How To

So friert man einen Bildschirm unter Windows- und Mac-Systemen ein

Februar 14, 2026 3 Minuten Lesezeit Updated: Februar 14, 2026

Wenn der Computer eine Weile unbenutzt bleibt, möchten Sie Ihre Daten wahrscheinlich schützen, ohne ihn herunterzufahren oder in den Ruhemodus zu versetzen. Die Bildschirmsperre ist praktisch, da sie unbefugten Zugriff verhindert und gleichzeitig Ihre Arbeit im Hintergrund weiterlaufen lässt. So bleiben Apps geöffnet, Downloads laufen weiter und Sie müssen nicht alles neu laden, wenn Sie zurückkommen. Es ist schon etwas ungewöhnlich, dass diese Funktion dafür sorgt, dass alles aktiv bleibt, ohne dass jemand hineinschaut – aber genau das macht sie so praktisch. Die meisten kennen die Tastenkombination Windows + L oder das Klicken auf den Sperrbutton beim Mac, aber manchmal funktionieren diese Methoden nicht oder es treten Fehler auf. Hier ist also eine zusätzliche Option.

Wie friert man einen Bildschirm unter Windows und Mac ein?

Wenn Sie Ihren Bildschirm einfrieren, bleibt alles auf Ihrem Computer unverändert – alle Apps, Dateien und Prozesse laufen weiter, aber Sie können keine Änderungen mehr vornehmen. Das ist ideal, wenn Sie nur kurz weg sind, aber alles so lassen möchten, wie es ist. Außerdem geht es schneller als Herunterfahren oder Neustarten. Windows oder Mac zeigen dann einfach den Sperrbildschirm an, und sonst ändert sich nichts. Ihre Apps laufen also weiter, aber niemand kann Ihre Daten verändern, solange er nicht das Passwort kennt.

Windows 10 und 11

Unter Windows gibt es zwei einfache Möglichkeiten. Die einfachste ist die klassische Tastenkombination – Strg+Umschalt Windows + L+F. Dadurch wird Ihr PC sofort gesperrt und Sie gelangen zum Sperrbildschirm. Manchmal scheint diese Tastenkombination nicht sofort zu funktionieren (insbesondere nach Updates), aber ein Neustart des Explorers oder sogar des gesamten PCs kann das Problem beheben. Wenn Sie die Menüs bevorzugen, gehen Sie wie folgt vor:

  • Drücken Sie die Windows-Taste, um das Startmenü zu öffnen.
  • Klicken Sie unten im Menü auf Ihr Benutzerprofilsymbol oder -bild.
  • Wählen Sie „Sperren“. Fertig. Ihr Bildschirm friert ein, und Sie müssen Ihr Passwort eingeben, um fortzufahren.

Einige Nutzer berichten, dass die Tastenkombination Windows + L nicht immer sofort funktioniert, insbesondere wenn bestimmte Systemeinstellungen oder Updates nicht korrekt konfiguriert sind.Überprüfen Sie in solchen Fällen Ihre Benutzerkontoeinstellungen oder führen Sie einen Systemscan durch, um eventuelle Fehler zu beheben.

MacOS

Auf dem Mac ist es fast genauso einfach. Drücken Sie Befehl + Steuerung + Q, um Ihren Mac sofort zu sperren. Sie gelangen dann zum Anmeldebildschirm, und alle anderen Prozesse – Apps, Downloads usw.– laufen im Hintergrund weiter. Seltsamerweise kann es vorkommen, dass diese Tastenkombination bei manchen Mac-Nutzern nicht funktioniert, wenn die Systemeinstellungen oder die Sicherheitseinstellungen nicht optimal konfiguriert sind. Normalerweise klappt sie aber einwandfrei. Wenn Sie sich schneller abmelden möchten, anstatt Ihren Mac nur zu sperren, drücken Sie Befehl + Wahltaste + Umschalttaste + Q. Dadurch werden Sie sofort abgemeldet und alle Apps geschlossen.

Was bewirkt das Einfrieren des Bildschirms?

Das Einfrieren des Bildschirms ist wie eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit, das System zu sperren, ohne es in den Ruhemodus zu versetzen. Während der Ruhemodus die meisten Hardwarekomponenten abschaltet, um Strom zu sparen, versetzt das Einfrieren das System lediglich in einen gesperrten Zustand, ohne es herunterzufahren. Das bedeutet, Ihre Apps laufen weiter, Downloads werden fortgesetzt und Ihr Computer bleibt betriebsbereit – Sie müssen lediglich Ihr Passwort eingeben, um wieder Zugriff zu erhalten. Es mag etwas ungewöhnlich erscheinen, dass Ihr System im gesperrten Zustand einfach weiterläuft, aber es ist äußerst praktisch für die Arbeit im Homeoffice oder kurze Pausen.

Bei manchen Konfigurationen, insbesondere in Unternehmensumgebungen, kann dies fehlschlagen, wenn Hintergrunddienste oder Gruppenrichtlinieneinstellungen falsch konfiguriert sind. Für die meisten normalen Benutzer ist das Sperren des Bildschirms jedoch schnell und zuverlässig und vermeidet lästige Neustarts von Anwendungen oder den Verlust nicht gespeicherter Daten. Windows macht es einem zwar manchmal unnötig schwer, aber die grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen funktionieren nach wie vor.