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So beheben Sie die Fehler „Dieses Element konnte nicht gefunden werden“ und „Dieser Artikel befindet sich nicht mehr“

Februar 12, 2026 4 Minuten Lesezeit Updated: Februar 12, 2026

So beheben Sie das Problem mit Dateien oder Ordnern, die sich aufgrund von Leerzeichen oder Punkten am Ende nicht löschen lassen.

Der Umgang mit Dateien oder Ordnern, die Leerzeichen oder Punkte am Ende haben, ist extrem ärgerlich. Windows‘ Win32-Namensraum ist ziemlich streng, was die Gültigkeit von Namen angeht – nachfolgende Leerzeichen oder Punkte sind nicht erlaubt. Manchmal schlüpfen diese hartnäckigen Dateien aber durch, besonders wenn sie auf ungewöhnliche Weise erstellt oder umbenannt wurden oder von alten Anwendungen stammen. Das Problem dabei? Windows ignoriert diese ungültigen Zeichen beim Löschen, Verschieben oder Umbenennen. So kann es zu Fehlern wie „Element nicht gefunden“ kommen, obwohl die Datei oder der Ordner eindeutig existiert. Dann ist es, als würde Windows mit diesen Dateien Verstecken spielen – man sieht sie, aber Windows kann sie nicht finden, oder schlimmer noch, man kann sie nicht auf normalem Wege bearbeiten. Die Lösung? Man muss über die üblichen Explorer- oder Rechtsklick-Optionen hinausgehen und die Kommandozeile bemühen. Das ist zwar etwas umständlich, aber es funktioniert.

So löschen oder benennen Sie Dateien/Ordner mit nachfolgenden Leerzeichen oder Punkten mithilfe des langen Gerätepfads um

Dies ist die einfachste Methode, die ich gefunden habe und die tatsächlich bei diesen hartnäckigen, ungültigen Dateinamen funktioniert. Die integrierten Windows-Befehle haben oft Probleme mit Namen, die ungültige Zeichen am Ende enthalten – es sei denn, man verwendet die *Syntax für lange Gerätepfade*.Indem man dem vollständigen Pfad ein ` \\?\` voranstellt, ignoriert Windows die problematischen Teile des Namens, sodass man die Datei problemlos löschen oder umbenennen kann. Sie benötigen die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten, wenn sich die Datei tief in Systemordnern befindet. Ansonsten reicht für Benutzerordner ein normales Eingabeaufforderungsfenster mit einem regulären Benutzerkonto aus. So öffnen Sie die Eingabeaufforderung: – Drücken Sie ` Windows key + R`, geben Sie ` cmd` ein und drücken Sie die Eingabetaste.- Befindet sich die Datei in Systemverzeichnissen wie Programme oder Windows, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Verknüpfung der Eingabeaufforderung und wählen Sie Als Administrator ausführen.(Ansonsten funktioniert auch die normale Eingabeaufforderung.) Hier die wichtigsten Befehle: – Zum Löschen einer Datei verwenden Sie: bash del „\\?\Beispiel: Um eine Datei namens `random.txt` (mit einem nachfolgenden Leerzeichen) im Verzeichnis ` D:\Neuer Ordner` zu löschen, führen Sie folgenden Befehl aus: bash del „\\?\D:\Neuer Ordner\random.txt“ – Zum Löschen eines Ordners verwenden Sie: bash rd „\\?\Beispiel: Um `D:\Neuer Ordner mit Leerzeichen` zu löschen, führen Sie Folgendes aus: bash rd „\\?\D:\Neuer Ordner mit Leerzeichen“ – Das Umbenennen ist etwas komplizierter. Verwenden Sie: bash ren „\\?\Beispiel: Umbenennen von `random.txt` in `random.txt` (ohne nachfolgendes Leerzeichen): bash ren „\\?\D:\Neuer Ordner\random.txt“ „random.txt“ *Hinweis:* Mit dieser Syntax können Sie Ordner nicht direkt mit `ren` umbenennen. Stattdessen müssen Sie den gesamten Inhalt verschieben, den Ordner löschen, ihn neu benennen und anschließend alles wieder zurückverschieben.

Spiegeln Sie den Ordner mit Robocopy, um den Fehler zu beheben.

Ein weiterer Trick, der helfen kann – falls das Löschen oder Umbenennen selbst mit einem langen Pfad fehlschlägt – ist die Verwendung von `robocopy`.Dieses Programm erstellt eine Kopie des problematischen Ordners durch einen leeren Ordner. Dadurch werden alle Ordnerinhalte, einschließlich ungewöhnlicher Namen, unwiderruflich gelöscht. So geht’s: – Kopieren oder verschieben Sie zunächst alle anderen Dateien aus dem Ordner, sodass nur noch der problematische Ordner oder die problematische Datei im übergeordneten Verzeichnis verbleibt.– Erstellen Sie einen leeren Ordner an einem anderen Ort, z. B.` D:\LeererOrdner`.– Öffnen Sie die Eingabeaufforderung.– Führen Sie folgenden Befehl aus: `bash robocopy „D:\LeererOrdner“ „D:\Pfad\Zum\Problematischen\Ordner“ /mir`.Dieser Befehl erstellt eine exakte Kopie des leeren Ordners im Zielordner – d.h., er löscht alles darin. Anschließend sollte der problematische Ordner oder die problematische Datei verschwunden sein.Hinweis: Diese Methode löscht alle Inhalte im Zielordner. Gehen Sie daher mit Bedacht vor. Außerdem funktioniert sie unter Umständen nicht sofort, insbesondere bei ungewöhnlichen Berechtigungen.

Zusammenfassung

  • Verwenden Sie den langen Gerätepfad (` \\?\`) mit den Befehlen `del`, `rd` oder `ren` für hartnäckige Dateien/Ordner.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie die Eingabeaufforderung als Administrator ausführen, wenn Sie mit Systemordnern arbeiten.
  • Spiegeln Sie leere Ordner mit `robocopy`, um problematische Verzeichnisse zwangsweise zu löschen.
  • Seien Sie vorsichtig, da manche Methoden Inhalte löschen oder bei restriktiven Berechtigungen problematisch sein können.

Zusammenfassung

Das Problem mit diesen seltsamen Dateinamen kann extrem nervig sein – Windows ist nicht dafür ausgelegt, nachfolgende Leerzeichen oder Punkte zu verarbeiten. Diese Tricks helfen jedoch, diese Einschränkungen zu umgehen. Manchmal braucht Windows einfach nur einen kleinen Anstoß außerhalb der gewohnten Benutzeroberfläche, um diese hartnäckigen Dateien loszuwerden. Hoffentlich hilft Ihnen eine dieser Lösungen, das Problem unkompliziert zu lösen. Denken Sie nur daran, ein Backup zu erstellen, bevor Sie wichtige Dateien löschen oder verschieben! Ich drücke Ihnen die Daumen, dass dies Ihnen hilft, etwas von Ihrem digitalen Chaos zu beseitigen.