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So blockieren Sie Pop-ups effektiv unter Windows 11

Februar 15, 2026 4 Minuten Lesezeit Updated: Februar 15, 2026

Pop-ups können wirklich lästig sein, besonders wenn sie ständig unerwartet auftauchen und einen von der eigentlichen Arbeit ablenken. Angeblich sollen sie informieren oder Werbung machen, aber ehrlich gesagt, nach einer Weile nerven sie einfach nur noch. Zum Glück bietet Windows 11 einige Optionen, um diese Ablenkung – egal ob Benachrichtigungen, Werbung oder Browser-Pop-ups – einzudämmen. Zu wissen, wie man diese Einstellungen anpasst, kann viel Frust ersparen, insbesondere wenn man ständig unerwünschte Benachrichtigungen schließt oder mit aufdringlicher Werbung zu kämpfen hat. Hinzu kommt, dass manche Pop-ups von Browsern oder Drittanbieter-Apps stammen, die Ihre Privatsphäre oder Ihre Präferenzen nicht immer respektieren. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen verschiedene Möglichkeiten, diese Pop-ups ein für alle Mal zu reduzieren oder zu blockieren, damit sich die Nutzung Ihres Desktops oder Browsers nicht mehr wie ein ständiges Bombardement anfühlt.

So verhindern Sie Pop-ups unter Windows 11

Die meisten dieser unerwünschten Pop-ups stammen von Drittanbieter-Apps, Browsererweiterungen oder den integrierten Windows-Vorschlägen. Manchmal sind sie harmlos – beispielsweise wenn Windows Tipps oder Updates anzeigen möchte. Doch oft sind sie störend oder sogar aufdringlich. Hier sind einige Methoden, die tatsächlich geholfen haben, das Problem zu beheben.

Benachrichtigungseinstellungen deaktivieren

Das ist oft der erste Schritt, besonders wenn Windows ständig Benachrichtigungen anzeigt oder Tipps vorschlägt. Diese Pop-ups befinden sich meist unter „Benachrichtigungen und Aktionen“, und ihre Deaktivierung kann einen deutlichen Unterschied machen. Bei manchen Systemen mag die Deaktivierung aller Benachrichtigungen etwas zu drastisch erscheinen, aber sie kann Gold wert sein, wenn man sich konzentrieren muss.

  1. Drücken Sie diese Taste, um die EinstellungenWindows Key + I zu öffnen.
  2. Navigieren Sie zu System > Benachrichtigungen.
  3. Scrollen Sie nach unten zum Abschnitt „Zusätzliche Einstellungen“. Dieser befindet sich normalerweise ganz unten.
  4. Deaktivieren Sie diese drei Optionen – sie sind oft die Ursache:
    • Zeigen Sie nach Updates und beim Anmelden die Windows-Willkommensansicht an, um Ihnen Neuerungen und Empfehlungen vorzustellen.
    • Schlagen Sie Möglichkeiten vor, wie man Windows optimal nutzen und die Einrichtung dieses Geräts abschließen kann.
    • Erhalten Sie Tipps und Anregungen zur Verwendung von Windows.
  5. Um Benachrichtigungen für bestimmte Apps zu deaktivieren, suchen Sie einfach die entsprechende App in der Liste unten und schalten Sie sie aus. Auf manchen Geräten werden durch das Deaktivieren der Hauptbenachrichtigungseinstellungen fast alle Benachrichtigungen stummgeschaltet, allerdings erhalten Sie dann auch keine wichtigen Hinweise mehr. Entscheiden Sie, ob Sie vollständige Stille oder nur weniger Pop-ups wünschen.

Personalisierte Werbung deaktivieren (Werbe-ID)

Windows erstellt diese Daten, damit Apps Ihnen auf Ihre Interessen zugeschnittene Werbung anzeigen können. Ehrlich gesagt ist es aber etwas seltsam zu wissen, dass jede Anzeige Ihre Präferenzen verfolgt. Falls Ihnen vermehrt Werbung angezeigt wird, könnte Folgendes helfen: Durch Deaktivieren der Werbe-ID wird die Menge an Daten eingeschränkt, die Apps für gezielte Werbung verwenden dürfen.

  1. Öffne die Einstellungen erneut ( Windows Key + I).
  2. Gehen Sie zu Datenschutz & Sicherheit, dann zu Allgemein.
  3. Suchen Sie die Einstellung „ Apps dürfen mir personalisierte Werbung anhand meiner Werbe-ID anzeigen“ und deaktivieren Sie sie.

Pop-ups im Browser blockieren

Browser-Pop-ups sind ein weiteres häufiges Ärgernis, besonders bei Vielsurfern. Chrome, Edge, Firefox – sie alle bieten eigene Einstellungen, um diese lästigen Werbeanzeigen und Weiterleitungsfenster zu blockieren. Manchmal reicht die Browserblockierung auf Seiten mit aggressiver Werbung nicht aus, aber sie ist ein guter erster Schritt.

Auf Chrome

  1. Öffnen Sie Chrome und klicken Sie auf die drei Punkte in der oberen rechten Ecke.
  2. Gehen Sie zu Einstellungen > Datenschutz und Sicherheit > Website-Einstellungen.
  3. Scrollen Sie nach unten oder suchen Sie nach Pop-ups und Weiterleitungen.
  4. Stellen Sie es so ein, dass Websites keine Pop-ups senden oder Weiterleitungen verwenden dürfen.
  5. Bei einigen Websites möchten Sie möglicherweise Ausnahmen hinzufügen – klicken Sie dazu auf „Hinzufügen“ neben „Zulassen“ und geben Sie die sicheren URLs an.

Am Rande

  1. Klicken Sie auf die drei Punkte (Menü) und gehen Sie zu Einstellungen.
  2. Navigieren Sie zu Cookies und Website-Berechtigungen.
  3. Scrollen Sie zu Pop-ups und Weiterleitungen.
  4. Stellen Sie den Schalter auf „Blockiert“.

Auf Firefox

  1. Öffnen Sie Firefox, klicken Sie auf das Menü (drei Linien) und gehen Sie zu Einstellungen.
  2. Gehen Sie zu Datenschutz & Sicherheit.
  3. Scrollen Sie zu Berechtigungen.
  4. Aktivieren Sie die Option „Pop-up-Fenster blockieren“.
  5. Wenn es Websites gibt, denen Sie vertrauen, fügen Sie Ausnahmen in der Berechtigungsliste hinzu. Das ist zwar etwas lästig, aber zumindest machbar.

Und falls Pop-ups immer noch lästig sind, können Sie Werbeblocker-Erweiterungen installieren – viele sind kostenlos und funktionieren recht gut. Beachten Sie jedoch, dass für den vollen Funktionsumfang oft kostenpflichtige Upgrades erforderlich sind, die kostenlosen Versionen aber häufig ausreichen.

Benachrichtigungen des Synchronisierungsanbieters deaktivieren

Die Pop-up-Werbung von OneDrive oder anderen Cloud-Anbietern kann extrem nervig sein, besonders wenn man nicht ständig Synchronisierungsaufforderungen sehen möchte. Das Deaktivieren dieser Benachrichtigungen ist ganz einfach:

  1. Datei-Explorer öffnen.
  2. Klicken Sie auf die drei Punkte im oberen Menü und wählen Sie Optionen.
  3. Wechseln Sie zur Registerkarte „Ansicht“.
  4. Deaktivieren Sie die Option „Benachrichtigungen des Synchronisierungsanbieters anzeigen“.
  5. Klicken Sie auf „Anwenden“. Fertig.

Das sollte einige dieser hartnäckigen Cloud-Synchronisierungsbenachrichtigungen beheben, die bei einer Konfiguration einwandfrei funktionierten, bei einer anderen aber immer noch gelegentlich auftreten. Windows hat eine seltsame Angewohnheit, Dinge dauerhaft im System zu verankern.

Verwenden Sie den Gruppenrichtlinien-Editor für erweiterte Steuerung

Unter Windows 11 Pro oder Enterprise können Sie mit dem Gruppenrichtlinien-Editor die meisten Benachrichtigungen und Warnmeldungen deaktivieren. Die Bedienung ist etwas komplexer, bietet aber präzise Steuerungsmöglichkeiten. Seien Sie jedoch vorsichtig: Zu viele Einstellungen können zu Problemen führen.

  1. Drücken Sie Windows Key + R, geben Sie ein gpedit.mscund drücken Sie Enter.
  2. Gehen Sie links zu Benutzerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Startmenü und Taskleiste.
  3. Suchen Sie die Einstellung „Benachrichtigungen und Info-Center entfernen“ und doppelklicken Sie darauf.
  4. Stellen Sie die Option auf „Aktiviert“ und klicken Sie auf „Anwenden“.
  5. Um Toast-Benachrichtigungen zu entfernen, gehen Sie genauso vor für „Toast-Benachrichtigungen deaktivieren“ und „Kachelbenachrichtigungen deaktivieren“.

Auch hier gilt: Dadurch lassen sich viele kleine Benachrichtigungen ausblenden, aber manchmal ist dies der einzige Weg, um wirklich Ruhe zu finden.