unnötiges Rätselraten.
Praxistipp: Bei manchen Systemen listet Windows den Treiber in den Fehlerdetails auf. Falls nicht, verwenden Sie Tools wie Autoruns von Microsoft. Dieses Programm zeigt alle Treiber und Autostart-Elemente an.
- Laden Sie Autoruns herunter und installieren Sie es.
- Führen Sie es als Administrator aus (Rechtsklick > Als Administrator ausführen).
- Klicken Sie auf die Registerkarte „Treiber“ oder schauen Sie unter „Dienste und Anmeldung“ nach.
- Suchen Sie in der Liste nach dem Treiberdateinamen – z. B.„
iqvw64e.sysodervmdrv.sys“ –.Manchmal können Sie einfach Strg+F für eine schnelle Suche verwenden. - Die Spalten „Herausgeber“ und „Beschreibung“ geben Aufschluss darüber, ob es sich um eine seriöse oder verdächtige Datei handelt. Im Zweifelsfall googeln Sie den Dateinamen oder überprüfen Sie die Herausgeberinformationen.
Aktualisieren oder installieren Sie den unsignierten Treiber neu.
Warum das hilft: Wenn Windows einen Treiber blockiert, weil er nicht signiert ist, kann ein Update von der offiziellen Quelle ihn möglicherweise signieren oder zumindest die fehlerhafte Version ersetzen.
Wann dies zutrifft: Wenn Sie nach dem Anschließen eines neuen Geräts oder der Installation neuer Software Fehler feststellen und der Treiber nicht digital signiert ist.
Was Sie erwarten können: Durch ein Update oder eine Neuinstallation sollte der Fehler behoben und der normale Systemstart wiederhergestellt werden. Manchmal ist der neue Treiber signiert und vertrauenswürdig, wodurch zukünftige Probleme vermieden werden.
Profi-Tipp: Verwenden Sie den Geräte-Manager. Sie erreichen ihn über Win + X > Geräte-Manager.
- Klicken Sie im Geräte-Manager mit der rechten Maustaste auf das betroffene Gerät.
- Wählen Sie „Gerät deinstallieren“. Aktivieren Sie gegebenenfalls die Option „Treibersoftware löschen“.
- Schließen Sie das Gerät erneut an oder laden Sie den neuesten Treiber direkt von der Website des Herstellers herunter.
- Installieren Sie den heruntergeladenen Treiber, vorzugsweise von der offiziellen Quelle, und prüfen Sie, ob der Fehler weiterhin besteht.
Benennen Sie die Treiberdatei um – warum nicht?
Warum das hilft: Windows regeneriert fehlende oder beschädigte Treiberdateien. Durch das Umbenennen der problematischen .sysDatei wird Windows quasi gezwungen, sie beim nächsten Start neu zu erstellen. Seltsam, aber bei mir hat es zumindest einmal funktioniert.
Anwendungsfall: Wenn Sie die Treiberdatei (z. B.ene.sys) in C:\WINDOWS\System32\drivers oder C:\Windows\SysWOW64 lokalisiert haben und eine schnelle Lösung wünschen.
Was Sie erwartet: Nach dem Umbenennen der Datei sollte Windows beim Neustart automatisch eine neue, hoffentlich signierte Version erstellen. Denken Sie daran, vorher alle Anwendungen zu schließen.
Hinweis: Verwenden Sie ein Tool wie Autoruns oder den Windows Explorer, um den Treiber zu finden. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf die Datei, wählen Sie „Umbenennen “ und benennen Sie sie beispielsweise in „ Treiberdatei“ um ene.sys.old. Starten Sie den Computer neu und hoffen Sie, dass der Fehler behoben ist.
Windows-Updates zurücksetzen (falls das Problem erst kürzlich aufgetreten ist)
Warum das hilft: Manchmal beeinträchtigt ein Windows-Update die Treiberkompatibilität, insbesondere bei unsignierten Treibern oder Treibern von Drittanbietern. Durch das Zurücksetzen auf die vorherige Version kann die Systemstabilität wiederhergestellt werden.
Wann dies zutrifft: Nach einem Update tritt der Fehler plötzlich auf und war vorher nicht vorhanden.
Was zu erwarten ist: Das System wird auf die vorherige Version zurückgesetzt, und der Treiber sollte sich hoffentlich wieder normal laden lassen. Beachten Sie jedoch, dass dadurch möglicherweise auch Sicherheitsupdates entfernt werden. Führen Sie diese Maßnahme daher nur vorübergehend durch.
- Drücken Sie Win + I, um die Einstellungen zu öffnen.
- Gehen Sie zu Windows Update > Updateverlauf.
- Klicken Sie auf „Updates deinstallieren“ (oben oder unten zu finden).
- Wählen Sie das neueste Update anhand des Datums aus und klicken Sie auf Deinstallieren.
- Bestätigen Sie die Überprüfung und starten Sie das System anschließend neu. Normalerweise schließt Windows das Rollback beim Neustart ab.
Speicherintegrität deaktivieren (als letzte Möglichkeit)
Warum das hilft: Durch das Deaktivieren der Speicherintegrität (Teil der Kernisolierung) wird verhindert, dass Windows unsignierte Treiber blockiert. Das bedeutet aber im Grunde eine Verringerung des Sicherheitsniveaus.
Wenn es zutrifft: Alle anderen Versuche sind gescheitert, und Sie sind bereit, vorübergehend ein gewisses Risiko in Kauf zu nehmen.
Was Sie erwarten können: Die Fehlermeldung verschwindet, aber dadurch wird Ihr System angreifbarer – lassen Sie diese Funktion also nicht für immer deaktiviert.
- Drücken Sie Windows + R, geben Sie ein
windowsdefender:und drücken Sie die Eingabetaste. - Klicken Sie auf Gerätesicherheit.
- Wählen Sie die Details zur Kernisolierung aus.
- Speicherintegrität deaktivieren.
- Starten Sie Ihren PC neu, um die Änderungen zu übernehmen.
Hoffentlich hilft einer dieser Tricks, Ihren Treiber ohne größere Probleme wieder zum Laufen zu bringen. Manchmal reicht es schon, Windows dazu zu bringen, einen noch nicht offiziell signierten Treiber zu akzeptieren. Oder ein Update rückgängig zu machen, das alles durcheinandergebracht hat. In jedem Fall sollten Sie vorher unbedingt ein Backup oder einen Systemwiederherstellungspunkt erstellen – sicher ist sicher.