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So beheben Sie den Fehler „Windows konnte den Dienst nicht starten“ auf Ihrem lokalen Computer

Februar 13, 2026 6 Minuten Lesezeit Updated: Februar 13, 2026

So beheben Sie den Fehler „Windows konnte den Dienst nicht starten“.

Dieser Fehler tritt auf, wenn ein bestimmter Systemdienst nicht startet. Das kann sehr ärgerlich sein, wenn man gerade arbeitet oder Fehler behebt. Er wird zusammen mit dem Dienstnamen und dem Fehlercode angezeigt, wie beispielsweise dem klassischen „Fehlercode 0“ 1079. Normalerweise deutet er auf eine Blockierung des Dienstes oder beschädigte Konfigurationsdateien hin. Die Ursache ist nicht immer eindeutig, aber oft lässt sich das Problem mit den richtigen Schritten beheben. Diese Anleitung ist einfach gehalten und bietet Lösungen, die in gängigen Szenarien funktionieren – manchmal sind die Lösungen sogar unabhängig vom betroffenen Dienst ähnlich. Sie sollten mit einer Kombination aus Neustarts, Überprüfung von Abhängigkeiten, Anpassung von Berechtigungen und Systemscans rechnen. Manchmal reicht ein einfacher Neustart des PCs aus, in anderen Fällen müssen Sie die Diensteigenschaften bearbeiten oder einige Befehle ausführen.

Es hilft, die Ursachen von Fehlern zu kennen. Manchmal werden abhängige Dienste beendet, Sicherheitssoftware blockiert einen Dienst oder Systemdateien werden beschädigt. In solchen Fällen können sogar kleinere Anpassungen oder geänderte Berechtigungen nötig sein. Die gute Nachricht: Die meisten Lösungen sind vorhersehbar, sobald man die Ursache kennt. Und ja, es kann frustrierend sein, ständig etwas Neues auszuprobieren – deshalb sollten Sie sich notieren, was funktioniert und was nicht.

So beheben Sie den Fehler „Der Dienst konnte nicht gestartet werden“ in Windows

Methode 1: Dienst manuell neu starten und auf automatisch stellen.

Das sollten Sie als Erstes versuchen. Wenn ein Dienst nicht startet, ist er möglicherweise einfach nur beendet. Manchmal reicht es schon, ihn manuell zu starten und den Starttyp auf automatisch zu ändern, damit alles wieder reibungslos läuft. Oft liegt es daran, dass Windows versucht, den Dienst automatisch zu starten, aber irgendetwas den Startvorgang verhindert. Ein Neustart kann das Problem beheben, versuchen Sie es also nach dieser Lösung.

  1. Drücken Sie Windows + R, geben Sie ein services.mscund drücken Sie dann die Eingabetaste. Dadurch wird die Liste der Windows-Dienste geöffnet.
  2. Scrollen Sie durch die Liste, um den Dienst zu finden, der diesen Fehler verursacht, z. B.Windows Time oder DHCP Client.
  3. Doppelklicken Sie darauf, um die Eigenschaften zu öffnen.
  4. Wählen Sie unter Starttyp die Option Automatisch. Klicken Sie anschließend auf Starten, falls das Programm nicht ausgeführt wird.

Sobald der Dienst läuft, schließen Sie das Fenster und starten Sie Ihren PC neu. Die Überprüfung, ob der Dienst nach dem Neustart weiterhin aktiv ist, bestätigt die erfolgreiche Behebung des Problems. In manchen Fällen, insbesondere bei bestimmten Systemkonfigurationen, kann eine Änderung über die Registrierung erforderlich sein, falls die grafische Benutzeroberfläche nicht reagiert. Dies ist jedoch eine fortgeschrittene Vorgehensweise. Sollte auch dies nicht zum Erfolg führen, fahren Sie mit der nächsten Lösung fort.

Methode 2: Abhängigkeitsdienste prüfen und neu starten

Nahezu jeder Dienst ist von einem anderen abhängig. Wenn eine dieser Abhängigkeiten nicht korrekt funktioniert, startet der Hauptdienst nicht. Kann beispielsweise der DHCP-Client-Dienst nicht geladen werden, kann das Netzwerk einfrieren und die Fehlermeldung erscheint. Daher lässt sich das Problem oft durch das Auffinden und Beheben dieser Abhängigkeiten lösen.

  1. Öffnen Sie services.msc erneut.
  2. Doppelklicken Sie auf den betroffenen Dienst und wechseln Sie zur Registerkarte „Abhängigkeiten“.
  3. Erweitern Sie jede Abhängigkeit mithilfe des + -Symbols.
  4. Stellen Sie sicher, dass die erforderlichen Dienste ausgeführt werden und auf „Automatisch“ eingestellt sind. Falls nicht, wiederholen Sie die Schritte aus Methode 1, um die Dienste zu starten und entsprechend einzustellen.
  5. Manchmal starten Abhängigkeiten nicht wie gewohnt – dann müssen Sie möglicherweise die gleichen Schritte über den Registry-Editor durchführen. Das ist zwar nicht angenehm, kann aber helfen, wenn die grafische Benutzeroberfläche nicht reagiert.

Nachdem Sie die Abhängigkeiten behoben haben, starten Sie das System neu und prüfen Sie, ob der Hauptdienst weiterhin erreichbar ist. Jeder Dienst hat sein eigenes kleines Ökosystem – prüfen Sie, welche Abhängigkeiten Ihr spezifischer Dienst hat.

Methode 3: Führen Sie die Windows-Problembehandlung aus

Wenn es sich nur um einen kleinen Fehler handelt, kann die in Windows integrierte Problembehandlung manchmal Wunder wirken. Sie ist zwar keine Garantie für eine Lösung, aber einen Versuch wert, bevor man manuelle Änderungen vornimmt.

  1. Drücken Sie Windows + I, um die Einstellungen zu öffnen.
  2. Navigieren Sie zu System > Problembehandlung > Weitere Problembehandlungen.
  3. Suchen Sie den Dienst, der mit dem Fehler zusammenhängt, z. B.Windows Update oder einen Netzwerkdienst, und klicken Sie dann auf Ausführen.

Folgen Sie den Anweisungen. Die Problembehandlung erkennt möglicherweise Probleme mit Berechtigungen oder beschädigte Dateien und behebt diese automatisch. Starten Sie Ihr Programm anschließend erneut, um zu überprüfen, ob das Problem behoben ist.

Methode 4: Anmeldeberechtigungen ändern

Manche Dienste benötigen höhere Berechtigungen. Wenn sie mit eingeschränkten Benutzerrechten ausgeführt werden, können sie fehlschlagen, insbesondere wenn sie auf Systemdateien oder Netzwerkressourcen zugreifen müssen. Die Lösung besteht in der Regel darin, den Dienst als lokales System auszuführen.

  1. Öffnen Sie services.msc.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den betroffenen Dienst und wählen Sie Eigenschaften.
  3. Wechseln Sie zum Reiter „Anmelden“.
  4. Wählen Sie das lokale Systemkonto aus und klicken Sie auf OK.

Starten Sie Ihren Computer neu und prüfen Sie, ob der Dienst dadurch wieder funktioniert. Manchmal ist ein Systemneustart erforderlich, damit die Berechtigungen vollständig wirksam werden.

Methode 5: Ereignisprotokolle und Systemdateien überprüfen

Eine detailliertere Vorgehensweise besteht darin, die Ereignisanzeige zu überprüfen, in der Windows Auffälligkeiten protokolliert. Suchen Sie nach Fehlerprotokollen aus der Zeit, als Sie versucht haben, den Dienst zu starten, und prüfen Sie, ob ein Muster erkennbar ist oder ob eine bestimmte Datei Probleme verursacht.

  1. Geben Sie „Ereignisanzeige“ in das Suchfeld ein und öffnen Sie sie.
  2. Navigieren Sie zu Windows-Protokolle > System.
  3. Suchen Sie nach Fehlerereignissen, die mit dem Zeitpunkt des Dienstausfalls übereinstimmen.
  4. Doppelklicken Sie, um Details anzuzeigen – manchmal deutet dies auf eine fehlerhafte Datei, falsche Berechtigungen oder beschädigte Systemdateien hin.

Wenn Sie verdächtige Dateien oder fehlerhafte Einstellungen entdecken, sollten Sie diese reparieren oder ersetzen. Scans wie `system.scan` sfc /scannowund ` DISM /online /cleanup-image /restorehealthsystem.scan` können helfen, beschädigte Systemdateien zu reparieren. Führen Sie diese einfach in einer Eingabeaufforderung oder einem PowerShell-Fenster mit Administratorrechten aus.

Methode 6: Systemdateien reparieren und Systemwiederherstellung ausführen

Wenn nichts anderes hilft, ist die Reparatur von Windows möglicherweise der letzte Ausweg. Verwenden Sie DISMScans SFC, um beschädigte Dateien zu reparieren. Bei hartnäckigeren Problemen beseitigt eine Systemwiederherstellung auf einen funktionierenden Zeitpunkt oft Fehlkonfigurationen, die durch Updates oder neue Apps verursacht wurden.

  1. Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator: Drücken Sie Windows + R, geben Sie ein cmdund drücken Sie dann Strg + Umschalt + Eingabe.
  2. Starten Sie DISM /online /cleanup-image /restorehealth– es kann einige Zeit dauern und erfordert eine Internetverbindung.
  3. Führen Sie anschließend sfc /scannoweine Überprüfung und Reparatur beschädigter Systemdateien durch.
  4. Sollten die Probleme danach weiterhin bestehen, versuchen Sie eine Systemwiederherstellung über rstrui.exe.

Starten Sie den Computer neu und prüfen Sie, ob der Dienst jetzt startet. Im schlimmsten Fall müssen Sie Windows neu installieren, wenn alle anderen Versuche fehlschlagen – das sollte aber der letzte Ausweg sein.

Methode 7: Windows zurücksetzen oder neu installieren (als letzte Möglichkeit)

Sollte nach all diesen Schritten immer noch ein hartnäckiger Dienstfehler auftreten, kann es notwendig sein, Windows zurückzusetzen oder eine In-Place-Reparatur durchzuführen. Bei einer In-Place-Reparatur bleiben Ihre Dateien und Apps erhalten, Windows setzt sich jedoch selbst zurück und repariert wichtige Komponenten. Das ist zwar etwas umständlich, aber manchmal die schnellste Lösung für schwerwiegende Systemprobleme.

  1. Besuchen Sie die offizielle Downloadseite von Microsoft.
  2. Laden Sie die ISO-Datei für Ihre aktuelle Windows-Version herunter.
  3. Mounten Sie die ISO-Datei, führen Sie das Programm aus Setup.exeund wählen Sie die Option, Apps und Dateien während der Installation beizubehalten.
  4. Folgen Sie den Anweisungen, um Ihre Installation zu reparieren.

Hoffentlich funktionieren Ihre Dienste nach all dem wieder einwandfrei. Manchmal ist es etwas knifflig, aber mit Geduld lassen sich die meisten Fehler ohne vollständige Neuinstallation beheben.

Zusammenfassung

  • Prüfen und starten Sie den Dienst manuell neu, falls er auf automatisch eingestellt ist.
  • Abhängigkeitsdienste prüfen und korrigieren.
  • Führen Sie die Windows-Problembehandlung aus.
  • Passen Sie die Anmeldeberechtigungen an.
  • Überprüfen Sie die Ereignisanzeigeprotokolle auf Hinweise.
  • Führen Sie Systemdateiprüfungen und Wiederherstellungspunkte durch.
  • Führen Sie bei Bedarf ein In-Place-Upgrade durch.

Zusammenfassung

Dieser ganze Prozess kann etwas überfordernd wirken – Windows gestaltet Fehlermeldungen gerne kryptisch. In der Regel hilft es aber, Abhängigkeiten, Berechtigungen oder Systemdateien zu reparieren. Sollte alles andere fehlschlagen, ist möglicherweise eine Reparaturinstallation oder Neuinstallation erforderlich. Geduld ist gefragt – manchmal behebt ein einfacher Neustart oder ein Zurücksetzen des Systems alle Probleme. Hoffentlich erspart das jemandem viel Ärger!