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So greifen Sie unter Windows auf .Pages-Dateien zu und öffnen diese.

Februar 14, 2026 5 Minuten Lesezeit Updated: Februar 14, 2026

Pages – ja, dieses Apple-exklusive Textverarbeitungsprogramm – wirkt irgendwie exklusiv, besonders wenn man Windows nutzt. Zwar ist es auf Macs vorinstalliert und problemlos im App Store erhältlich, aber das Öffnen einer.pages-Datei unter Windows ist nicht ganz einfach. Manchmal möchte man einfach nur kurz den Inhalt überfliegen oder ein paar kleinere Änderungen vornehmen, ohne gleich umständlich vorgehen zu müssen. Zum Glück gibt es ein paar Workarounds, die allerdings nicht perfekt sind. Meistens geht es darum, die Datei in ein Format zu exportieren oder zu konvertieren, das Windows besser verarbeiten kann, wie PDF oder Word. Es geht also eher darum, die Datei anzusehen oder leicht zu bearbeiten, als komplexe Formatierungen wie Tabellen, Wasserzeichen oder benutzerdefinierte Stile perfekt zu erhalten. Wenn das direkte Öffnen nicht möglich ist, basieren die meisten Methoden auf der Konvertierung oder dem Zugriff über iCloud. Und ja, manchmal kann man auch kreativ werden, indem man einfach die Dateiendung ändert oder Online-Dienste nutzt. Man sollte sich aber bewusst sein, dass dabei Formatierungen verloren gehen oder beschädigt werden können, insbesondere bei komplexen Dokumenten. Aber hey, wenn du nur kurz reinschauen oder ein paar einfache Änderungen vornehmen willst, dann funktionieren die so ganz gut. Und so geht’s:

Wie öffnet man. Pages-Dateien unter Windows?

Die meisten dieser Optionen drehen sich um das Exportieren, Konvertieren oder leichte Bearbeiten der Datei, damit Windows sie lesen kann. Für einfachen Text und Bilder funktionieren sie in der Regel gut. Erwarten Sie jedoch keine perfekte Erhaltung von Tabellen, Wasserzeichen oder Layouts – Windows unterstützt.pages-Dateien nicht direkt. Wenn Sie mehr als nur lesen möchten, ist iCloud die beste Wahl, da Sie damit die Dateien im Browser öffnen und sogar bearbeiten können. Andernfalls benötigen Sie Software von Drittanbietern oder Online-Konverter. Aber Vorsicht: Nicht alle Konvertierungen erhalten die Formatierung, und manche Tools können zu unerwarteten Ergebnissen oder Fehlern führen. Besonders bei komplexen Dateien sind die Ergebnisse oft unzuverlässig.

Benennen Sie die Datei um und extrahieren Sie ihren Inhalt.

Okay, das ist etwas ungewöhnlich, hat aber schon ein paar Mal geholfen. Wenn man die Dateiendung von.pages in.zip ändert, kann Windows die Datei als Archiv öffnen. Darin befinden sich verschiedene Dateien, hauptsächlich Bilder oder PDFs – also nicht ideal zum Bearbeiten. Trotzdem eignet es sich gut, um schnell einen Blick in den Inhalt zu werfen, wenn man den eigentlichen Quelltext nicht benötigt.

  • Öffnen Sie den Datei-Explorer (Windows + E).Klicken Sie auf „Ansicht“ und aktivieren Sie die Option „Dateinamenerweiterungen“. Unter Windows 11 klicken Sie auf „Ansicht“ > „Anzeigen“ > „Dateinamenerweiterungen“.
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre.pages-Datei und wählen Sie dann Umbenennen. Oder drücken Sie einfach F2.
  • Ändern Sie die Dateiendung von .pages in .zip.
  • Klicken Sie auf „Ja“, wenn Sie gefragt werden, ob Sie die Dateierweiterung ändern möchten – Windows warnt Sie möglicherweise, bestätigen Sie einfach.
  • Entpacken Sie das ZIP-Archiv (Rechtsklick > Alle extrahieren ).Darin finden Sie Bilder oder PDFs – diese werden angezeigt, kein bearbeitbarer Text.

Das Ganze ist zwar etwas improvisiert, aber schnell, wenn man ohne zusätzliche Hilfsmittel nur kurz reinschauen möchte. Man sieht hauptsächlich Bilder, besonders bei komplexen Dokumenten. Zum Bearbeiten ist es nicht besonders hilfreich, aber es ermöglicht einen ersten Überblick.

Verwenden Sie ein kompatibles Programm – wie LibreOffice.

Das ist ganz einfach. LibreOffice kann einige Pages-Dokumente öffnen, insbesondere wenn sie einfach sind. Es ist kostenlos, Open Source und lässt sich schnell installieren. Nicht alle Funktionen sind perfekt, aber es ist besser als nichts, wenn man nur Dokumente ansehen oder kleinere Bearbeitungen vornehmen möchte.

Warum das hilft? LibreOffice unterstützt viele Formate und kann manchmal.pages-Dateien lesen, wenn diese bereits als Word- oder PDF-Datei gespeichert sind. In diesem Fall lässt sich das Dokument bearbeiten, ohne dass ein Mac oder iCloud benötigt wird. Bei einer Konfiguration funktionierte es recht gut, bei einer anderen kam es zu Verzögerungen oder das Öffnen komplexer Formatierungen verweigerte ganz. Ein Versuch ist es wert.

Über iCloud auf Links zugreifen, um die Aufgabe zu erledigen

Am einfachsten geht es, wenn Sie eine Apple-ID besitzen und sich bei iCloud anmelden können. Laden Sie einfach Ihre.pages-Datei dort hoch und öffnen und bearbeiten Sie sie anschließend im Browser. Sie können sie sogar in ein Windows-kompatibles Format wie PDF oder Word exportieren. Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach, sobald man den Dreh raus hat.

  1. Öffnen Sie einen Browser, gehen Sie zu iCloud und melden Sie sich an.
  2. Wenn Ihre Datei bereits hochgeladen ist, öffnen Sie sie einfach in Pages. Andernfalls ziehen Sie die.pages-Datei per Drag & Drop in iCloud Drive.
  3. Von dort aus können Sie direkt bearbeiten oder die Exportoption wählen:
  • Klicken Sie auf die drei Punkte neben Ihrer Datei und wählen Sie dann „Kopie herunterladen“.
  • Wählen Sie PDF oder Word – je nachdem, was Sie benötigen – und speichern Sie die Datei auf Ihrem PC.
  • Öffnen Sie die heruntergeladene Datei mit der entsprechenden Windows-Anwendung, z. B.Word oder Ihrem PDF-Reader.

Achtung: Wenn die Datei verschlüsselt oder passwortgeschützt ist, ist auch die heruntergeladene Kopie verschlüsselt. Das lässt sich leider nicht so einfach umgehen.

Nutzen Sie Online-Konvertierungstools

Wenn alles andere fehlschlägt oder Sie keine Installation vornehmen möchten, sind Online-Konverter die Lösung. Sie wandeln Ihre Pages-Datei in ein PDF- oder DOCX-Format um, das Sie problemlos unter Windows öffnen und bearbeiten können. Nicht perfekt, aber schnell und meist kostenlos. Beachten Sie jedoch die Risiken: Manche Websites sind unseriös, laden Sie also keine sensiblen Daten hoch. Außerdem können Konvertierungsfehler auftreten, insbesondere bei komplexen Layouts.

  1. Suchen Sie in Ihrem bevorzugten Browser nach „ Pages online in PDF konvertieren “ oder „ Pages online in Word konvertieren “.
  2. Wählen Sie eine seriöse Website wie CloudConvert oder Zamzar.
  3. Laden Sie Ihre.pages-Datei hoch und wählen Sie das Ausgabeformat (PDF oder DOCX).
  4. Starten Sie die Konvertierung und laden Sie anschließend die konvertierte Datei herunter.
  5. Öffnen Sie die Datei in einer Windows-Anwendung wie Word oder Ihrem PDF-Viewer.

Bitten Sie den Absender um ein anderes Format.

Wenn Sie diese Dateien von jemand anderem erhalten und Ihnen die Konvertierung zu aufwendig erscheint, bitten Sie einfach darum, sie in einem anderen Format zu senden. Eine kurze Anfrage wie: „Könnten Sie mir die Datei bitte als PDF oder Word-Dokument schicken?“ spart viel Aufwand. Falls Sie einen Mac verwenden und etwas für Windows-Nutzer vorbereiten, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie die.pages-Datei in der Pages-App.
  2. Gehen Sie zu Datei > Exportieren nach > PDF oder Word. Folgen Sie den Anweisungen, speichern Sie die Datei und senden Sie sie anschließend ab.

Auf einem iPhone wählen Sie analog dazu in Pages die Exportoption und wechseln vor dem Teilen zum Format PDF oder Word.

Letztendlich ist keine dieser Lösungen so reibungslos wie das Öffnen eines Word- oder Google-Dokuments – denn Apple macht es einem natürlich gerne ein bisschen komplizierter.

Hinweis: Wenn die ursprüngliche.pages-Datei verschlüsselt oder passwortgeschützt ist, werden Sie bei den konvertierten Versionen wahrscheinlich dasselbe Passwort benötigen. Da gibt es leider keine Zauberei.