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So greifen Sie auf die Zwischenablage auf dem PC zu

Februar 14, 2026 3 Minuten Lesezeit Updated: Februar 14, 2026

Die Zwischenablage in Windows ist etwas ungewöhnlich, aber ungemein praktisch, sobald man sie verstanden hat. Sie speichert temporär alles, was man kopiert – Texte, Bilder, Dateien –, sodass man es später an anderer Stelle einfügen kann. Der Haken? Standardmäßig wird immer nur ein Element gespeichert, sodass jede neue Kopie die vorherige überschreibt. Das ist lästig, wenn man mehrere Textabschnitte oder Bilder gleichzeitig bearbeitet, und ehrlich gesagt, kann es den Arbeitsfluss unnötig verlangsamen. Daher ist die Aktivierung des Zwischenablageverlaufs ein echter Lebensretter, denn damit lassen sich bis zu 25 Elemente speichern. So wird Multitasking deutlich einfacher, ohne dass man den Überblick über kopierte Inhalte verliert.

Nur zur Info: Die Zwischenablage-Historie ist unter Windows standardmäßig deaktiviert und muss aktiviert werden. Nach der Aktivierung steht Ihnen quasi ein kleines Zwischenablage-Archiv zur Verfügung. Am einfachsten geht das über die Einstellungen > System > Zwischenablage. Aktivieren Sie dort die Zwischenablage-Historie. Bei manchen Systemen funktioniert das nicht sofort – die Funktion ist zwar vorhanden, aber manchmal müssen Sie Ihren PC neu starten oder sich ab- und wieder anmelden.

Wenn Sie Ihre Zwischenablage geräteübergreifend synchronisieren möchten (z. B.auf Ihrem Laptop und Desktop-PC), können Sie diese mit Ihrem Microsoft-Konto verknüpfen. Gehen Sie dazu einfach zu den Zwischenablageeinstellungen, suchen Sie nach „Geräteübergreifend teilen“ und klicken Sie auf „ Los geht’s“. Stellen Sie sicher, dass Sie mit Ihrem Microsoft-Konto angemeldet sind – andernfalls werden Sie zu den Kontoeinstellungen weitergeleitet . Bestätigen Sie Ihre Identität gegebenenfalls mit dem per E-Mail zugesandten Code und aktivieren Sie anschließend die Synchronisierung. Manchmal funktioniert das, manchmal nicht – Windows kann bei den Synchronisierungseinstellungen etwas unberechenbar sein. Ein Versuch lohnt sich aber, wenn Sie häufig zwischen verschiedenen Geräten wechseln.

So greifen Sie in Windows auf den Verlauf der Zwischenablage zu und verwenden ihn.

Sobald die Funktion aktiviert ist, können Sie Ihren Zwischenablageverlauf ganz einfach mit Windows + V aufrufen. Diese Tastenkombination öffnet ein kleines Fenster mit allen kürzlich kopierten Einträgen. Falls Sie die Funktion noch nicht eingerichtet haben, werden Sie aufgefordert, den Zwischenablageverlauf mit einem Klick auf die Schaltfläche „Aktivieren“ zu aktivieren. Anschließend werden Ihre zuletzt kopierten Einträge aufgelistet – bis zu 25 Einträge, wobei der neueste Eintrag oben steht.

Von hier aus ist das Einfügen ganz einfach: Wählen Sie einfach das gewünschte Element aus, und es wird an der Cursorposition eingefügt. Wichtig: Wenn Sie Ihren PC neu starten, wird der Verlauf der Zwischenablage gelöscht. Wenn Sie also etwas länger benötigen, heften Sie es an oder speichern Sie es an einem anderen Ort.

Verwalten und Organisieren Ihrer Zwischenablage

Möchten Sie bestimmte Bilder oder Texte griffbereit haben? Sie können diese Elemente anheften, sodass sie beim Löschen anderer Elemente oder beim Neustart nicht verloren gehen. Klicken Sie dazu einfach auf das Dreipunkt-Menü neben dem gewünschten Element und anschließend auf das Stecknadelsymbol. So bleibt es unabhängig von anderen Änderungen in der Zwischenablage erhalten. Um nicht mehr benötigte Elemente zu entfernen, klicken Sie auf das Dreipunkt-Menü (auch Ellipsensymbol genannt) und wählen Sie dann das Papierkorbsymbol, um das jeweilige Element zu löschen. Wenn Sie alles gelöscht haben, klicken Sie auf „ Alles löschen“, um die Zwischenablage vollständig zu entfernen.

Alexa, noch besser: Sie können ein angeheftetes Element bei Bedarf auch entfernen, indem Sie erneut auf die Stecknadel klicken. Die manuelle Bearbeitung der Zwischenablage ist etwas umständlich, aber unter Windows ist sie nach kurzer Eingewöhnungszeit meist unkompliziert. Beachten Sie jedoch, dass das Aktivieren von Funktionen wie der Synchronisierung oder das gleichzeitige Löschen aller Elemente manchmal zu Problemen führen kann – Windows ist nicht immer zuverlässig.