So beheben Sie den Fehler „Dieser Computer erfüllt nicht die Mindestanforderungen“ bei der Softwareinstallation
Ein häufiges Problem: Man versucht, einen Intel-Chipsatz- oder Grafiktreiber zu installieren, erhält aber plötzlich eine Fehlermeldung. Das ist ärgerlich, denn scheinbar ist die Hardware kompatibel, aber irgendetwas stimmt einfach nicht – vielleicht sind die Treiberdateien beschädigt oder eine Versionsinkompatibilität verursacht Probleme. Es könnte auch an der Hardware liegen, z. B.an fehlenden oder inkompatiblen Komponenten, insbesondere wenn das System die Grafikkarte nicht richtig erkennt. Manchmal sind Windows-Updates oder Treiberinkompatibilitäten die Ursache. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Treiber korrekt installiert, aktuell und kompatibel sind. Dadurch lassen sich seltsame Treiberfehler oft beheben. Kurz gesagt: Die Grafiktreiber müssen wieder richtig mit Windows kommunizieren, sodass die Grafik wieder flüssig und ohne Fehlermeldungen dargestellt wird.
So beheben Sie Intel-Treiberinstallationsfehler
Überprüfen Sie zuerst Ihre Treiber – Bestätigen Sie, was installiert ist.
Das mag zwar wie die beste Methode zur Fehlerbehebung erscheinen, aber es ist entscheidend zu wissen, welche Treiber tatsächlich installiert sind. Manchmal hinterlassen Updates oder vorherige Installationen Unordnung. Die Verwendung verschiedener Methoden hilft, dies zu überprüfen.
- Drücken Sie die Windows-Taste + R und geben Sie „Systeminformationen“
msinfo32ein, um die Systeminformationen zu öffnen. Dies ist hilfreich, um Ihre aktuelle Hardware und Treiberinformationen einzusehen, falls Sie sich nicht sicher sind. - Klicken Sie im linken Bereich auf „Komponenten“ und wählen Sie dann „Anzeige“. Hier finden Sie Informationen zu Ihrer Grafikhardware und Treiberversion. Vergleichen Sie diese Angaben mit den Spezifikationen Ihrer Grafikkarte oder der Treiber-Supportseite von Intel.
- Alternativ können Sie die Anwendung
dxdiagmit der Tastenkombination Windows + R starten und den Befehl in das Suchfeld eingeben. Wechseln Sie anschließend zum Tab „Anzeige“. Dort finden Sie eine Übersicht der Anzeigeinformationen – ideal für Vergleiche. - Öffnen Sie abschließend den Geräte-Manager (Ausführen
devmgmt.msc), erweitern Sie den Eintrag „Grafikkarten“ und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Intel-Grafikkarte. Wählen Sie „Eigenschaften“ und wechseln Sie dann zur Registerkarte „Treiber“. Notieren Sie sich die Treiberversion, den Anbieter und das Datum. Dies könnte später hilfreich sein.
Bei manchen Systemen stimmen diese Informationen möglicherweise nicht mit den angezeigten Daten überein oder sind veraltet, was zu Fehlern bei der Installation oder Aktualisierung von Treibern führen kann. Wenn etwas nicht stimmt, ist es ratsam, alte Treiber zu entfernen.
Treiber deinstallieren – Alte Treiber entfernen
Dieser Teil ist zwar etwas brutal, aber notwendig. Beschädigte, inkompatible oder nicht vollständig entfernte Treiber können die korrekte Installation neuer Versionen verhindern. Insbesondere bei Intel-Treibern schafft eine vollständige Deinstallation oft die Voraussetzungen für eine Neuinstallation.
- Geräte-Manager erneut öffnen (
devmgmt.msc) - Suchen Sie nach „Grafikkarten“, erweitern Sie diesen Eintrag und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Intel-GPU.
- Klicken Sie auf „Gerät deinstallieren“. Falls Sie dazu aufgefordert werden, aktivieren Sie das Kontrollkästchen mit der Aufschrift „Treibersoftware für dieses Gerät löschen“ – dies ist für eine vollständige Löschung unerlässlich.
- Starten Sie den PC nach der Deinstallation neu. Es gibt keine Abkürzungen – ein sauberer Neustart verhindert, dass Windows beim Hochfahren den Standardtreiber neu installiert.
Profi-Tipp: Windows verwendet manchmal einen Standardtreiber, was nicht immer optimal ist.Überprüfen Sie in diesem Fall im Geräte-Manager, ob der Treiber fehlt oder als „Microsoft Basic Display Adapter“ angezeigt wird.
Treiber neu installieren oder aktualisieren – die richtige Version auswählen
Hier kann es etwas knifflig werden. Laden Sie zunächst den neuesten Treiber von der offiziellen Intel-Website herunter oder verwenden Sie den Intel Driver & Support Assistant. Dieses Tool automatisiert den Großteil der Arbeit, indem es die passenden Treiber für Sie sucht und installiert – was besonders hilfreich ist, wenn Sie mit Treibernamen und -versionen nicht vertraut sind.
Wenn Sie Treiber lieber manuell herunterladen, besuchen Sie die Treiber-Downloadseite von Intel, wählen Sie Ihr Grafikmodell aus und stellen Sie sicher, dass die Version zu Ihrem Betriebssystem (64-Bit-Windows usw.) passt. Laden Sie das Installationsprogramm herunter und führen Sie es aus. Folgen Sie den Anweisungen während der Installation. Ein Neustart ist in der Regel erforderlich – führen Sie ihn durch.
Bei manchen Systemen verweigert Windows möglicherweise den Treiberaustausch oder überspringt das Update komplett. In diesem Fall kann es helfen, die Treiber manuell über den Geräte-Manager mit den Optionen „Legacyhardware hinzufügen“ oder „Treiber aktualisieren“ hinzuzufügen. Wählen Sie dazu einfach „Datenträger“ und geben Sie den Speicherort an, an dem Sie die Treiber extrahiert oder heruntergeladen haben.
Führen Sie Windows Update aus – Manchmal behebt diese Aktualisierung Treiberprobleme.
Es ist zwar etwas riskant, aber Windows Update liefert manchmal Treiberaktualisierungen, die von Microsoft oder OEMs bereitgestellt werden. Dadurch können Inkompatibilitäten oder Fehler behoben werden.
- Gehe zu Einstellungen ( Windows + I)
- Klicken Sie auf Windows Update.
- Klicken Sie auf „Nach Updates suchen“. Falls Updates verfügbar sind, installieren Sie diese und starten Sie den Computer neu.
- Vergessen Sie nicht, die optionalen Updates zu prüfen, insbesondere unter den erweiterten Optionen. Manchmal können Updates von Drittanbietern oder optionale Updates die Hardware besser unterstützen.
BIOS aktualisieren – Für bessere Kompatibilität
Ja, manchmal braucht das BIOS einen kleinen Anstoß. Ein veraltetes BIOS kann Probleme bei der Hardwareerkennung und der Treiberkompatibilität verursachen, was wiederum zu Fehlern bei der Installation neuerer Treiber führt.
- Öffnen Sie ( erneut) die Systeminformationen
msinfo32– suchen Sie nach der BIOS-Version/dem Datum. - Vergleichen Sie diese Informationen mit der Supportseite Ihres Herstellers. Falls eine neuere BIOS-Version aufgeführt ist, laden Sie diese herunter (und stellen Sie sicher, dass sie mit Ihrer Hardware kompatibel ist).
- Befolgen Sie die Anweisungen des Herstellers sorgfältig. BIOS-Updates erfordern in der Regel das Erstellen eines bootfähigen USB-Sticks oder die Verwendung eines speziellen Flash-Tools.
Haftungsausschluss: Das Aktualisieren des BIOS ist riskant – im Fehlerfall kann das Mainboard unbrauchbar werden. Führen Sie den Vorgang nur durch, wenn Sie sich damit auskennen, und vergewissern Sie sich unbedingt, dass Sie das richtige Update herunterladen.
Komponenten bei Bedarf aufrüsten
Wenn veraltete oder inkompatible Hardware – wie eine nicht unterstützte Grafikkarte oder unzureichende Stromversorgung – den Fehler verursacht, ist ein Upgrade oft die einzige Lösung. Ist Ihre Grafikkarte beispielsweise alt oder unterstützt Ihr Mainboard bestimmte Funktionen nicht, kann dies die Treiberinstallation behindern oder Fehler verursachen. Manchmal reicht es schon, mehr Arbeitsspeicher (RAM) hinzuzufügen oder auf eine neuere Grafikkarte umzusteigen, um alles reibungsloser laufen zu lassen.
Zusammenfassung
- Überprüfen Sie mit msinfo32, dxdiag und dem Geräte-Manager, welche Treiber installiert sind.
- Problematische Treiber sollten vollständig über den Geräte-Manager deinstalliert werden.
- Laden Sie die neuesten Treiber von Intel herunter und installieren Sie sie oder verwenden Sie deren Support-Tool.
- Führen Sie Windows-Updates durch, einschließlich optionaler Updates.
- Sollten weiterhin Hardwarekompatibilitätsprobleme auftreten, sollten Sie ein BIOS-Update in Betracht ziehen.
- Ersetzen Sie Hardwarekomponenten, wenn diese zu alt oder inkompatibel sind.
Zusammenfassung
Die Treiberinstallation kann mühsam sein, aber sobald alles – Treiber, BIOS, Hardware – zusammenpasst, verschwinden die Fehler meist. Manchmal reicht es schon, sicherzustellen, dass ein verdächtiger, alter Treiber keine Konflikte verursacht oder Windows einen neu heruntergeladenen Treiber nicht blockiert. Hardware-Upgrades sind natürlich der letzte Ausweg, aber wenn das System einfach zu alt ist, hilft nichts anderes mehr. Hoffentlich hilft das jemandem, das Treiberchaos zu durchschauen!