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So optimieren Sie Ihren Monitor für eine Bildwiederholfrequenz von 144 Hz

Februar 15, 2026 5 Minuten Lesezeit Updated: Februar 15, 2026

Haben Sie sich jemals darüber geärgert, dass Ihr schicker 144-Hz-Monitor nicht so flüssig läuft, wie er sollte? Das ist schon seltsam, aber manchmal liegt es einfach an einer Einstellung oder einem Kabel, das das volle Potenzial Ihres Displays einschränkt. Nicht jeder weiß, dass ein Monitor, der 144 Hz unterstützt, diese Bildwiederholfrequenz nicht automatisch erreicht, wenn nicht alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind. Dieser Leitfaden soll Ihnen bei den typischen Problemen helfen – wie der Überprüfung der Hardware-Unterstützung, der Kabelverbindung und der Optimierung einiger Einstellungen. Mit etwas Geduld erhalten Sie hoffentlich das flüssige und geschmeidige Bild, für das Sie bezahlt haben.

Beachten Sie jedoch: Manche Probleme sind hardwarebedingt. Wenn Ihr Monitor nicht für 144 Hz ausgelegt ist oder Ihre Kabel zu alt sind, hilft auch kein Herumprobieren. Meistens reicht es aber, die richtige Unterstützung, das passende Kabel und die korrekten Einstellungen zu verwenden. Hier erfahren Sie, wie Sie all das unter Windows 11 beheben können, damit Ihr Bildschirm nicht mehr ruckelt.

So beheben Sie Ihre 144-Hz-Anzeigeprobleme unter Windows 11

Prüfen Sie, ob Ihr Monitor 144 Hz unterstützt – Der erste Schritt

Das ist der offensichtlichste, aber manchmal übersehene Punkt. Wenn Ihr Monitor keine höheren Bildwiederholraten unterstützt, ändert sich nichts. Normalerweise steht das auf der Rückseite oder im Handbuch. Wenn er höhere Bildwiederholraten unterstützt, sollte das System das erkennen. So überprüfen Sie es unter Windows 11:

  1. Öffnen Sie die Einstellungen über das Startmenü und gehen Sie zu System.
  2. Wählen Sie in der linken Seitenleiste „Anzeige“ aus.
  3. Scrollen Sie nach unten und klicken Sie unter den zugehörigen Einstellungen auf „Erweiterte Anzeige“.
  4. Wählen Sie Ihr Anzeigegerät aus (falls mehrere angeschlossen sind).
  5. Klicken Sie auf die Eigenschaften des Anzeigeadapters für Anzeige [Nummer]. Dadurch wird ein neues Fenster geöffnet (manchmal auch als „Generischer PnP-Monitor“ bezeichnet).
  6. Wechseln Sie zum Tab „Monitor“. Suchen Sie dort nach dem Dropdown- Menü „Bildwiederholfrequenz“. Falls 144 Hz nicht angezeigt werden, unterstützt Ihr Monitor diese Frequenz möglicherweise nicht – oder Windows erkennt sie nicht korrekt.

Manchmal zeigt Ihr Monitor zwar an, 144 Hz zu unterstützen, erreicht diese Bildwiederholfrequenz aber aufgrund von Treiberproblemen oder mangelnder Kabelkompatibilität nicht. Falls die Option nicht angezeigt wird, überprüfen Sie die Spezifikationen Ihres Monitors oder aktualisieren Sie Ihre Grafikkartentreiber.

Verwenden Sie die richtigen Kabel, die 144 Hz unterstützen.

Das ist etwas knifflig, weil viele die Kabelsituation übersehen. HDMI ist zwar weit verbreitet, aber ältere Versionen wie HDMI 1.3 oder älter reichen für 144 Hz nicht aus. DisplayPort 1.2 und Dual-Link-DVI sind für diese Bildwiederholfrequenz zuverlässiger – VGA? Fehlanzeige. Denn natürlich muss Windows es einem unnötig schwer machen.

Wenn Ihr Monitor mit einem Dual-Link-DVI- oder DisplayPort-Anschluss ausgestattet ist, verwenden Sie diesen anstelle eines herkömmlichen HDMI-Kabels. Achten Sie außerdem auf die Kabelqualität – günstige HDMI-Kabel unterstützen oft keine hohen Bildwiederholraten bei hohen Auflösungen. Wenn Sie also mit einem Kabel experimentieren, versuchen Sie zur Sicherheit, auf ein zertifiziertes High-Speed-HDMI-2.0+- oder DisplayPort-1.4-Kabel umzusteigen.

Windows-Anzeigeeinstellungen anpassen

Sobald die Hardware geprüft wurde, muss Windows die 144-Hz-Bildwiederholfrequenz aktivieren. Das sollte eigentlich einfach sein, aber manchmal ist die Option versteckt oder nicht standardmäßig aktiviert. So erzwingen Sie sie:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle Ihres Desktops und klicken Sie auf Anzeigeeinstellungen.
  2. Scrollen Sie nach unten und klicken Sie auf Erweiterte Anzeige.
  3. Im Abschnitt „Anzeigeinformationen“ finden Sie die Option „Bildwiederholfrequenz auswählen “.Falls 144 Hz angezeigt wird, wählen Sie diese aus. Andernfalls gehen Sie zurück zum vorherigen Schritt und überprüfen Sie die Kompatibilität Ihres Kabels und Treibers.

Falls die 144 Hz immer noch nicht angezeigt werden, öffnen Sie die Software Ihrer Grafikkarte (z. B.die NVIDIA Systemsteuerung oder die AMD Radeon Software) und prüfen Sie, ob Sie die Bildwiederholfrequenz von 144 Hz manuell hinzufügen oder auswählen können. Manchmal wird sie von Windows nicht angezeigt, ist aber in der Treiber-Systemsteuerung verfügbar.

Stellen Sie die Bildwiederholfrequenz über die Systemsteuerung Ihrer Grafikkarte ein, um mehr Kontrolle zu erhalten.

Reichen die Windows-Einstellungen nicht aus, können die Tools Ihres Grafiktreibers helfen. Dies ist besonders nützlich, wenn Sie wissen, dass Ihre Hardware 144 Hz unterstützt, diese aber nicht angezeigt werden. So gehen Sie mit der Software von NVIDIA oder AMD vor:

Über die NVIDIA-Systemsteuerung

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen Sie NVIDIA Systemsteuerung.
  • Navigieren Sie im Abschnitt „Anzeige“ zu „Auflösung ändern“.
  • Rechts sehen Sie Ihre Anzeigeoptionen. Suchen Sie das Dropdown-Menü „ Bildwiederholfrequenz“ und wählen Sie 144 Hz aus.
  • Falls die gewünschte Auflösung nicht aufgeführt ist, klicken Sie unten auf „ Anpassen “.Wählen Sie dann „Benutzerdefinierte Auflösung erstellen“, geben Sie 144 als Bildwiederholfrequenz ein und testen Sie die Auflösung. Wenn alles funktioniert, speichern und übernehmen Sie die Einstellungen.

Hinweis: Die Option für benutzerdefinierte Auflösungen funktioniert manchmal nicht, insbesondere wenn Ihr Grafiktreiber oder Monitor diese nicht korrekt unterstützt. Hier ist etwas Ausprobieren gefragt.

Verwendung der AMD Radeon Software oder des Catalyst Control Centers

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen Sie AMD Radeon Software.
  • Gehen Sie zu „Anzeige“ und wählen Sie dann „Aktualisierungsrateneinstellungen erstellen“ oder „Anpassen“.
  • Geben Sie im Feld „Aktualisierungsrate (Hz)“ den Wert 144 ein und übernehmen oder speichern Sie die Einstellungen.

Bei manchen Konfigurationen kann es anfangs etwas fehlerhaft wirken, aber nach einem Neustart oder dem erneuten Anwenden der Einstellungen funktioniert es in der Regel einwandfrei. Beachten Sie jedoch, dass Hardwarekompatibilität und Kabelunterstützung weiterhin entscheidend sind.

Zusammenfassung

Sobald alle oben genannten Punkte überprüft und eingerichtet sind, sollte Ihr Monitor mit 144 Hz laufen. Natürlich können vereinzelt Probleme auftreten – Treiber, Kabel oder auch Windows-Eigenheiten können die Funktion beeinträchtigen. Meistens liegt es aber einfach daran, dass alles kompatibel und korrekt konfiguriert ist. Hoffentlich hilft das jemandem, das ruckelnde Gefühl endlich loszuwerden.

Zusammenfassung

  • Prüfen Sie, ob Ihr Monitor 144 Hz unterstützt.
  • Verwenden Sie hochwertige Kabel (DisplayPort 1.2+/Dual-Link DVI).
  • Überprüfen und stellen Sie die Bildwiederholfrequenz in Windows und der GPU-Software ein.
  • Verwenden Sie bei Bedarf die Systemsteuerung des Grafiktreibers, um mehr Kontrolle zu erhalten.

Schlussgedanken

Hoffentlich sind diese Probleme damit behoben. Meistens liegt es nur an einer kleinen Fehleinstellung oder dem falschen Kabel. Sobald alles richtig eingestellt ist, sollte das Bild deutlich flüssiger sein als zuvor. Bei den meisten getesteten Konfigurationen hat es funktioniert – ich drücke die Daumen, dass es auch bei Ihnen klappt.