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So verbinden Sie Ihren Drucker drahtlos in 7 einfachen Schritten

Februar 14, 2026 6 Minuten Lesezeit Updated: Februar 14, 2026

Moderne Drucker, insbesondere neuere Modelle, verfügen oft über integriertes WLAN, was kabelloses Drucken zum Kinderspiel macht. Bei älteren Druckern gestaltet sich das jedoch etwas umständlicher. Man möchte schließlich kabellos drucken, ohne ein langes Kabel quer durch den Raum verlegen zu müssen, richtig? Es gibt verschiedene Möglichkeiten – manche einfacher als andere, je nach vorhandener Hardware. Ob Ihr Drucker WLAN-fähig ist oder nicht, es gibt in der Regel eine Lösung, ihn in Ihr WLAN-Netzwerk einzubinden, sodass er von all Ihren Geräten aus erreichbar ist. Beachten Sie jedoch, dass ältere Drucker möglicherweise zusätzliche Werkzeuge oder Adapter benötigen. Es ist aber machbar. Ziel ist es, nicht mehr mit einem Kabel an den Schreibtisch gefesselt zu sein oder nur von einem einzigen PC drucken zu können.

Wie man einen älteren Drucker drahtlos macht

Nutzen Sie das WLAN des Druckers (falls vorhanden).

Dies ist der einfachste Weg, wenn Ihr Drucker bereits WLAN unterstützt.Überprüfen Sie die technischen Daten oder schauen Sie im Benutzerhandbuch nach – manchmal ist die Option in den Menüs versteckt. Wenn WLAN unterstützt wird, ist die Verbindung in der Regel durch Drücken einer Taste am Drucker oder mithilfe einer entsprechenden App möglich. Ganz einfach: Öffnen Sie das Bedienfeld des Druckers, suchen Sie das Menü für die WLAN-Einrichtung und wählen Sie Ihr WLAN-Netzwerk aus. Einige Drucker unterstützen auch WPS, was deutlich einfacher ist: Drücken Sie einfach die WPS-Taste an Ihrem Router und anschließend am Drucker – und schon ist die Verbindung hergestellt. Sie können mit einer stabilen Verbindung rechnen. Bei manchen Modellen müssen Sie möglicherweise Treiber oder Software von der Website des Herstellers installieren, z. B.von den Supportseiten von Epson, HP, Canon oder Brother.

Verwenden Sie den Ethernet-Anschluss am alten Drucker

Wenn Ihr Drucker kein WLAN, aber einen Ethernet-Anschluss hat, könnte diese Methode funktionieren. Suchen Sie zunächst auf der Rückseite oder im Inneren der Abdeckung nach einem kleinen Ethernet-Anschluss (sieht aus wie eine große Telefonbuchse).Verbinden Sie ein Ende eines Ethernet-Kabels mit dem Drucker und das andere mit Ihrem Router. Dies ist eine Art Hybridlösung: Sie verbinden den Drucker per Kabel und erstellen ein Netzwerk, das drahtlos zugänglich ist. Anschließend fügen Sie den Drucker über die Systemsteuerung > Geräte und Drucker > Drucker hinzufügen zu Ihrem PC hinzu. Windows sucht dann nach Netzwerkdruckern. Um alle Funktionen nutzen zu können, empfiehlt es sich, die neuesten Treiber von der Website des Herstellers herunterzuladen. Sobald der Drucker eingerichtet ist, kann jedes Gerät im Netzwerk drucken, unabhängig davon, ob es per Ethernet oder WLAN verbunden ist.

Drucker über USB mit dem Router verbinden (Router in einen Druckserver verwandeln)

Ein praktischer Trick: Die meisten Router haben heutzutage einen USB-Anschluss. Verwenden Sie ein USB-AB-Kabel (das übliche Druckerkabel).Verbinden Sie den B-Anschluss mit dem Drucker und den A-Anschluss mit dem Router. Rufen Sie dann die Administrationsoberfläche Ihres Routers auf (normalerweise über http://192.168.1.1 oder ähnlich), suchen Sie nach „USB-Einstellungen“ oder „Druckserver“ und aktivieren Sie die Druckfunktion. Anschließend müssen Sie wahrscheinlich ein spezielles Dienstprogramm für Ihren Router-Hersteller installieren (z. B.den USB-Druckercontroller von TP-Link).Nach der Konfiguration fungiert Ihr Router als Druckserver und macht einen Drucker ohne WLAN-Funktion drahtlos nutzbar. Hinweis: Nicht alle Router unterstützen diese Funktion, und die Einrichtung kann manchmal etwas knifflig sein. Rechnen Sie daher bei der Erstkonfiguration mit etwas Ausprobieren.

Drucker im Netzwerk von einem Windows-PC freigeben

Dies ist zwar eine etwas provisorische, aber zuverlässige Lösung, insbesondere wenn Ihr Computer immer eingeschaltet ist. Verbinden Sie den Drucker per USB mit diesem PC und geben Sie ihn in Windows frei. Gehen Sie dazu in die Systemsteuerung > Geräte und Drucker, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihren Drucker, wählen Sie Druckereigenschaften > Freigabe und aktivieren Sie die Freigabe. Nun können andere Computer im selben Netzwerk darauf zugreifen. Beachten Sie jedoch, dass diese Methode voraussetzt, dass der Haupt-PC eingeschaltet und mit dem Netzwerk verbunden ist – nicht ideal, wenn Sie maximale Flexibilität wünschen. Manchmal macht Windows auch Probleme und verweigert die Verbindung zu freigegebenen Druckern. Seien Sie daher darauf vorbereitet, gegebenenfalls Netzwerkeinstellungen oder Registry-Einträge anzupassen.

Verwenden Sie einen WLAN-Repeater (mit Ethernet-Anschluss).

Wenn Sie Kabel vermeiden möchten, Ihr Drucker aber über einen Ethernet-Anschluss verfügt, kann ein WLAN-Repeater mit Ethernet-Anschluss die Lösung sein. Schließen Sie den Repeater an den Strom an, drücken Sie die WPS-Taste an Ihrem Router und anschließend am Repeater, um die Synchronisierung zu starten. Verbinden Sie dann den Ethernet-Anschluss Ihres Druckers per Kabel mit dem Repeater. Ihr Drucker wird nun im Netzwerk angezeigt und ist bereit zum drahtlosen Drucken. Diese Lösung ist zwar etwas umständlich, funktioniert aber, wenn eine direkte Verbindung nicht möglich ist oder Ihr Router das Drucken nicht nativ unterstützt.

Investieren Sie in einen dedizierten Druckserver

Wenn alles andere fehlschlägt, ist ein dedizierter Druckserver im Grunde ein kleines Gerät, das an Ihr Netzwerk angeschlossen und per USB oder Ethernet mit Ihrem Drucker verbunden wird. Er verarbeitet alle Druckaufträge und sorgt dafür, dass Ihr alter Drucker wie ein modernes Netzwerkgerät funktioniert. Normalerweise sind diese Geräte sofort einsatzbereit (Plug & Play), und einige werden mit Verwaltungssoftware geliefert. Es ist eine zuverlässige und unkomplizierte Lösung, insbesondere wenn Ihr Drucker etwas störrisch ist oder Sie eine saubere Verkabelung wünschen, ohne den Router großartig verändern zu müssen.

Verwenden Sie den herstellereigenen drahtlosen Adapter

Schließlich gibt es für einige ältere Drucker offizielle WLAN-Adapter, die Sie beim Hersteller erwerben können. Das ist etwas ärgerlich, da diese Adapter meist für ältere Modelle gedacht sind, aber wenn Sie einen finden, funktioniert er in der Regel garantiert. Besuchen Sie die Support-Seite des Druckerherstellers – HP, Canon, Epson usw.– und prüfen Sie, ob ein offizieller WLAN-Dongle für Ihr Modell verfügbar ist. Nach dem Anschließen oder Installieren sollte er sich problemlos mit Ihrem WLAN-Netzwerk verbinden, was die Einrichtung des Druckers insgesamt deutlich vereinfacht.

Ich bin mir nicht sicher, warum, aber bei manchen Konfigurationen funktionieren bestimmte Methoden nicht oder erfordern etwas Geduld. Die Ethernet-Methode funktioniert beispielsweise oft zuverlässig, aber manchmal erkennt Windows den Netzwerkdrucker einfach nicht beim ersten Mal. In solchen Fällen kann ein Neustart oder ein Treiberupdate erforderlich sein. Die wichtigste Erkenntnis ist: Scheuen Sie sich nicht, verschiedene Ansätze zu kombinieren: Verwenden Sie beispielsweise einen WLAN-Adapter mit Freigabe oder einen Druckserver mit Ethernet. Denn Windows macht es einem manchmal unnötig schwer.

Zusammenfassung

  • Prüfen Sie, ob Ihr Drucker WLAN unterstützt – falls ja, ist dies der einfachste Weg.
  • Falls kein WLAN verfügbar ist, versuchen Sie es mit einer Ethernet-Verbindung oder Netzwerkfreigabe.
  • Nutzen Sie einen mit USB verbundenen Routeranschluss als provisorischen WLAN-Drucker.
  • Ein WLAN-Repeater mit Ethernet-Anschluss kann Lücken überbrücken.
  • Dedizierte Druckserver sind eine saubere Lösung für hartnäckige Konfigurationen.
  • Offizielle drahtlose Adapter des Herstellers sind möglicherweise noch erhältlich.

Zusammenfassung

Die Einbindung Ihres alten Druckers in ein WLAN-Netzwerk erfordert oft eine Kombination aus Hardware-Kompatibilität und Geduld. Manchmal funktioniert etwas, das narrensicher klingt, nicht sofort, und Sie müssen verschiedene Methoden ausprobieren. Aber wenn es erst einmal geklappt hat, lohnt sich der Aufwand: Keine Kabel mehr, die sich quer durch den Raum schlängeln, und mehr Flexibilität beim Drucken. Hoffentlich haben Ihnen diese Tipps ein paar Anregungen gegeben und Ihnen geholfen, die beste Lösung für Ihre Situation zu finden. Ich drücke Ihnen die Daumen – es hat bei vielen ähnlichen Fällen funktioniert, also viel Erfolg!