So melden Sie sich von E-Mails in Gmail, Outlook und Apple Mail ab
Manchmal quillt der Posteingang über vor Newslettern, Werbe-E-Mails und Spam – also vor Dingen, die man gar nicht mehr abonniert hat. Und ehrlich gesagt, ist es ziemlich nervig, sich von jeder einzelnen abzumelden, vor allem, wenn die Abmeldelinks in manchen E-Mails gut versteckt oder tief im Text versteckt sind. Das ist so frustrierend, dass manche einfach alles filtern, was aber keine wirkliche Lösung ist. Deshalb hier eine Übersicht, wie man diese lästigen Abo-E-Mails in gängigen E-Mail-Programmen loswird, plus ein paar Tipps für die Massenbereinigung – denn wer hat schon die Zeit, das einzeln zu machen?
So melden Sie sich von E-Mails in Ihren bevorzugten E-Mail-Clients ab
Auf Gmail
Gmail macht das Abmelden recht einfach: Erkennt die App eine Werbe-E-Mail, erscheint meist ein praktischer Abmelde- Button direkt neben dem Absendernamen. Mit nur wenigen Klicks lässt sich die unerwünschte Werbung endgültig abbestellen. Auf Mobilgeräten ist der Button zwar hinter drei Punkten versteckt, aber dennoch vorhanden.
- Besuchen Sie die Gmail-Website oder öffnen Sie die App.
- Öffnen Sie eine E-Mail des Absenders, von dem Sie sich abmelden möchten.
- Wenn Gmail die E-Mail als Werbung erkennt, erscheint neben der Absenderadresse die Schaltfläche „ Abmelden“.In der mobilen App finden Sie diese über das Menü mit den drei Punkten.
- Klicken Sie auf „Abmelden“. Manchmal müssen Sie die Anmeldung bestätigen oder erneut klicken, insbesondere wenn Sie auf eine Bestätigungsseite weitergeleitet werden.
- Falls der Button fehlt, scrollen Sie nach unten und suchen Sie im E-Mail-Text. Normalerweise befindet sich dort ein Abmeldelink, der etwas versteckt am Ende oder an einer anderen unauffälligen Stelle zu finden ist.
- Manchmal werden Sie durch Klicken auf diesen Link auf eine externe Webseite oder eine Bestätigungsseite weitergeleitet. Folgen Sie einfach den angezeigten Anweisungen.
Normalerweise erkennt Gmail Werbe-E-Mails zuverlässig, aber falls sie übersehen wurden oder der Abmeldelink fehlt, lässt er sich auch manuell finden. Es mag etwas ungewöhnlich klingen, aber manchmal funktioniert das einfache Klicken zum Abmelden tatsächlich problemlos.
Auf Outlook (Desktop & Web)
Outlook ist Gmail recht ähnlich, aber es kommt darauf an, ob Sie die Desktop-App oder Outlook Web nutzen. In der Desktop-Version finden Sie normalerweise am Ende jeder E-Mail einen Link zum Abbestellen, manchmal direkt neben den Absenderinformationen. Outlook Web bietet eine sehr einfache Möglichkeit, Abonnements über ein zentrales Menü zu verwalten.
- Öffnen Sie die E-Mail des Absenders, den Sie nicht mehr kontaktieren möchten.
- Schauen Sie am Ende der E-Mail nach; wenn Outlook sie als Werbe-E-Mail erkennt, sehen Sie dort einen Abmeldelink.
- Klicken Sie darauf und folgen Sie den Anweisungen – manchmal wird Ihre Auswahl einfach bestätigt, manchmal werden Sie auf eine Webseite weitergeleitet, um den Vorgang abzuschließen.
Eine weitere Option für Outlook Web-Nutzer: Öffnen Sie Outlook Web, klicken Sie oben rechts auf das Zahnradsymbol und wählen Sie dann „Alle Outlook-Einstellungen anzeigen“. Unter dem Tab „Abonnements“ finden Sie eine Liste Ihrer aktuellen Abonnements und können diese bequem alle auf einmal abbestellen. Nicht perfekt, aber besser, als jede E-Mail einzeln durchzugehen.
Auf Apple Mail
Apple Mail erkennt Newsletter und Werbe-E-Mails recht zuverlässig. Normalerweise sehen Sie ein Banner mit dem Hinweis „ Diese Nachricht stammt von einer Mailingliste“ und daneben einen Abmelde- Button. Nach dem Klick darauf werden Sie zur Bestätigung aufgefordert – und schon sind Sie von der Liste abgemeldet.
- Öffne die Mail- App.
- Suchen und öffnen Sie die E-Mail, von der Sie sich abmelden möchten.
- Wenn Apple Mail dies als Mailingliste erkennt, sollte ein Banner erscheinen; klicken Sie auf die Schaltfläche „Abmelden“ daneben.
- Bestätigen Sie Ihre Auswahl, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
- Falls kein Banner angezeigt wird, scrollen Sie bis zum Ende der E-Mail, um zu prüfen, ob sich dort im Kleingedruckten ein Abmeldelink befindet – höchstwahrscheinlich ganz unten.
Massenhafte Abmeldung – Ist das eine gute Idee?
Sie möchten gleich mehrere Abonnements auf einmal löschen? Wenn Sie einfach nur Filter einrichten, die E-Mails mit dem Wort „Abmelden“ löschen, melden Sie sich nicht wirklich ab, sondern verstecken die Abos nur. Das ist zwar schnell und unsauber, und dabei könnten Sie versehentlich die eine oder andere wichtige Nachricht löschen. Einige Drittanbieter-Tools versprechen, das Abmelden für Sie zu übernehmen – wie Clean. Email, Unroll.me oder Cleanfox. Diese können eine echte Erleichterung sein, wenn Ihr Posteingang überfüllt ist.
Bedenken Sie jedoch, dass bei manchen Konfigurationen Zugriff auf Ihr E-Mail-Konto angefordert werden kann.Überlegen Sie es sich daher gut, wenn Ihnen Datenschutz wichtig ist. Immerhin werden Sie dadurch tatsächlich von Listen abgemeldet, anstatt dass Ihre E-Mails nur hinter Filtern verborgen werden.
Zusammenfassung
Unzählige unerwünschte E-Mails sind lästig, aber die meisten E-Mail-Programme bieten einige Tricks, um den Posteingang aufzuräumen. Ob man nun den Abmelde-Button anklickt, sobald er erscheint, nach Links im E-Mail-Text sucht oder Drittanbieter-Tools für größere Aufräumarbeiten nutzt – es gibt meist einen Weg, die Flut einzudämmen. Manchmal braucht es einfach nur Geduld und etwas Recherche, denn E-Mail-Dienste wie Gmail und Outlook erkennen Abmelde-Links nicht immer zuverlässig. Aber immerhin gibt es Alternativen.
Zusammenfassung
- Gmail erkennt häufig Werbeaktionen und zeigt dann eine Schaltfläche zum Abbestellen an.
- Outlook bietet am unteren Rand einen Link zum Abmelden, alternativ gibt es eine praktische Einstellungsmöglichkeit in Outlook Web.
- Apple Mail kann Nachrichten von Mailinglisten erkennen, um eine schnelle Abmeldung zu ermöglichen.
- Massenhafte Abmeldungen? Nutzen Sie Tools wie Clean. Email oder Unroll.me.
- Vor dem Massenlöschen immer nochmals prüfen – manche legitime E-Mails enthalten möglicherweise den Hinweis „Abmelden“ im Inhalt.
Hoffentlich erspart Ihnen das jede Woche ein paar Stunden Spam-Bekämpfung. Falls eine Methode nicht funktioniert, lohnt es sich, eine andere auszuprobieren – jeder Client handhabt das anders, und manchmal reicht es schon, nach einem Neuladen oder Neustart der App einfach auf den Link oder Button zu klicken.