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So identifizieren Sie Ihre SSD: 7 einfache Methoden

Februar 15, 2026 4 Minuten Lesezeit Updated: Februar 15, 2026

Es kann manchmal etwas mühsam sein, den genauen SSD-Typ herauszufinden. Vielleicht wird die Seriennummer in den Systeminformationen nicht angezeigt, oder Sie möchten wissen, ob es sich um eine NVMe- oder SATA-SSD handelt. Manchmal liefern die integrierten Tools nur unvollständige Informationen, manchmal zeigen sie gar nichts an. Daher kann es viel Ärger ersparen, verschiedene Möglichkeiten zu kennen, um einen Blick ins Innere zu werfen, insbesondere bei geplanten Upgrades oder Fehlersuchen. Ziel ist es, so viele Details wie möglich zu sammeln, ohne den PC unnötigerweise auseinanderzunehmen.

So überprüfen Sie Ihre SSD-Details unter Windows

Über die Windows-Einstellungen

Das ist oft der schnellste und einfachste Weg, wenn Sie nur grundlegende Informationen wie Modellname und Speicherkapazität benötigen. Diese Informationen finden Sie in der Regel im Speichermenü Ihres Systems, allerdings werden Seriennummern dort manchmal gar nicht angezeigt – das ist ziemlich ärgerlich. Mit etwas Glück ist die Seriennummer leer oder fehlt ganz, insbesondere bei manchen OEM-Geräten. Ein Versuch lohnt sich aber trotzdem.

  1. Öffnen Sie die Windows-Einstellungen durch Drücken von Windows key + I.
  2. Navigieren Sie zu System > Speicher > Erweiterte Speichereinstellungen > Datenträger und Volumes. Unter Windows 10 heißt diese Option „ Datenträger und Volumes verwalten“.
  3. Suchen Sie Ihre Festplatte in der Liste und klicken Sie dann daneben auf Eigenschaften.
  4. Hier sehen Sie Details wie Name, Seriennummer und Bustyp. Beachten Sie, dass das Feld für die Seriennummer oft leer bleibt – lassen Sie sich davon nicht entmutigen, versuchen Sie gegebenenfalls eine andere Methode.

Wenn Ihr PC über mehrere Laufwerke verfügt – beispielsweise eine SSD und eine HDD –, sollten Sie jedes einzelne überprüfen, insbesondere dasjenige, das Sie benötigen. Windows verwechselt diese manchmal, daher sollten Sie die Medientypen nach Möglichkeit überprüfen.

Verwendung des Task-Managers

Okay, diese Methode ist etwas schnell und einfach, zeigt aber die wichtigsten Informationen – die Modellbezeichnung. Sie ist perfekt, wenn Sie nur überprüfen möchten, ob Sie eine SSD haben und welches Modell es ist, ohne tiefergehende Analysen.

  1. Drücken Sie diese Taste Ctrl + Shift + Esc, um den Task-Manager zu öffnen.
  2. Wählen Sie im Reiter „Leistung“ Ihre Festplatte aus (falls mehrere angezeigt werden, wählen Sie diejenige aus, die Sie identifizieren möchten).
  3. Schauen Sie in die obere rechte Ecke – manchmal wird dort die Modellbezeichnung angezeigt – in anderen Fällen sehen Sie unten den Typ (SSD oder HDD).

Hinweis: Bei manchen Computern werden die Modellinformationen möglicherweise nicht sofort geladen. In einigen Fällen müssen Sie eventuell den Task-Manager oder sogar das System neu starten, um die korrekten Informationen zu sehen. Das ist ungewöhnlich, kommt aber vor.

Geräte-Manager verwenden

Diese Methode hilft Ihnen festzustellen, ob Ihre SSD SATA oder NVMe ist. Das kann hilfreich sein, wenn Sie Details zur Busverbindung wissen möchten. Nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich, aber einen Versuch wert.

  1. Drücken Sie die Taste Windows key + R, geben Sie dann den gewünschten Text ein devmgmt.mscund drücken Sie die Eingabetaste.
  2. Erweitern Sie im Geräte-Manager den Eintrag „Laufwerke“.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre SSD und wählen Sie Eigenschaften.
  4. Gehen Sie zur Registerkarte „Details“, öffnen Sie dann das Dropdown-Menü für „Eigenschaft“ und wählen Sie „Hardware-IDs“ aus.

Wenn die Hardware-IDs „NVMe“ enthalten, verwenden Sie eine NVMe-SSD – diese ist in der Regel schneller und moderner. Fehlt die Angabe, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine SATA-Festplatte. Diese Methode ist zwar nicht hundertprozentig zuverlässig, gibt Ihnen aber einen guten Anhaltspunkt.

Verwendung der Eingabeaufforderung

Das ist so ziemlich mein Favorit, weil es die Seriennummer anzeigt, was die meisten anderen integrierten Tools nicht tun. Der Nachteil ist, dass es nicht so eindeutig ist, wenn man SSDs von HDDs unterscheiden will, aber für Seriennummerninformationen ist es zuverlässig.

  1. Öffnen Sie Run durch Drücken von Windows key + R.
  2. Geben Sie den Text ein cmdund drücken Sie die Eingabetaste.
  3. Geben Sie im Fenster der Eingabeaufforderung Folgendes ein: wmic diskdrive get model, name, serialnumber, mediaType, sizeund drücken Sie die Eingabetaste.

Sie sehen dann eine Tabelle mit Details. Die Spalte „Seriennummer“ ist besonders hilfreich – ich habe schon Fälle gesehen, in denen diese Information bei anderen Tools fehlte. Beachten Sie jedoch, dass manche Laufwerke je nach Herstellereinstellungen ihre Seriennummern möglicherweise nicht vollständig anzeigen.

Verwendung von PowerShell

Wenn Sie PowerShell bevorzugen, erhalten Sie damit ohne großen Aufwand zusätzliche Informationen. Insbesondere wenn Sie zwischen HDDs und SSDs unterscheiden möchten, ist das Feld „MediaType“ sehr hilfreich.

  1. Öffnen Sie erneut das Ausführen-FensterWindows key + R ( ), geben Sie dann den gewünschten Text ein powershellund drücken Sie die Eingabetaste.
  2. Geben Sie Folgendes ein Get-PhysicalDiskund drücken Sie die Eingabetaste.
  3. Scrollen Sie durch die Ausgabe – unter FriendlyName, SerialNumber, MediaType, Size finden Sie die Informationen zu Ihrem Laufwerk.

Hinweis: Maximieren Sie das PowerShell-Fenster, damit Sie alle Informationen sehen können. Manchmal werden Daten in der Standardausgabe zusammengequetscht.

Verwendung von Tools von Drittanbietern

Wenn die Windows-Tools einfach nicht genügend Informationen liefern, greifen viele Nutzer auf Drittanbieter-Apps zurück. Meine Favoriten sind HWiNFO und SSD-Z. Sie sind kostenlos und liefern deutlich detailliertere Informationen, von der Modellbezeichnung bis zur Firmware-Version.

Denn ehrlich gesagt, macht Windows es einem manchmal unnötig schwer. Diese Apps lesen die Firmware der SSD direkt aus – ohne Zwischenhändler – und liefern eine vollständige Übersicht.

Physische Überprüfung der Hardware

Wenn alles andere fehlschlägt oder Sie einfach nur sichergehen wollen, können Sie Ihr Gehäuse öffnen und den Aufkleber auf dem Laufwerk selbst überprüfen. Nicht ideal, aber wenn Ihr PC leicht zugänglich ist und Sie sich damit wohlfühlen, ist es eine absolut sichere Methode.

Seien Sie sich bewusst, dass das Öffnen Ihres Geräts zum Verlust der Garantie oder zu Schäden führen kann, wenn Sie nicht vorsichtig vorgehen. Lassen Sie es im Zweifelsfall lieber von jemandem mit Erfahrung durchführen. Aber keine Sorge, das Ablesen des Aufklebers ist unkompliziert – Modell, Seriennummer und Speicherkapazität sind alle sofort ersichtlich.