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So richten Sie ein VPN unter Windows 11 ein: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Februar 15, 2026 4 Minuten Lesezeit Updated: Februar 15, 2026

Die Einrichtung eines VPNs unter Windows 11 ist im Prinzip einfach, kann aber nervig werden, wenn man damit nicht vertraut ist oder die Verbindung einfach nicht zustande kommt. Manchmal funktionieren die integrierten Optionen einwandfrei, in anderen Fällen ist eine separate VPN-App jedoch die bessere Wahl. Wichtig ist, alle Schritte zu kennen, um bei Problemen die Fehlersuche zu erleichtern oder gegebenenfalls manuell eine VPN-Verbindung herzustellen. Nach der Konfiguration sollte Ihr VPN-Profil in der Netzwerkliste erscheinen, und die Verbindung lässt sich per Knopfdruck herstellen. Bedenken Sie jedoch, dass Windows manchmal Probleme bereitet – beispielsweise das Speichern der Anmeldeinformationen fehlschlägt oder die Verbindung abbricht. Daher ist es ratsam, alternative Lösungsansätze parat zu haben.

So beheben Sie VPN-Verbindungsprobleme unter Windows 11

Über die Windows-Einstellungen – schnell und einfach

Dies ist üblicherweise der erste Schritt. Die Einrichtung über die Windows-Einstellungen ist der einfachste Weg und funktioniert für die meisten Nutzer. Dabei fügen Sie Ihr VPN-Profil manuell mit allen korrekten Daten hinzu, um eine reibungslose Verbindung zu gewährleisten. Der Vorteil: Wenn Ihre VPN-Verbindung nicht hergestellt werden kann, liegt dies möglicherweise an einem falsch konfigurierten Profil oder fehlenden Anmeldeinformationen. Sobald die Verbindung funktioniert, wird Ihr VPN unter „VPN-Verbindungen“ angezeigt. Ein Klick auf „ Verbinden“ stellt die Internetverbindung her. Bei manchen Konfigurationen kann dies etwas knifflig sein – einfach weil Windows es manchmal unnötig kompliziert macht.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für die manuelle Einrichtung:

  • Einstellungen öffnen : Startmenü > Einstellungen oder drücken Sie Windows + I.
  • Navigieren Sie zu Netzwerk & Internet und klicken Sie dann auf VPN.
  • Klicken Sie auf „VPN hinzufügen“. Ein neues Dialogfeld wird angezeigt.
  • Wählen Sie Windows (integriert) als VPN-Anbieter.
  • Geben Sie Ihrer Verbindung im Feld „Verbindungsname “ einen beliebigen Namen, z. B.„Arbeits-VPN“ oder „Sichere Verbindung“.
  • Geben Sie die Adresse Ihres VPN-Servers unter Servername oder -adresse ein. Diese Information erhalten Sie normalerweise von Ihrem VPN-Anbieter oder, falls Sie Ihren Server selbst hosten, aus Ihren Servereinstellungen.
  • Wählen Sie unter VPN-Typ die richtige Option aus – normalerweise ist dies entweder Automatisch oder ein bestimmter Typ wie IKEv2 oder L2TP/IPsec.
  • Anmeldeinformationen auswählen : Geben Sie gegebenenfalls Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein. Manchmal ist dies optional, oft aber aus Sicherheitsgründen erforderlich.
  • Klicken Sie auf Speichern. Ihr VPN wird nun in der Verbindungsliste angezeigt. Klicken Sie auf Verbinden, und die Verbindung sollte hergestellt werden.

Diese Methode ist im Großen und Ganzen zuverlässig, aber bei manchen Konfigurationen weigert sich Windows einfach, die Anmeldeinformationen zu speichern oder bricht die Verbindung ständig ab. Starten Sie den Computer in diesem Fall neu und versuchen Sie es erneut.

Nutzung des Netzwerk- und Freigabecenters – Mehr Kontrolle, mehr Probleme

Wenn die erste Methode nicht funktioniert, können Sie versuchen, ein VPN-Profil über das klassische Netzwerk- und Freigabecenter zu erstellen. Das sind zwar mehr Schritte, aber so lassen sich Probleme beheben, die die Windows-Einstellungen nicht lösen können. Dies ist besonders nützlich, wenn Ihr VPN spezielle Protokolleinstellungen oder benutzerdefinierte DNS-Einträge benötigt. Wenn diese Methode funktioniert, erhalten Sie eine detailliertere Kontrolle über Sicherheits- und Netzwerkoptionen, was in komplexen Netzwerkumgebungen Gold wert sein kann.

Schritte für die manuelle Einrichtung:

  • Öffnen Sie Einstellungen > Netzwerk & Internet > DFÜ. Klicken Sie anschließend auf Netzwerk- und Freigabecenter.
  • Klicken Sie auf „Neue Verbindung oder neues Netzwerk einrichten“.
  • Wählen Sie „Mit einem Arbeitsplatz verbinden“ und dann „Weiter“. Springen Sie zu „ Meine Internetverbindung verwenden (VPN)“.
  • Geben Sie Ihre Internetadresse (VPN-Serveradresse) ein und vergeben Sie einen Zielnamen. Diesen erhalten Sie üblicherweise von Ihrem VPN-Anbieter oder Netzwerkadministrator.
  • Klicken Sie auf Erstellen. Nun sehen Sie Ihr neues VPN-Profil. Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Eigenschaften.
  • Wechseln Sie zum Tab „Sicherheit“. Wählen Sie den richtigen VPN-Typ (z. B.IKEv2 ) aus und aktivieren Sie Microsoft CHAP v2 (MS-CHAP v2). Stellen Sie sicher, dass „Diese Protokolle zulassen“ aktiviert ist.
  • Wechseln Sie zur Registerkarte „Netzwerk“, wählen Sie „Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4)“ und öffnen Sie die Eigenschaften.
  • Hier können Sie bei Bedarf DNS-Server hinzufügen. Legen Sie die bevorzugten DNS-Serveradressen fest – diese Informationen erhalten Sie manchmal von Ihrem VPN- oder Netzwerkadministrator.
  • Klicken Sie auf „Erweitert“ und aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Standardgateway im Remotenetzwerk verwenden“.
  • Speichern Sie alles, schließen Sie das Fenster, und Ihr VPN-Profil sollte nun bereit sein, sich über die VPN-Verbindungsliste zu verbinden.

VPN-Apps verwenden – einfach installieren und verbinden

Wenn Ihnen die manuelle Einrichtung zu umständlich ist oder Ihr VPN kostenpflichtig ist, laden Sie einfach die entsprechende App herunter. Die meisten beliebten Anbieter wie NordVPN, Surfshark oder ExpressVPN bieten benutzerfreundliche Apps. Installieren, anmelden, Server auswählen – fertig. Einige bieten sogar Browser-Erweiterungen an, und wenn Sie Opera verwenden, ist ein VPN integriert, sodass Sie die App gar nicht benötigen. In den meisten Fällen funktioniert das einwandfrei und ist oft die einfachste Lösung, wenn die manuelle Einrichtung zu umständlich ist.