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So beheben Sie Probleme mit dem USB-Anschluss eines Dell-Monitors

Februar 11, 2026 5 Minuten Lesezeit Updated: Februar 11, 2026

Sind Ihnen schon mal die zusätzlichen USB-Anschlüsse an Ihrem Dell-Monitor aufgefallen? Ja, sie sehen praktisch aus, aber manchmal machen sie einfach Probleme. Das ist ziemlich frustrierend, denn man schließt alle Peripheriegeräte an und nichts passiert – kein Strom, keine Daten, nichts. Meistens liegt es nicht an der Hardware, sondern eher an der Konfiguration oder den Treibern. Manchmal funktionieren die Anschlüsse sogar, aber Windows erkennt sie einfach nicht richtig. Wenn man also herausfindet, woran es liegt, kann man sich viel Kopfzerbrechen und Herumprobieren ersparen. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen einige gängige Lösungsansätze – von einfachen Verbindungsprüfungen bis hin zu BIOS-Anpassungen –, damit Ihre Anschlüsse hoffentlich so funktionieren, wie sie sollen.

So beheben Sie Probleme mit den USB-Anschlüssen Ihres Dell-Monitors, die keine Geräte erkennen

Geräte korrekt anschließen – den Upstream-Port nicht vergessen!

Dieser Fehler passiert häufiger, als man denkt. Wichtig ist, dass der Upstream-Anschluss Ihres Monitors (meist ein quadratischer USB-Typ-B-Anschluss, manchmal auch als „USB UP“ beschriftet ) korrekt mit Ihrem PC verbunden ist. Ist dieser Anschluss nicht richtig angeschlossen, funktionieren alle Downstream-Anschlüsse (die wie normale USB-Typ-A-Anschlüsse aussehen) nicht. Schalten Sie daher zuerst Ihren Monitor aus und verbinden Sie dann das USB Type-BKabel vom Upstream-Anschluss des Monitors mit dem USB-Anschluss Ihres Computers, der sich üblicherweise auf der Rückseite befindet – entweder ein quadratischer Anschluss oder ein speziell beschrifteter Anschluss.

  1. Schalten Sie den Monitor aus – schalten Sie ihn vollständig aus (kein Standby-Modus).
  2. Stecken Sie das USB-Typ-B-Kabel in den Upstream-Anschluss des Monitors – den quadratischen Anschluss oder den mit „USB UP“ beschrifteten. Achten Sie darauf, dass es hörbar einrastet – es darf keine Wackelkontakte geben.
  3. Verbinden Sie das andere Ende mit einem USB-Anschluss Ihres PCs – vorzugsweise einem rückseitigen Anschluss, da vordere Anschlüsse manchmal Probleme bereiten oder deaktiviert sind.
  4. Schließen Sie Ihre Peripheriegeräte wie Tastatur oder Maus wieder an die Downstream-Anschlüsse ( USB Typ-A ) des Monitors an.
  5. Schalten Sie nun den Monitor ein. Windows zeigt möglicherweise zunächst eine Meldung wie „USB-Gerät nicht erkannt“ an – das ist normal. Nach einigen Sekunden sollte Ihr Anschluss angeschlossene Geräte erkennen.

Ganz ehrlich, wenn das nicht richtig eingestellt ist, kann Windows auch nichts zaubern – es wird einfach nichts angezeigt. Man vergisst leicht die Internetverbindung, aber genau daran liegt es meistens. Keine Sorge, falls ein Neustart oder das Aus- und Wiedereinstecken eines Kabels nötig ist – manchmal braucht Windows einfach einen kleinen Anstoß.

Treiber von der Dell-Supportseite herunterladen und installieren

Wenn Windows die USB-Anschlüsse Ihres Monitors trotz korrekter Verbindung nicht erkennt, liegt das Problem möglicherweise an den Treibern. Dell stellt selbstverständlich für jedes Monitormodell spezifische Treiber bereit, und manchmal reichen die Standardtreiber von Windows nicht aus. Besuchen Sie die Dell Support-Homepage und geben Sie Ihre Monitormodellnummer ein. Laden Sie das neueste Treiberpaket für Ihr Modell herunter – in der Regel eine kleine ausführbare Datei oder eine ZIP-Datei. Kopieren Sie die Datei auf einen USB-Stick, falls Sie sie auf einen anderen PC übertragen müssen, und führen Sie sie dort aus.

Nach der Installation empfiehlt sich in der Regel ein Neustart, damit Windows den neuen Treiber erkennt. Dadurch funktionieren Ihre USB-Anschlüsse möglicherweise wieder einwandfrei.

Treiber über den Geräte-Manager aktualisieren – Geräte auf dem neuesten Stand halten

Falls Ihre Treiber bereits installiert, aber möglicherweise veraltet oder beschädigt sind, kann ein Update Abhilfe schaffen. Es mag seltsam klingen, aber manchmal hält Windows einfach an alten Treibern fest, und ein aktuelles Update macht dann den entscheidenden Unterschied.

  1. Klicken Sie Win + Rauf „Ausführen“, um das Ausführen-Fenster zu öffnen, geben Sie dann den Befehl ein devmgmt.mscund drücken Sie die Eingabetaste. Das ist Ihr Geräte-Manager.
  2. Suchen Sie den Abschnitt „Universal Serial Bus-Controller “ und erweitern Sie ihn.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf jeden USB-Root-Hub oder zugehörigen Eintrag und wählen Sie dann „Treiber aktualisieren“.
  4. Wählen Sie „Automatisch nach aktualisierter Treibersoftware suchen“. Wenn Windows ein Update findet, folgen Sie den Anweisungen. Andernfalls suchen Sie manuell auf der Dell-Website nach neueren Treibern.

Dadurch lassen sich Erkennungsprobleme beheben, falls veraltete Treiber Konflikte verursachen. Bei manchen Konfigurationen wirkt das manchmal wie Zauberei – nach dem Update werden die Geräte plötzlich wieder erkannt.

Energiesparmodus an USB-Root-Hubs deaktivieren

Kurz gesagt: Windows schaltet manchmal die USB-Anschlüsse ab, um Strom zu sparen. Das ist zwar gut für die Akkulaufzeit, aber ärgerlich, wenn man die Anschlüsse für den Monitor benötigt. Um das zu verhindern, sollte man diese Energiesparfunktion deaktivieren.

  1. Öffnen Sie den Geräte-Manager erneut ( devmgmt.msc).
  2. Lokalisieren Sie die USB-Controller und erweitern Sie das Netzwerk.
  3. Doppelklicken Sie auf einen beliebigen Eintrag im USB-Root-Hub und wechseln Sie dann zur Registerkarte „Energieverwaltung“.
  4. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen „Computer kann das Gerät ausschalten, um Energie zu sparen“.
  5. Klicken Sie auf OK und wiederholen Sie den Vorgang gegebenenfalls für weitere USB-Root-Hubs. Ein Neustart kann erforderlich sein, damit die Änderungen wirksam werden.

Bei manchen Geräten ist diese Lösung Glückssache, aber einen Versuch wert, bevor man sich mit dem BIOS oder BIOS-Updates befasst.

Führen Sie das Dell-Diagnosetool zur Hardwareprüfung aus.

Manchmal liegt das Problem an der Hardware – Kabel, Anschluss oder sogar am Monitor selbst. Dell bietet ein Diagnosetool zum Testen Ihrer Anschlüsse und der zugrunde liegenden Hardware an. Laden Sie es herunter, führen Sie die Schritte aus und prüfen Sie, ob es Fehler meldet. Wenn das Tool keine Fehler findet, wissen Sie zumindest, dass die Hardware wahrscheinlich in Ordnung ist.

BIOS auf Standardeinstellungen zurücksetzen und USB in den BIOS-Einstellungen wieder aktivieren

Manchmal sind diese USB-Anschlüsse im BIOS einfach deaktiviert. Möglicherweise wurde versehentlich eine Einstellung geändert oder ein Update hat die Einstellungen zurückgesetzt. Zur Überprüfung:

  1. Starten Sie Ihren PC neu und drücken Sie wiederholt die Taste F2 (oder die entsprechende Taste auf Ihrem Motherboard), um ins BIOS zu gelangen.
  2. Sobald Sie im BIOS sind, suchen Sie nach einer Option wie „Standardeinstellungen wiederherstellen“ oder „Standardeinstellungen laden“. Dadurch werden alle BIOS-Optionen auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt.
  3. Navigieren Sie zu Systemkonfiguration oder On-Board-Geräte. Suchen Sie das Menü USB-Konfiguration.
  4. Stellen Sie sicher, dass Optionen wie „Externer USB-Anschluss“ oder „USB Legacy-Unterstützung“ aktiviert sind.
  5. Änderungen übernehmen und beenden. Ihre Monitoranschlüsse sollten nun aktiviert sein, falls sie hier deaktiviert wurden.

Wenn Ihre BIOS-Einstellungen korrekt sind, die Anschlüsse aber weiterhin Probleme bereiten, könnte ein BIOS-Update helfen. Es ist etwas riskanter, daher sollten Sie die Anweisungen des Herstellers genau befolgen, aber manchmal lassen sich Kompatibilitätsprobleme dadurch vollständig beheben.

Hardwaredefekt? Dann muss man sich die Hände schmutzig machen.

Wenn keine der oben genannten Maßnahmen hilft und Sie die Kabel getauscht oder den Monitor an einem anderen PC getestet haben, könnte ein Hardwareproblem vorliegen – entweder ein defekter Anschluss am Monitor oder ein Problem mit der internen Verkabelung. Falls der Monitor noch Garantie hat, sollten Sie ihn zur Reparatur bringen oder verschiedene Kabel ausprobieren. Manchmal ist ein solcher schwer fassbarer Hardwarefehler die eigentliche Ursache für defekte Anschlüsse.

Gehen Sie diese Schritte systematisch durch. Meistens liegt das Problem an einem Verbindungsfehler, einer Treiberinkompatibilität oder einer falschen BIOS-Einstellung – nicht an einem schwerwiegenden Hardwaredefekt. Sollte das Problem weiterhin bestehen, ist es ratsam, einen Fachmann hinzuzuziehen oder einen Austausch in Betracht zu ziehen.