So greifen Sie mit fünf einfachen Methoden auf erweiterte Startoptionen unter Windows zu
Windows reibungslos zu starten, ist normalerweise kein Problem – einfach einen Knopf drücken und warten, oder? Manchmal läuft aber etwas schief. Vielleicht stürzt Windows beim Start immer wieder ab oder der Ladekreis dreht sich endlos, und der Bildschirm friert ein. Dann sind die erweiterten Startoptionen Gold wert. Sie sind wie eine Geheimwaffe, um all diese lästigen Startprobleme zu beheben, egal ob Ihr System komplett ausgefallen ist oder sich nur merkwürdig verhält. Mit diesen Tools können Sie Ihr System auf einen früheren Zeitpunkt zurücksetzen, den Startvorgang reparieren oder sogar die Kommandozeile öffnen, um manuelle Fehlerbehebungen durchzuführen. Gut zu wissen, denn manchmal reicht ein normaler Neustart einfach nicht aus.
So greifen Sie auf die erweiterten Startoptionen von Windows zu und verwenden diese:
Vom Anmeldebildschirm
Das ist die einfachste Methode, falls Ihr PC noch einigermaßen funktioniert. Sie starten ihn einfach auf eine bestimmte Weise neu, selbst wenn Sie sich nicht anmelden können. Halten Sie dazu die Umschalttaste gedrückt Shiftund klicken Sie im Energiemenü auf „Neustart“.Das funktioniert auch, wenn Sie auf dem Anmeldebildschirm festhängen.
- Drücken Sie die Windows – Taste + X.
- Bewegen Sie den Mauszeiger über „Herunterfahren“ oder „Abmelden“.
- Wählen Sie „Abmelden“ (Sie werden automatisch zur Anmeldeseite zurückgeleitet).
- Klicken Sie auf das Stromsymbol unten rechts, halten Sie dann die Maustaste gedrückt Shiftund klicken Sie auf „Neustart“.
- Halten Sie die Taste gedrückt, Shiftwährend der PC neu startet. Das erweiterte Startmenü sollte geladen werden.
- Wählen Sie „Problembehandlung“.
- Wählen Sie „Erweiterte Optionen“.
Auf diese Weise können Sie auch dann auf die Fehlerbehebungstools zugreifen, wenn Ihr System aufgrund von Problemen nicht normal aktualisiert oder repariert werden kann.
Aus den Windows-Einstellungen
Wenn alles größtenteils problemlos läuft, können Sie Windows so einstellen, dass es beim nächsten Neustart automatisch in das erweiterte Startmenü springt. Das ist quasi eine Abkürzung für zukünftige Probleme oder einfach eine Möglichkeit, sich auf Notfälle vorzubereiten.
- Drücken Sie die Windows-Taste + X und wählen Sie dann Einstellungen.
- Gehen Sie zu „Update und Sicherheit“.
- Klicken Sie in der linken Seitenleiste auf „Wiederherstellung“.
- Klicken Sie unter „Erweiterter Start“ auf „Jetzt neu starten“. Der PC wird neu gestartet.
- Wählen Sie im nächsten Bildschirm „Problembehandlung“ aus.
- Wählen Sie anschließend „Erweiterte Optionen“.
Hinweis: Dies geschieht nur einmal, sofern Sie es nicht wiederholen. Es ist etwas umständlich, aber wenn Sie wiederkehrende Probleme mit dem Booten haben, dient es als Vorbereitung für einen einfacheren Zugriff beim nächsten Mal.
Verwendung des PowerShell-Befehls
Wenn Sie lieber mit der Kommandozeile arbeiten oder Vorgänge automatisieren möchten, ist PowerShell die Lösung.Öffnen Sie einfach ein PowerShell-Fenster als Administrator und führen Sie einen einfachen Befehl aus. Dies ist besonders praktisch, wenn die grafische Benutzeroberfläche nicht funktioniert.
- Drücken Sie die Windows-Taste + X und wählen Sie dann PowerShell (Administrator) aus.
- Wenn das Fenster erscheint, geben Sie Folgendes ein:
shutdown.exe /r /o - Drücken Sie [Taste einfügen] Enter. Das System fährt herunter und startet im Wiederherstellungsmenü neu.
Diese Methode ist etwas trickreich, aber effektiv – bei manchen Konfigurationen sind ein paar Versuche oder ein Neustart nötig, aber sobald sie eingerichtet ist, funktioniert sie zuverlässig.
Starten Sie von einem bootfähigen Windows-Medium.
Dies ist die letzte Option, falls Ihr System überhaupt nicht mehr reagiert. Sie benötigen einen bootfähigen Windows-USB-Stick oder eine DVD. Falls Sie keinen besitzen, können Sie hier schnell einen erstellen:
- Nimm einen leeren USB-Stick (8 GB oder mehr sollten reichen).Stecke ihn ein.
- Besuchen Sie die offizielle Microsoft-Seite zum Erstellen von Installationsmedien.
- Laden Sie das Medienerstellungstool herunter und führen Sie es aus. Akzeptieren Sie die Lizenzbedingungen, wählen Sie „Installationsmedium für einen anderen PC erstellen“ und folgen Sie den Anweisungen.
- Wählen Sie das USB-Laufwerk als Zielgerät aus und lassen Sie es seinen Lauf nehmen. Windows wird kopiert, sodass Sie später davon starten können.
Sobald Sie Ihr bootfähiges Medium vorbereitet haben:
- Schalten Sie den PC aus, schließen Sie das USB-Kabel an und schalten Sie ihn dann wieder ein.
- Rufen Sie das BIOS auf, üblicherweise durch Drücken einer Taste wie Entf, F2 oder Esc direkt nach dem Einschalten. Wahrscheinlich erscheint ein Startbildschirm mit Anweisungen zur benötigten Taste.
- Ändern Sie die Bootreihenfolge, um das Booten vom USB-Laufwerk zu priorisieren. Speichern Sie Ihre Änderungen und starten Sie den Computer neu.
- Das System sollte nun in die Windows-Installation starten. Wählen Sie „ Computer reparieren“ anstatt „Installieren“.
- Navigieren Sie zu Problembehandlung und dann zu Erweiterte Optionen.
Dieser Weg ist zwar etwas umständlich, aber zuverlässig, insbesondere wenn Ihr System nicht einmal normal in Windows starten kann.
Automatische Windows-Wiederherstellung
Manchmal erkennt Windows selbstständig Probleme und startet nach fehlgeschlagenen Systemstarts im Wiederherstellungsmodus. Dies geschieht üblicherweise, wenn das System mehrmals hintereinander abstürzt. Natürlich können Sie den Wiederherstellungsmodus auch manuell auslösen, indem Sie Ihren PC während des Startvorgangs mehrmals zwangsweise herunterfahren (den Netzschalter gedrückt halten).Dies ist zwar nicht empfehlenswert, aber in der Not frisst der Teufel Fliegen.
Dadurch könnte dasselbe Menü für den erweiterten Systemstart erscheinen. Von dort aus müssen Sie nur noch Ihre Reparaturtools, wie z. B.die Systemstartreparatur oder die Systemwiederherstellung, aufrufen und auf das Beste hoffen.
Schon etwas seltsam, dass Windows einen manchmal ungefragt in den Problembehandlungsmodus versetzt, aber sicher ist sicher, oder?