So führen Sie eine Datenträgerbereinigung unter Windows durch: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
Windows und andere Betriebssysteme speichern gerne unnötige Dateien auf der Festplatte – beispielsweise temporäre Dateien, Protokolle, Cache und andere Daten, die nach einer Weile nicht mehr benötigt werden. Wenn man nicht aufpasst, sammeln sich diese Dateien an und belegen viel Speicherplatz. Dadurch läuft der PC langsamer, reagiert ständig ruckelig oder es kommt im schlimmsten Fall zu einer Fehlermeldung wegen Speicherplatzmangels. Regelmäßiges Löschen dieser Dateien kann die Leistung deutlich verbessern, insbesondere bei kleinen SSDs oder wenn man einfach mehr Speicherplatz benötigt.
Das integrierte Tool zur Datenträgerbereinigung ist mittlerweile ein Klassiker – es existiert seit Windows 98 – und eine recht einfache Methode, um Speicherplatz freizugeben. Es durchsucht Ihre Festplatte nach temporären Dateien, alten Installationsdateien, Miniaturansichten usw. Anschließend zeigt es Ihnen eine Liste der Dateien an, die Sie gefahrlos löschen können, um Speicherplatz freizugeben. Ich habe festgestellt, dass die monatliche Ausführung, insbesondere bei vielen Downloads oder Installationen, die gefürchteten Fehlermeldungen wegen vollen Speichers verhindern und sogar die Leistung leicht verbessern kann. Ich bin mir nicht sicher, warum es funktioniert, aber es scheint zumindest vorübergehend dazu beizutragen, das System sauber zu halten.
So führen Sie eine Datenträgerbereinigung unter Windows 11 durch
Öffnen Sie das Dienstprogramm zur Datenträgerbereinigung.
Es gibt verschiedene Wege, um darauf zuzugreifen, aber der zuverlässigste? Über die Laufwerkseigenschaften. Da Windows es manchmal gerne kompliziert macht, hier die bewährte Methode:
- Öffnen Sie Ihren Desktop und doppelklicken Sie dann auf „Dieser PC“ (oder „Arbeitsplatz“ ), um den Datei-Explorer zu öffnen.
- Navigieren Sie zu „Geräte und Laufwerke“ und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Laufwerk, das Sie bereinigen möchten (normalerweise C:).
- Wählen Sie „Eigenschaften“. Sie gelangen zum Fenster „Eigenschaften des lokalen Datenträgers“.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche „Datenträgerbereinigung“ – sie befindet sich im Abschnitt „Kapazität“.
- Warten Sie einen Moment – manchmal dauert es ein paar Sekunden, bis die Informationen gesammelt sind, insbesondere wenn die letzte Bereinigung schon eine Weile zurückliegt.
Wenn Sie all diese Klicks überspringen möchten, können Sie die Bereinigung auch viel schneller über Ausführen öffnen:
- Drücken Sie diese Taste Windows + R, um das Dialogfeld „Ausführen“ zu öffnen.
- Geben Sie den Text ein
cleanmgrund drücken Sie die Eingabetaste. - Das Dialogfeld „Laufwerksauswahl“ der Datenträgerbereinigung wird angezeigt. Erweitern Sie das Dropdown-Menü und wählen Sie Ihr Ziellaufwerk aus (in den meisten Fällen wieder C:).
- Drücken Sie OK, um fortzufahren. Nun wird der freigewordene Speicherplatz berechnet.
Und falls Ihnen die Kommandozeile lieber ist, führen Sie den Befehl einfach cleanmgrin der Eingabeaufforderung oder PowerShell aus – dadurch wird Ihnen der gleiche Laufwerksauswahldialog angezeigt.
Führen Sie die Datenträgerbereinigung aus
Nach dem Öffnen des Programms sehen Sie eine Liste der Dateitypen, die Sie löschen können. Dazu gehören beispielsweise temporäre Internetdateien, Speicherabbilddateien von Systemfehlern, Miniaturansichten, Überreste alter Windows-Updates und vieles mehr. Es ist fast schon befriedigend zu sehen, wie Speicherplatz freigegeben wird.
- Sehen Sie sich die Liste der zu löschenden Dateien an und markieren Sie alle Dateien, die Sie bedenkenlos löschen möchten. Normalerweise können Sie alle Kästchen bedenkenlos ankreuzen, es sei denn, Sie möchten bestimmte Dateien behalten.
- Das Feld „ Gesamtmenge des freigewordenen Speicherplatzes“ aktualisiert sich fortlaufend bei jeder Dateiauswahl – es zeigt also an, wie viel Speicherplatz Sie freigeben werden.
- Wenn Sie fertig sind, klicken Sie unten auf OK.
- Es erscheint eine Bestätigungsaufforderung – klicken Sie auf „Dateien löschen“, um zu bestätigen.
- Zurück an die Arbeit! Jetzt heißt es warten, bis der Vorgang abgeschlossen ist. Bei längeren Laufwerken kann das noch ein paar Minuten dauern, also schnapp dir in der Zwischenzeit einen Kaffee oder etwas anderes.
Entdecken Sie weitere Aufräumoptionen
Manchmal reicht die Datenträgerbereinigung allein nicht aus – insbesondere bei großen Programmen, alten Wiederherstellungspunkten oder vielen Schattenkopien. Glücklicherweise bietet Windows die Möglichkeit, diese Bereiche genauer zu untersuchen.
Unnötige Programme deinstallieren
Die meisten von uns installieren Programme und vergessen sie dann. Mit der Zeit können diese Anwendungen viel Speicherplatz belegen. Hier ist eine schnelle Möglichkeit, sie aufzuräumen:
- Im Fenster „Datenträgerbereinigung“ wechseln Sie zur Registerkarte „Weitere Optionen“.
- Wählen Sie unter „Programme und Funktionen“ die Option „Bereinigen“. Dadurch öffnet sich das klassische Menü „Programm deinstallieren oder ändern“ in der Systemsteuerung.
- Schauen Sie in der Spalte „Größe“ nach, welche Programme den meisten Speicherplatz belegen. Doppelklicken Sie darauf oder klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie „Deinstallieren“.
- Folgen Sie den Anweisungen der Deinstallationsassistenten – manchmal ist es etwas umständlich, aber besser als eine überfüllte Festplatte.
Systemwiederherstellungspunkte und Schattenkopien löschen
Kleiner Tipp: Ist Ihre Festplatte voll oder fast voll, könnten alte Systemwiederherstellungspunkte und Schattenkopien die Ursache sein. Durch das Löschen einiger dieser Dateien lässt sich viel Speicherplatz freigeben. Aber Vorsicht: Dabei gehen auch einige Wiederherstellungspunkte verloren, was ungünstig ist, wenn Sie diese häufig nutzen.
- Kehren Sie zum Bildschirm „Weitere Optionen“ zurück.
- Klicken Sie unter „Systemwiederherstellung und Schattenkopien“ auf die Schaltfläche „Bereinigen“.
- Bestätigen Sie mit einem Klick auf „Löschen“. Ihr System entfernt nun ältere Wiederherstellungspunkte und Schattenkopien und gibt so Megabytes oder sogar Gigabytes Speicherplatz frei.
Windows macht es einem manchmal etwas schwer, diese Optionen zu finden; es ist etwas ungewöhnlich, aber wenn man sie erst einmal gefunden hat, ist es ganz einfach. Löschen Sie nur nicht alles, wenn Sie sich absolut sicher sind – es ist leicht, das Löschen von Wiederherstellungspunkten zu bereuen, falls später Probleme auftreten.
So, das war die Kurzfassung. Hoffentlich hilft das dem einen oder anderen, die Fehlermeldung „Speicher voll“ zu vermeiden oder den Rechner einfach nicht so träge wirken zu lassen. Denn natürlich muss Windows es einem unnötig schwer machen.
Zusammenfassung
- Öffnen Sie die Datenträgerbereinigung über den Datei-Explorer oder die Ausführen -Funktion.
- Wählen Sie Dateien aus, die Sie bedenkenlos löschen können, wie z. B.temporäre Internetdateien, Miniaturansichten und Überreste von Windows-Updates.
- Unter „Weitere Optionen“ finden Sie gegebenenfalls Informationen zum Deinstallieren großer Programme oder zum Löschen alter Wiederherstellungspunkte.
- Vor dem Löschen von Systemdateien oder Wiederherstellungspunkten sollte man immer alles doppelt prüfen – sicher ist sicher.
Zusammenfassung
Bei diesem ganzen Prozess geht es darum, den Speicherplatz im Griff zu behalten und den PC flüssiger laufen zu lassen. Nicht alles ist eine Wunderlösung, aber regelmäßiges Aufräumen kann späteren Problemen vorbeugen. Denk daran: Manche Dateien kannst du bedenkenlos löschen, andere solltest du lieber in Ruhe lassen, es sei denn, du bist dir absolut sicher. Ich hoffe, das hilft jemandem, endlich etwas Speicherplatz freizugeben – bei mir hat es funktioniert, ich hoffe, bei dir auch.