So richten Sie ein sicheres WLAN-Netzwerk ein
Heutige Router machen die Einrichtung eines WLAN-Netzwerks kinderleicht, insbesondere dank ihrer standardmäßigen automatischen Konfigurationsoptionen. Es mag etwas ungewöhnlich klingen, aber normalerweise reicht ein Klick auf „Auto“ oder „Smart Setup“ im Einrichtungsassistenten, um ohne großen Aufwand online zu gehen. Wer es lieber etwas traditioneller mag oder einfach gerne experimentiert, kann natürlich auch die manuelle Methode wählen. Diese erfordert zwar ein paar zusätzliche Schritte, bietet aber mehr Kontrolle. Ich habe beide Methoden an einem Netgear Nighthawk AX12 getestet, um zu verdeutlichen, was zu tun ist und was zu erwarten ist.
So beheben Sie Probleme mit der WLAN-Einrichtung mithilfe eines Routers
Ausgehend von einem neuen Router – die erste Verbindung
Zunächst benötigen Sie natürlich einen aktiven Internetanschluss und die entsprechenden Geräte – Router, Modem oder Kombigerät. Stellen Sie sicher, dass alle Kabel richtig angeschlossen und die Geräte eingeschaltet sind. Normalerweise verbinden Sie das vom Internetanbieter bereitgestellte Kabel (DSL, Koaxialkabel oder Glasfaser) mit dem Port Ihres Modems. Falls Router und Modem separate Geräte sind, verbinden Sie das Modem mit dem Internet-/WAN -Port des Routers mithilfe eines Ethernet-Kabels. Schalten Sie anschließend alle Geräte ein und prüfen Sie, ob die LEDs für die Verbindung leuchten. Nun können Sie mit der Software-Einrichtung fortfahren. Windows macht es einem manchmal unnötig schwer, und Sie sollten zur Sicherheit die Anweisungen Ihres Internetanbieters konsultieren.
Zugriff auf die Webschnittstelle des Routers
- Die Standard-IP-Adresse Ihres Routers finden Sie im Handbuch oder auf dem Aufkleber auf der Rückseite – etwa 192.168.1.1 oder 192.168.0.1. Manchmal finden Sie sie auch auf der Konfigurationsseite Ihres Gateway-Geräts unter Einstellungen > Netzwerk > Status.
- Öffnen Sie einen Browser und geben Sie die IP-Adresse in die Adressleiste ein. Unter Windows können Sie das Standardgateway schnell über
ipconfigdie Eingabeaufforderung überprüfen; schauen Sie dazu unter „Standardgateway“ nach. - Melden Sie sich mit dem Standardbenutzernamen und -passwort an – üblicherweise etwas wie admin/admin oder auf dem Gerät aufgedruckt.Ändern Sie diese am besten bald in sicherere Anmeldedaten, denn Standard-Zugangsdaten sind ja allgemein bekannt.
Bei manchen Konfigurationen funktioniert dies möglicherweise nicht beim ersten Mal, insbesondere wenn Sie zuvor Netzwerkeinstellungen geändert haben. Ein Neustart des Routers kann manchmal helfen, fehlerhafte Cache-Daten oder IP-Konflikte zu beheben.
Wählen Sie zwischen automatischer Konfiguration oder manueller Einrichtung.
Bei diesem Schritt geht es um Ihre Komfortzone. Wenn Sie mit den Standardeinstellungen zufrieden sind, bietet der Router meist einen Einrichtungsassistenten – klicken Sie einfach auf „ Weiter“ oder „Automatische Erkennung“, und Ihre Verbindung wird konfiguriert. Falls es jedoch komplizierter wird oder Sie über bestimmte Details verfügen, können Sie bei der manuellen Einrichtung beispielsweise den Verbindungstyp (DHCP, statische IP, PPPoE) festlegen. Für die meisten Heimanwender ist DHCP (oder eine dynamische IP) ausreichend. Sollten Sie jedoch von Ihrem Internetanbieter spezifische Einstellungen oder eine statische IP-Adresse erhalten haben, tragen Sie diese jetzt ein.
Rechnen Sie damit, dass die Einrichtung kurzzeitig pausiert, während der Router die Verbindung testet, oder dass sie manchmal stillschweigend fehlschlägt – überprüfen Sie daher Ihre Anmeldedaten und die Informationen Ihres Internetanbieters, falls es zu Verzögerungen kommt.
WLAN konfigurieren: SSID, Sicherheit & Kanäle
Sobald die Internetverbindung hergestellt ist, springt der Router-Assistent zu den WLAN-Einstellungen. Folgendes ist wichtig:
- SSID – Ihr WLAN-Netzwerkname. Wählen Sie einen einzigartigen, aber nicht offensichtlichen Namen (wie Ihre Adresse oder Ihren vollständigen Nachnamen).
- Passwort – Verwenden Sie ein sicheres, einzigartiges Passwort. Bei manchen Routern genügt die Eingabe von WPA2-Personal und einer sicheren Passphrase.
- Sicherheitsmodus – WPA2-Personal ist die Standard-Sicherheitseinstellung; vermeiden Sie WEP oder keine Verschlüsselung, da diese unsicher sind.
- Kanal – Automatisch auswählen. Bei manchen Konfigurationen können Sie manuell einen weniger ausgelasteten Kanal für das 2, 4-GHz-Band auswählen. Dies kann die Leistung deutlich verbessern, wenn das WLAN in Ihrer Nachbarschaft stark frequentiert ist.
- SSID-Übertragung – Wenn diese Option aktiviert ist, ist Ihr WLAN sichtbar. Wenn Sie sie deaktivieren, wird es ausgeblendet, allerdings müssen Sie dann den Netzwerknamen auf jedem Gerät manuell eingeben – was in den meisten Heimnetzwerken ziemlich umständlich ist.
Die meisten Dualband-Router erstellen standardmäßig zwei Netzwerke – 2, 4 GHz und 5 GHz. Je nach Routermodell kann das 5-GHz-Netzwerk als „Gast“ oder „Highspeed“ bezeichnet sein. Die Konfiguration ist im Prinzip identisch: Stellen Sie lediglich sicher, dass Ihre Geräte 5 GHz unterstützen, wenn Sie höhere Geschwindigkeiten wünschen.
Geräte mit dem WLAN verbinden
Sobald alles eingerichtet ist, sollte Ihr WLAN aktiv sein. Verbinden Sie einfach Ihren Laptop, Ihr Smartphone, Ihre Smart-Geräte oder andere Geräte und prüfen Sie, ob Sie Internetzugang haben. Falls ältere Geräte nur das 2, 4-GHz-WLAN anzeigen, ist das normal – die 5-GHz-Unterstützung ist noch nicht flächendeckend.
Tipps, die die WLAN-Leistung und -Sicherheit tatsächlich verbessern
- Die Platzierung ist wichtig : Der Router sollte zentral und erhöht stehen – beispielsweise auf einem Regal oder an einer Wandhalterung – und nicht in der Nähe dicker Wände oder Metallgegenstände, die das Signal blockieren. Halten Sie Bluetooth- und Mikrowellengeräte möglichst vom Router fern. Sie können Störungen verursachen, insbesondere im 2, 4-GHz-Band. Falls das Signal in einigen Bereichen schwach ist, können WLAN-Repeater oder Access Points hilfreich sein – die Dokumentation Ihres Routers oder https://github.com/memstechtips/Winhance könnten Ihnen weiterhelfen.
- Ändern Sie die Standard-Anmeldedaten : Im Ernst, diese Standarddaten sind öffentlich. Verwenden Sie ein sicheres Administratorpasswort, um zu verhindern, dass jemand Ihre Konfiguration übernimmt.
- Sichern Sie Ihr WLAN : Verwenden Sie WPA2 oder WPA3, sofern unterstützt. Deaktivieren Sie WPS, UPnP und die Fernverwaltung, es sei denn, Sie haben einen triftigen Grund – diese Funktionen stellen heutzutage häufige Sicherheitslücken dar. Vermeiden Sie außerdem einfache Passwörter wie „password123“ oder den Namen Ihres Haustiers.
Natürlich gibt es unzählige Optimierungsmöglichkeiten, aber diese grundlegenden Tipps bilden eine solide Basis. Für fortgeschrittenere Themen gibt es Anleitungen zur Geschwindigkeitssteigerung, zu Gastnetzwerken, zur Überwachung des Datenverkehrs oder sogar zur Paketanalyse.
Klar, WLAN einzurichten ist keine Raketenwissenschaft, kann aber lästig sein, wenn die Benutzeroberfläche umständlich ist oder der Router einem willkürliche Optionen vorschlägt. Denken Sie daran: Viele Probleme lassen sich auf den Standort, die Sicherheit oder Funklöcher zurückführen.