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So ermitteln Sie Ihre Prozessorgeneration

Februar 13, 2026 4 Minuten Lesezeit Updated: Februar 13, 2026

Die Generation Ihres Intel- oder AMD-Prozessors herauszufinden, kann anfangs etwas verwirrend sein, vor allem wegen der vielen verschiedenen Bezeichnungen und Suffixe. Doch zu wissen, wie man diese Bezeichnungen entschlüsselt, ist sehr hilfreich – egal ob Sie aufrüsten, Fehler beheben oder einfach nur wissen möchten, wie aktuell Ihre Hardware wirklich ist. Manchmal sind die Informationen nicht auf den ersten Blick erkennbar – die kleinen Aufkleber auf Laptops oder die winzige Schrift auf der Verpackung geben nicht immer alle Informationen preis. Glücklicherweise gibt es einige einfache Möglichkeiten, die Generation Ihrer CPU zu überprüfen, ohne den Kühlkörper zu entfernen oder Ihren PC zu öffnen. Mit diesen Methoden können Sie beispielsweise herausfinden, ob Sie einen Intel der 10. Generation oder einen Ryzen 5 5600G verwenden. Hier finden Sie praktische Informationen, wie Sie die Bezeichnungen entschlüsseln und die Details Ihres Prozessors direkt unter Windows oder sogar über die Kommandozeile überprüfen können.

So überprüfen Sie die Generation Ihres Prozessors

Überprüfen Sie den Aufkleber auf Ihrem Gerät.

Dies ist die einfachste und unkomplizierteste Methode, wenn Sie ein Komplettgerät oder einen Laptop betrachten. Die meisten Hersteller bringen einen kleinen Aufkleber auf der Handballenauflage oder an einer anderen gut sichtbaren Stelle an, auf dem die Modellnummer, die Serie und manchmal die Generation angegeben sind. Suchen Sie nach der Prozessor-Modellnummer, z. B.„Intel Core i7-10870H“ oder „AMD Ryzen 7 5700G“.Die ersten Ziffern geben den entscheidenden Hinweis: Suchen Sie nach der „10“ oder „5“, die die Generation angibt. Bei manchen Laptops befinden sich diese Aufkleber an der Unterseite oder unter dem Akkufach; in diesem Fall müssen Sie das Gerät umdrehen. Beachten Sie, dass diese Aufkleber manchmal veraltet oder abgelöst sein können, sodass gegebenenfalls zusätzliche Überprüfungen erforderlich sind. Manchmal sind die Informationen auf dem Aufkleber jedoch ungenau oder abgenutzt. In diesem Fall empfiehlt es sich, die Angaben zusätzlich mit Software zu bestätigen.

Verwendung der Windows-Systemeigenschaften

Diese Methode ist recht schnell und zuverlässig, vorausgesetzt Ihr Windows ist aktuell. Drücken Sie die entsprechende Taste, Windows Key + Ium die Einstellungen zu öffnen. Gehen Sie dann zu System > Info. Suchen Sie unter „Gerätespezifikationen“ nach der Zeile „Prozessor “.Dort sollte etwas wie „Intel Core i7-10870H“ oder „AMD Ryzen 5 5600G“ angezeigt werden, was Ihnen das genaue Modell angibt. Anschließend können Sie die Modellnummer entschlüsseln oder einfach googeln, um die Generation herauszufinden. Manchmal wird in den Prozessorinformationen nur das Modell angezeigt, und Sie müssen für weitere Details googeln. Das ist aber immer noch deutlich schneller, als den PC zu öffnen.

Überprüfen Sie dies über den Task-Manager.

Das ist praktisch, wenn Sie schnell einen Blick auf die CPU-Informationen werfen möchten. Drücken Sie [Taste einfügen], Ctrl + Shift + Escum den Task-Manager zu öffnen. Wechseln Sie zum Tab „Leistung“ und wählen Sie im linken Bereich „CPU“ aus. Rechts sehen Sie Details wie die Anzahl der Kerne, die Taktfrequenz und vor allem den CPU-Namen. Dieser Name gibt Auskunft über Serie und Generation. Es mag etwas ungewöhnlich erscheinen, aber manchmal werden hier eher die aktuellen Taktfrequenzen als die vollständigen Spezifikationen angezeigt. Nutzen Sie diese Funktion daher nur für einen schnellen Überblick.

Verwendung von Systeminformationen (msinfo32)

Geben Sie msinfo32im Feld „Ausführen“ ( Windows Key + R) den Befehl ein und drücken Sie die Eingabetaste. Das Fenster „Systemübersicht“ öffnet sich und zeigt zahlreiche Details an. Suchen Sie nach dem Eintrag „Prozessor“ – hier finden Sie eingebettete Informationen zum Modell und oft auch zur Generation. Dies ist eine gute Möglichkeit, sehr detaillierte Informationen zu erhalten, insbesondere wenn Sie eine Fehlerbehebung durchführen oder die Kompatibilität prüfen möchten.

DirectX-Diagnosetool

Dieses Programm dient hauptsächlich der Behebung von Anzeige- oder Tonproblemen, liefert aber auch einige Prozessorinformationen. Drücken Sie die Eingabetaste Windows Key + R, geben Sie „Prozessor“ ein dxdiagund drücken Sie die Eingabetaste. Sobald sich das Programm öffnet, finden Sie unter dem Reiter „System“ die Zeile „Prozessor“. Die Informationen sind möglicherweise etwas eingeschränkt, geben aber dennoch Aufschluss darüber, ob Sie eine neuere oder ältere CPU verwenden. Für einen schnellen Überblick ist dieses Programm ausreichend.

Befehlszeilenmethode

Öffnen Sie die Eingabeaufforderung (drücken Sie Strg+Alt+F Windows Key + Xund wählen Sie Terminal oder Eingabeaufforderung ).Geben Sie den Befehl ein setund drücken Sie die Eingabetaste. Scrollen Sie in der Liste nach PROCESSOR_REVISION. Der Wert gibt Aufschluss über die Revision des Prozessors, die mit der Generation und der SKU korreliert. Zugegeben, diese Methode ist etwas umständlich, eignet sich aber gut für Skripte oder die fortgeschrittene Fehlerbehebung. Neuere Windows-Versionen mit PowerShell vereinfachen den Vorgang zusätzlich.

PowerShell für einen schnellen Überblick

Öffnen Sie einfach PowerShell (drücken Sie Strg Windows Key + R+Alt+Eingabe powershell, geben Sie ein und drücken Sie die Eingabetaste).Geben Sie diesen Befehl ein: Get-WmiObject -Class Win32_Processor | Select-Object -Property Nameoder die Kurzform: gwmi win32_Processor. Er gibt blitzschnell den Prozessornamen mit Modell- und Generationsinformationen aus. Nicht so detailliert wie manche andere Methoden, aber schnell und funktioniert unter allen Windows-Versionen.

Übertaktungssoftware (falls installiert)

Ja, es ist zwar etwas umständlich, aber einige Übertaktungstools wie MSI Afterburner oder AMD Ryzen Master zeigen CPU-Informationen in ihren Dashboards an. Manchmal wird sogar der vollständige Modellname in der Titelleiste oder im Infofenster angezeigt. Das ist zwar nicht der Hauptgrund für die Installation, aber wenn man bereits eines verwendet, ist es eine zusätzliche Möglichkeit, die vorhandenen Spezifikationen zu überprüfen. Allerdings sollte man beachten, dass diese Tools für detaillierte Spezifikationen nicht so zuverlässig sind wie die in Windows integrierten Optionen.