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So beheben Sie Probleme mit Computern, die nicht im Netzwerk angezeigt werden: 9 effektive Lösungen

Februar 12, 2026 6 Minuten Lesezeit Updated: Februar 12, 2026

Es ist extrem ärgerlich, wenn vernetzte Computer einfach nicht angezeigt werden, besonders nach Windows-Updates wie Version 1803 oder 1809. Doch nicht immer sind Updates die Ursache – manchmal sind die Netzwerkeinstellungen falsch konfiguriert oder der FDPHOST-Dienst stürzt unerwartet ab. Die Behebung solcher Probleme kann mühsam sein, aber mit ein paar konkreten Lösungsansätzen wird es einfacher. Zunächst sollten Sie die Netzwerkermittlungsprotokolle aktivieren und sicherstellen, dass die Dienste einwandfrei laufen. Dann sollten Ihre Computer wieder im Netzwerk sichtbar sein und die Dateifreigabe problemlos funktionieren. Und wenn nichts anderes hilft, ist manchmal ein vollständiges Zurücksetzen der Netzwerkeinstellungen nötig. Hier finden Sie eine Übersicht, was Sie tun können, um die lästigen Fehler „Computer wird nicht angezeigt“ zu beheben.

Wie behebt man das Problem, dass Computer nicht im Netzwerk angezeigt werden?

Bevor Sie sich mit komplexeren Lösungsansätzen befassen, kann ein Neustart Ihres Computers und Routers oft einfache Probleme beheben. Manchmal reicht das schon, um die Netzwerkliste zu aktualisieren. Sollte das nicht helfen, keine Sorge – gehen Sie einfach die folgenden Methoden nacheinander durch. Sie decken die üblichen Ursachen ab, von Problemen mit Windows-Updates über Dienstabstürze und Firewall-Blockaden bis hin zu falsch konfigurierten Freigabeeinstellungen. Beachten Sie, dass Sie bei manchen Systemen möglicherweise mehrere dieser Lösungsansätze ausprobieren müssen, da Windows in solchen Fällen manchmal etwas hartnäckig sein kann.

Lösung 1: Führen Sie ein Rollback der letzten Windows-Updates durch.

Das ist oft der erste Ansatzpunkt, wenn das Problem direkt nach einem Update aufgetreten ist. In einem Fall behob die Deinstallation des letzten Updates das Problem mit der Netzwerkerkennung – natürlich muss Windows es unnötig kompliziert machen. Es ist schon seltsam, aber Updates führen manchmal zu Fehlern, die die Netzwerkverbindung beeinträchtigen, insbesondere wenn sie Protokolle oder Dienste im Zusammenhang mit der Netzwerkfreigabe ändern.

  1. Drücken Windows + R.
  2. Geben Sie den Text ein controlund drücken Sie die Eingabetaste.
  3. Gehen Sie in der Systemsteuerung zu Programme > Programme und Funktionen.
  4. Klicken Sie in der linken Seitenleiste auf „Installierte Updates anzeigen“.
  5. Suchen Sie das aktuellste Update (achten Sie auf das Datum), wählen Sie es aus und klicken Sie oben auf „Deinstallieren“.Starten Sie den Computer nach der Deinstallation neu.

Prüfen Sie bei der Gelegenheit auch, ob Ihre Windows-Version aktuell ist, oder installieren Sie gegebenenfalls eine etwas ältere Version, falls es Probleme gibt. Manchmal verursacht ein veraltetes Windows ähnliche Schwierigkeiten, und ein Update kann diese beheben.

  1. Schlag Windows + I.
  2. Gehen Sie zu Windows Update.
  3. Klicken Sie auf „Nach Updates suchen“. Falls neue Updates verfügbar sind, werden diese automatisch heruntergeladen und installiert.

Lösung 2: Einen vernetzten Computer anpingen, um die Verbindung zu überprüfen

Das ist zwar etwas altmodisch, aber erstaunlich effektiv. Wenn Ihr Netzwerk Probleme macht, kann ein Ping an den anderen Computer oder das andere Gerät Aufschluss darüber geben, ob es erreichbar ist. So lässt sich schnell feststellen, ob die Netzwerkverbindung besteht oder ob ein Routing-Problem vorliegt.

  1. Ermitteln Sie die IP-Adresse des fehlenden Geräts über die Eingabeaufforderung (durch Eingabe ipconfigauf dem funktionierenden Rechner).
  2. Öffnen Sie auf dem Rechner, der nicht angezeigt wird, das Ausführen -Fenster ( Windows + R), geben Sie ein cmdund drücken Sie dann Strg + Umschalt + Eingabe, um Administratorzugriff zu erhalten.
  3. Geben Sie hier ping 192.168.1.xxxdie Ziel-IP-Adresse ein. Sie sollten Antworten sehen, deren Anzahl der Anzahl der gesendeten Pakete entspricht; andernfalls deutet dies auf eine Blockierung oder Fehlkonfiguration hin.

Bei manchen Konfigurationen kann es vorkommen, dass Ping-Verbindungen unterbrochen werden, obwohl das Gerät online ist – dann sollten Sie Ihre Firewall-Einstellungen oder die Optionen zur Netzwerkermittlung überprüfen.

Lösung 3: Netzwerkproblembehandlung im Freisprechmodus ausführen

Windows verfügt über eine integrierte Problembehandlung, die Netzwerkprobleme erkennt und einige selbstständig behebt. Dies kann hilfreich sein, wenn das Problem durch lokale Konfigurationsfehler oder vorübergehende Störungen verursacht wird.

  1. Drücken Sie die entsprechende Taste Windows + Iund gehen Sie zu System > Problembehandlung.
  2. Klicken Sie auf „Weitere Problembehebungsoptionen“.
  3. Scrollen Sie, um „Eingehende Verbindungen“ zu finden, und klicken Sie dann auf „Ausführen“.
  4. Folgen Sie den Anweisungen – manchmal behebt Windows Probleme, die verhindern, dass Ihre Netzwerkgeräte angezeigt werden.

Lösung 4: Netzwerkermittlung ordnungsgemäß aktivieren

Das ist meist das Kernproblem: Wenn die Netzwerkerkennung nicht aktiviert ist, finden die Computer einander nicht. Windows deaktiviert diese Funktion aus Sicherheitsgründen standardmäßig. Wenn Sie jedoch zu Hause Daten gemeinsam nutzen, können Sie sie bedenkenlos aktivieren.

  1. Öffnen Sie Ausführen ( Windows + R), geben Sie den gewünschten Text ein controlund drücken Sie die Eingabetaste.
  2. Gehen Sie zu Netzwerk und Internet > Netzwerk- und Freigabecenter.
  3. Klicken Sie auf „Erweiterte Freigabeeinstellungen ändern“.
  4. Erweitern Sie die Abschnitte „Privat“ und „Gast“ bzw.„Öffentlich“ und wählen Sie dann „Netzwerkerkennung aktivieren“ und „Datei- und Druckerfreigabe aktivieren“.
  5. Aktivieren Sie unter „Alle Netzwerke“ die Option „Freigabe aktivieren“, damit jeder mit Netzwerkzugriff Dateien in den öffentlichen Ordnern lesen und schreiben kann.
  6. Klicken Sie auf „Änderungen speichern“.

Selbstverständlich lohnt es sich nach diesen Änderungen zu testen, ob die anderen Computer dann auch tatsächlich angezeigt werden.

Lösung 5: Stellen Sie sicher, dass die Firewall die Erkennung nicht blockiert.

Manchmal ist die Windows-Firewall übervorsichtig und blockiert Netzwerkermittlungsprotokolle. Sie können dies beheben, indem Sie die Funktion in der Firewall zulassen, entweder manuell oder über die Befehlszeile. Die Vorgehensweise über die Benutzeroberfläche ist unkompliziert, lässt sich aber auch mit einem einfachen Befehl automatisieren, der die Regeln für die Netzwerkermittlung aktiviert.

  1. Öffnen Sie die Systemsteuerung und gehen Sie zu System und Sicherheit > Windows Defender Firewall.
  2. Klicken Sie auf „ Eine App oder ein Feature durch die Windows Defender Firewall zulassen“.
  3. Klicken Sie auf „Einstellungen ändern“ und scrollen Sie dann nach unten zu „Netzwerkerkennung“.
  4. Markieren Sie beide Kästchen für Privat und Öffentlich.
  5. Klicken Sie auf OK.
  6. Alternativ können Sie eine Eingabeaufforderung als Administrator öffnen und folgenden Befehl ausführen:

    netsh advfirewall firewall set rule group="Network Discovery" new enable=Yes

Fügen Sie Ihren Computer einer Arbeitsgruppe hinzu

Wenn sich Ihr PC nicht in einer geeigneten Arbeitsgruppe befindet, werden Ressourcen möglicherweise nicht korrekt freigegeben – oder er wird gar nicht erst im Netzwerkordner angezeigt. Das Hinzufügen zu einer Arbeitsgruppe ist ein einfacher Schritt, der oft übersehen wird.

  1. Drücken Windows + I.
  2. Gehen Sie zu System > Über.
  3. Klicken Sie auf Domäne oder Arbeitsgruppe. Dadurch werden die Systemeigenschaften geöffnet.
  4. Klicken Sie auf Einstellungen ändern (neben Computername, Domäne und Arbeitsgruppe).
  5. Wählen Sie eine Arbeitsgruppe aus und geben Sie ihr einen Namen.
  6. Klicken Sie auf OK und starten Sie anschließend Ihren PC neu, um die Änderungen zu übernehmen.

Automatisieren Sie den FDPHOST-Dienst für eine bessere Auffindbarkeit.

Der Dienst „Funktionsermittlungsanbieterhost“ ist entscheidend für das Auffinden anderer Geräte im Netzwerk. Manchmal stürzt dieser Dienst ab oder wird beendet, und Windows startet ihn nicht automatisch neu. Die Einstellung des automatischen Starts kann viel Ärger ersparen.

  1. Drücken Windows + R.
  2. Geben Sie den Text ein services.mscund drücken Sie die Eingabetaste.
  3. Scrollen Sie zu „Funktionsermittlungsanbieter-Host“.
  4. Doppelklicken Sie, um die Eigenschaften zu öffnen.
  5. Stellen Sie den Starttyp auf Automatisch ein.
  6. Klicken Sie auf „Anwenden“ und „OK“ und starten Sie das System anschließend neu.

CIFS-Dateifreigabeunterstützung aktivieren

Die Dateifreigabe über SMB (CIFS) ist ein grundlegendes Protokoll. Wenn es deaktiviert ist, kann Ihr Computer wahrscheinlich keine anderen Computer erkennen. Aktivieren Sie diese Funktion in den Windows-Features.

  1. Öffnen Sie die Systemsteuerung und gehen Sie zu Programme > Programme und Funktionen.
  2. Klicken Sie auf „Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren“.
  3. Scrollen Sie nach unten und überprüfen Sie die SMB 1.0/CIFS-Dateifreigabeunterstützung.
  4. Klicken Sie auf OK und starten Sie das Programm anschließend neu.

Netzwerkeinstellungen zurücksetzen (letzter Ausweg)

Sollte keine der oben genannten Maßnahmen geholfen haben, könnte ein Zurücksetzen des Netzwerk-Stacks Abhilfe schaffen. Beachten Sie, dass dabei alle benutzerdefinierten Netzwerkkonfigurationen gelöscht und die Adapter auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt werden. Nach einem Neustart funktioniert in der Regel alles wieder einwandfrei – selbst IP-Probleme oder DNS-Cache-Einträge werden gelöscht.

  1. Einstellungen öffnen ( Windows + I).
  2. Gehen Sie zu Netzwerk & Internet.
  3. Klicken Sie auf Erweiterte Netzwerkeinstellungen.
  4. Netzwerk zurücksetzen auswählen.
  5. Klicken Sie jetzt auf „Zurücksetzen“ und starten Sie Ihren PC neu, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

Sollte Ihre IP-Konfiguration fehlerhaft erscheinen, führen Sie zusätzlich diese Befehle in einer Eingabeaufforderung mit Administratorrechten aus, um die IP-Adresse freizugeben/zu erneuern und den DNS-Cache zu leeren:

ipconfig /release ipconfig /flushdns ipconfig /renew netsh winsock reset netsh int ip reset

Das war im Wesentlichen die Zusammenfassung. Sollten die Probleme weiterhin bestehen, kann es helfen, die Netzwerkhardware oder die VPN-Konfigurationen zu überprüfen, da diese ebenfalls die Client-Erkennung beeinträchtigen können.