So finden Sie die besten PC-Angebote und sparen dabei
Die Preise für PC-Komponenten sinken endlich etwas, nähern sich der unverbindlichen Preisempfehlung und lassen die Wucherpreise, die wir zuletzt gesehen haben, etwas zurückgehen. Trotzdem können sich High-End-Grafikkarten oder -Prozessoren für Leute mit kleinem Budget wie purer Luxus anfühlen. Aber mal ehrlich: Große Ersparnisse bedeuten nicht immer, dass man sich mit Schrott zufriedengeben muss. Manchmal muss man nur den richtigen Zeitpunkt und den richtigen Ort kennen und wissen, wie man versteckte Schnäppchen erkennt. Dieser Ratgeber erklärt Ihnen genau das, damit Sie hoffentlich die überteuerten Fallen umgehen und ein ordentliches Teil ergattern können, ohne Ihr Budget zu sprengen.
Von der gezielten Auswahl des richtigen Zeitpunkts für Einkäufe rund um große Rabattaktionen bis hin zur Suche in bestimmten Geschäften und Marktplätzen – es geht darum, cleverer einzukaufen. Es ist nicht nur Glückssache; mit ein paar Tipps wird das Finden eines guten Angebots deutlich weniger vom Zufall abhängig. Und ja, selbst wenn Sie bereits ein bestimmtes Upgrade im Auge haben, können Ihnen einige dieser Tipps Hunderte von Euro sparen oder Sie zumindest davon überzeugen, dass sich Geduld auszahlt.
Wie man tolle PC-Angebote findet, ohne den Verstand zu verlieren
Grundlagen zum Finden guter Schnäppchen
Ganz ehrlich, das Wichtigste ist, dass PC-Preise extrem schwanken. Wer den richtigen Zeitpunkt abwartet, kann ordentlich Geld sparen – die meisten warten auf den Black Friday oder den Prime Day, daher ist ein Plan Gold wert. Außerdem sollte man sich nicht nur auf die Preise von Neuware verlassen. Der Vergleich verschiedener Anbieter – ob Amazon, Newegg oder lokale Geschäfte – kann einen großen Unterschied machen. Manchmal ist dasselbe Produkt je nach Anbieter oder Plattform 10–15 % günstiger.
Und ja, haltet Ausschau nach Bundles, Gutscheincodes und kostenlosem Versand. Durch die Kombination von Rabatten und Aktionen kann aus einem guten Angebot ein echtes Schnäppchen werden. Meine Erfahrung mit Black Friday und Prime Day ist, dass seltene Komponenten wie Grafikkarten zwar nicht stark reduziert sind, Peripheriegeräte, RAM, SSDs und sogar Komplettsysteme aber oft stark im Preis. Wenn ihr also wisst, was normalerweise reduziert ist, könnt ihr besser entscheiden, ob ihr wartet oder jetzt zuschlagt.
Sollte man auf die großen Schlussverkäufe warten?
Das ist eine klassische Frage: Braucht man das Teil wirklich sofort, kann man es sich ja gleich besorgen. Kann man aber ein paar Monate warten, lassen sich die Kosten durch Aktionen wie Prime Day, Black Friday oder Cyber Monday deutlich senken. GPUs und CPUs sind meist nur geringfügig reduziert – vielleicht 20 bis 30 Euro bei gefragten Modellen. Wenn sich so eine Preissenkung nicht lohnt, ist es unter Umständen sinnvoller, einfach bei Bedarf zu kaufen.Ältere Technik hingegen, wie CPUs der letzten Generation oder SSDs, ist bei großen Rabattaktionen oft deutlich günstiger, manchmal mit 40 % Rabatt oder mehr.
Bedenken Sie, dass die neueste Hardware schnell vergriffen ist und die Lagerbestände rasch ausverkauft sind. Wenn Sie also nach etwas Bestimmtem suchen, lohnt es sich, Angebote im Voraus zu beobachten, damit Sie sofort zuschlagen können, sobald der Preis stimmt. Manchmal kann es sich lohnen, den Bau eines PCs um ein paar Wochen oder Monate zu verschieben und dadurch Hunderte von Euro zu sparen, manchmal ist das Warten aber einfach nicht lohnenswert.
Die besten Orte, um Schnäppchen zu verfolgen
Erste Anlaufstelle: das BuildAPCSales-Subreddit. Die Community ist unglaublich aktiv – hier gibt es topaktuelle Beiträge über Rabatte auf buchstäblich alles rund um den PC, oft stündlich. Wer lieber selbst recherchieren möchte, findet bei Amazon die besten Angebote. Richten Sie Preisalarme mit Tools wie Honey oder Keepa ein oder schauen Sie einfach regelmäßig manuell vorbei. Eine weitere empfehlenswerte Seite ist SlickDeals, die alle möglichen Elektronik- und PC-Angebote sammelt.
Vergessen Sie auch nicht die lokalen Händler – insbesondere in Großbritannien bieten Overclockers und Curry’s oft attraktive Angebote. Falls Sie in den USA wohnen und das Glück haben, einen Micro Center in der Nähe zu haben, können deren Bundle-Angebote und die Möglichkeit, sich von Experten einen PC zusammenstellen zu lassen, den Ausschlag geben.
Fortgeschrittene Taktiken für bessere Angebote
Für den durchschnittlichen Käufer reicht es schon, zu wissen, wo und wann er suchen muss (siehe 80/20-Regel).Wer aber wirklich sparen möchte, dem helfen ein paar zusätzliche Tricks. Die klingen zwar etwas nerdig, sind aber nützlich. Bei einem System funktionierten sie einwandfrei, bei einem anderen eher weniger. PC-Preise schwanken natürlich extrem, aber mit den richtigen Tools lassen sich Trends verfolgen und so einen Vorteil verschaffen.
Preise verfolgen und Verkäufer vergleichen
PCPartPicker ist mein bevorzugtes Tool, um Preisentwicklungen im Blick zu behalten. Außerdem kann CamelCamelCamel (insbesondere für Amazon) historische Preistrends aufzeigen und Benachrichtigungen einrichten, falls ein Produkt unter den gewünschten Preis fällt. Honey und Keepa sind ebenfalls praktisch für schnelle Preisvergleiche und die Suche nach Gutscheinen. Das Ziel? Herausfinden, ob der aktuelle Preis optimal ist oder ob es sich lohnt, noch etwas zu warten.
Vergessen Sie nicht, die Versandkosten einzukalkulieren. Manchmal ist ein in einem Geschäft günstigeres Produkt am Ende teurer, wenn man Versandkosten, Steuern oder Zollgebühren hinzurechnet.
Nutzung von Gutscheincodes und Werbeaktionen
Meistens lassen sich mit einer kurzen Suche nach Gutscheincodes auf Honey, RetailMeNot oder Rakuten ein paar Euro sparen, besonders während Schlussverkäufen oder Sonderaktionen. Wenn du deinen Lieblingsmarken oder Tech-Influencern in den sozialen Medien folgst, verpasst du vielleicht auch Blitzverkäufe, exklusive Rabatte oder zeitlich begrenzte Aktionscodes. Denn die Online-Shopping-Welt hält ja bekanntlich gerne Last-Minute-Überraschungen bereit.
Angebote mit geöffneter Verpackung und Gebrauchtwarenmarkt
Produkte aus geöffneten Verpackungen sind zwar nicht immer zuverlässig, können sich aber lohnen, wenn man sich vorher gut informiert. Im Grunde handelt es sich um Artikel, die aus verschiedenen Gründen zurückgeschickt wurden – zum Beispiel wegen Meinungsänderung oder kleinerer Verpackungsschäden. Lesen Sie die Rückgabebedingungen sorgfältig durch; Amazon beispielsweise macht Rückgaben in der Regel unkompliziert, während andere Anbieter ein komplizierteres Verfahren oder eine kürzere Garantiezeit haben können. Testen Sie das Produkt immer, bevor Sie es kaufen – manche Händler garantieren die einwandfreie Funktion der Artikel aus geöffneten Verpackungen, andere nicht. Es ist zwar ein gewisses Risiko, aber eine Überlegung wert, wenn Sie auf Ihr Budget achten müssen.
Kauf gebrauchter Komponenten
Wenn Sie viel sparen möchten, könnten gebrauchte Hardwareplattformen eine gute Option sein. Aktuell finden Sie gebrauchte RTX 3080-Grafikkarten für unter 350 US-Dollar – ein unglaublich guter Preis für eine Karte, die früher doppelt so viel gekostet hat. Schauen Sie auf Seiten wie HardwareSwap, eBay und lokalen Marktplätzen vorbei.
Prüfen Sie die Teile immer sorgfältig oder fordern Sie Nahaufnahmen an. Achten Sie auf offensichtliche Schäden wie verbogene Pins oder Brandflecken. Bei Peripheriegeräten prüfen Sie auf übermäßigen Verschleiß oder Schwergängigkeit während der Benutzung. Denken Sie daran: Der Kauf von Gebrauchtware birgt Risiken, aber manchmal lohnt sich das Risiko.