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So überprüfen Sie Ihre BIOS-Version auf jedem Gerät

Februar 13, 2026 5 Minuten Lesezeit Updated: Februar 13, 2026

Die BIOS-Version herauszufinden ist kein Hexenwerk, aber der Weg dorthin ist oft etwas knifflig. Manchmal sind BIOS-Updates unerlässlich – sie beheben Fehler, fügen Funktionen hinzu oder sorgen einfach für einen reibungslosen Betrieb. Manchmal möchte man aber auch nur sichergehen, dass man die neueste Firmware hat, bevor man ein Upgrade durchführt. Was auch immer der Grund ist: Die Kenntnis der Version hilft, das Flashen des falschen BIOS zu vermeiden und keine Upgrades zu verpassen, die die Stabilität deutlich verbessern könnten.

Das erfordert in der Regel das Durchsuchen verschiedener Bereiche: BIOS-Menüs, Aufkleber auf dem Mainboard, Windows-Dienstprogramme oder Tools von Drittanbietern. Das Schwierige daran ist, dass nicht alle Methoden gleich einfach sind. Manchmal variiert das Versionsformat – insbesondere beim Vergleich der Online-Supportseite mit den Systeminformationen. Außerdem übersieht man leicht Details, wie die zu drückenden Tasten oder den genauen Suchort. Daher folgt hier eine kurze Anleitung, die Ihnen hoffentlich hilft, die BIOS-Version zu finden, bevor Sie Firmware-Updates durchführen. Denn ein BIOS-Update ohne Überprüfung der aktuellen Version birgt Risiken – gehen Sie lieber vorher auf Nummer sicher.

So überprüfen Sie die BIOS-Version – Die realistischen Methoden

Überprüfung des BIOS über das UEFI/BIOS-Dienstprogramm

Das ist meist der direkteste Weg und ehrlich gesagt etwas altmodisch, aber zuverlässig. Beim Hochfahren des PCs drücken Sie eine bestimmte Taste, zum Beispiel Entf oder F2. Welche Taste das genau ist, hängt vom Hersteller ab, wird aber oft kurz beim Start angezeigt oder Sie können im Handbuch Ihres Mainboards nachschauen. Falls das Drücken der Taste beim Hochfahren keine Reaktion hervorruft, versuchen Sie, sie mehrmals kurz anzutippen oder gedrückt zu halten.

Sobald Sie sich im Firmware-Menü befinden (egal ob im EZ-Modus oder im erweiterten Modus), suchen Sie die BIOS- oder Systeminformationsseite. Die Versionsinformationen finden Sie normalerweise direkt dort – manchmal in der oberen Ecke oder im Hauptinformationsbereich. Einige Mainboards zeigen beispielsweise ein Feld für die BIOS-Version an ; genau diese Information benötigen Sie. Im EZ-Modus befindet sie sich möglicherweise unter einem Informationsmenü ; im erweiterten Modus unter dem Reiter „Hauptmenü“ oder „System“. Ganz einfach, aber wundern Sie sich nicht, wenn das Menülayout je nach Hersteller (ASUS, MSI, Gigabyte usw.) variiert.

Profi-Tipp: Bei manchen Systemen kann der Zugriff auf das BIOS etwas umständlich sein, insbesondere wenn der Schnellstart aktiviert ist. Versuchen Sie in diesem Fall, das BIOS auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen oder das Software-Bootmenü von Windows zu verwenden, das von einigen Mainboards unterstützt wird.

Drehen Sie den Motherboard-Aufkleber um (falls sichtbar).

Manchmal ist es am einfachsten, direkt auf das Motherboard zu schauen. Viele Boards haben einen Aufkleber auf oder in der Nähe des BIOS-Chips, der die Firmware-Version anzeigt. Das ist zwar etwas altmodisch und funktioniert nur, wenn das BIOS seit dem Anbringen des Aufklebers nicht aktualisiert wurde.

Diese Methode ist hilfreich, wenn Ihr PC nicht startet oder Sie einfach nur schnell überprüfen möchten, ohne ins BIOS zu gehen. Suchen Sie in der Nähe der DIMM-Steckplätze oder auf der I/O-Blende – je nach Hersteller befindet sich die BIOS-Version an unterschiedlichen Stellen. Bei manchen Modellen ist die BIOS-Version direkt auf einem Barcode oder einem Aufkleber aufgedruckt, üblicherweise in der Nähe der RAM-Steckplätze oder des Chipsatz-Kühlkörpers.

Hinweis: Falls Sie das BIOS bereits aktualisiert haben, ist der Aufkleber möglicherweise veraltet oder nicht mehr relevant.Überprüfen Sie dies daher mit anderen Methoden.

Windows-Dienstprogramme verwenden (Für diejenigen, die Windows starten können)

Wenn Sie bereits Windows verwenden, ist dies mit Abstand der einfachste Weg. So funktioniert es:

  • Systeminformationen: Drücken Sie Windows + R, geben Sie „Systeminformationen“ ein msinfo32und drücken Sie die Eingabetaste. Sobald die Systemübersicht geladen ist, scrollen Sie zu „BIOS-Version/Datum“. Dort finden Sie die richtige Angabe.
  • dxdiag: Gleiches Prinzip – Windows + R drücken, eingeben dxdiag. Im Reiter „System“ finden Sie das BIOS ; dort wird die Version angezeigt. Sie werden von der Geschwindigkeit begeistert sein.
  • Eingabeaufforderung: Öffnen Sie die Eingabeaufforderung (CMD), indem Sie danach suchen oder die entsprechende Taste drücken Win + Rund dann eingeben cmd. Führen Sie den Befehl aus wmic bios get biosversion. Zack, schon haben Sie die Version direkt im Terminal.
  • PowerShell: Gleiches Prinzip, einfach ausführen Get-WmiObject win32_bios | select-object biosversion. Funktioniert einwandfrei und kann bei Bedarf per Skript gesteuert werden.
  • Registry-Editor: Wer gerne in der Registry stöbert, findet unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\bios\ den Eintrag BIOSVersion. Nicht jedermanns Sache, aber er gehört der Vollständigkeit halber dazu.

Die meisten dieser Programme liefern dieselben Informationen, nur in unterschiedlichen Formaten. Wenn Sie ein Skript erstellen oder eine Überprüfung durchführen möchten, sind PowerShell oder WMIC die richtige Wahl.

Verwenden Sie die OEM-Motherboard-Dienstprogramme.

Viele Hersteller bieten eigene Tools an – wie die ASUS AI Suite, das MSI Dragon Center, das Gigabyte APP Center oder das ASRock Tool. Diese Anwendungen zeigen BIOS-Informationen oft direkt und unkompliziert an, und einige ermöglichen sogar das BIOS-Update direkt unter Windows.

Wenn Sie nicht ins BIOS gehen oder das Gehäuse öffnen möchten, laden Sie einfach das entsprechende Tool von der Website Ihres Mainboard-Herstellers herunter. Nach der Installation finden Sie dort einen Abschnitt mit der Bezeichnung „Systeminformationen“ oder „BIOS-Informationen“.Ganz einfach. Beachten Sie jedoch, dass nicht jedes Tool jedes Modell unterstützt. Prüfen Sie daher vorher die Supportseiten.

Software von Drittanbietern – Aber Vorsicht!

Tools wie CPU-Z, HWInfo, Astra64 oder Speccy zeigen oft auch BIOS-Informationen in ihren Hardware-Details an. Sie eignen sich gut für schnelle Überprüfungen, wenn Sie nichts öffnen oder neu starten möchten. Sie sind im Allgemeinen zuverlässig, aber nicht immer mit den aktuellsten Informationen zu jedem Mainboard ausgestattet.Überprüfen Sie den Abschnitt zu PCI- oder Mainboard-Informationen.

Ja, manchmal ist die Formatierung etwas seltsam – zum Beispiel zeigt das MSI-BIOS eine andere Version an 1.80als die Online-Supportversion E7C94AMS.180. Vergleichen Sie einfach die Nummern oder suchen Sie nach „neueste Version“, dann sollte alles passen.

Abgleich Ihres BIOS mit der Online-Version

Es ist wichtig zu wissen, ob Sie die neueste BIOS-Version verwenden, bevor Sie Updates durchführen. Vergleichen Sie Ihre aktuelle Version einfach mit der Support- oder Downloadseite Ihres Mainboards, die oft unter „ Unterstützte BIOS-Versionen“ aufgeführt ist. Wenn Ihre aktuelle Version älter ist, sollten Sie ein Upgrade durchführen.

Achtung – manche Hersteller verwenden ihre eigene Versionsnummerierung. ASUS verwendet beispielsweise oft Nummern wie „1000“, während MSI „10000 “ oder „ 260510000“ anzeigt. Vergleichen Sie einfach die Kernnummern oder das Datum und entscheiden Sie, ob ein Update sinnvoll ist.1.80E7C94AMS.180

Profi-Tipp: Bei manchen Mainboards kann die Interpretation der BIOS-Versionsnummer etwas knifflig sein. Beispielsweise 7C94v18könnte eine Versionsbezeichnung wie „v18“ mit „v18“ übereinstimmen 1.80. Achten Sie auf Hinweise wie „v18“ (Version 18) oder lesen Sie die Versionshinweise für weitere Details. Manchmal hilft auch eine kurze Google-Suche nach der Versionsnummer, um Klarheit zu schaffen.

Hoffentlich macht das die Überprüfung Ihrer BIOS-Version etwas weniger lästig. Es ist schon seltsam, wie manche Methoden je nach Mainboard schneller oder zuverlässiger sind als andere. Finden Sie heraus, was für Ihr System am besten funktioniert – denn Kleinigkeiten wie die BIOS-Version können Ihnen später viel Ärger ersparen.