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So verwenden Sie die Split-Screen-Funktion auf dem Surface Laptop

Februar 15, 2026 5 Minuten Lesezeit Updated: Februar 15, 2026

Die Aufteilung des Bildschirms in zwei oder vier Bereiche ist eine dieser kleinen Funktionen, die Multitasking deutlich erleichtern – insbesondere auf einem Surface oder einem ähnlichen Gerät. Manchmal hat man jedoch das Gefühl, Windows würde einem Steine ​​in den Weg legen, anstatt zu helfen. Möglicherweise bemerken Sie, dass Fenster beim Verschieben nicht wie gewünscht einrasten oder die Einrastfunktion gar nicht funktioniert. Das ist frustrierend, denn eigentlich sollte Windows das automatisch erledigen. Glücklicherweise lässt sich das Problem meist durch Anpassen einiger Einstellungen oder Ausprobieren alternativer Tricks beheben.

So beheben Sie Probleme mit der Bildschirmteilung und dem Andocken unter Windows

Stellen Sie sicher, dass Snap Windows aktiviert und voll funktionsfähig ist.

Zunächst einmal ist die Funktion „Fenster anordnen“ bei den meisten Windows-Versionen standardmäßig aktiviert. Manchmal wird sie jedoch deaktiviert oder die Einstellung wird nicht korrekt gespeichert – insbesondere nach einem größeren Update oder Systemabsturz. Ein kurzer Blick darauf ist ratsam, denn wenn die Funktion nicht aktiviert ist, hat das Verschieben von Fenstern an den Rand keine Auswirkung. Seltsamerweise müssen bei manchen Systemen alle Optionen unter „Fenster anordnen“ aktiviert werden, damit alles einwandfrei funktioniert, insbesondere die Optionen zum Einrasten an Ecken oder beim Ändern der Fenstergröße.

  1. Öffnen Sie die Einstellungen mit Windows + I.
  2. Gehen Sie zu System > Multitasking.
  3. Suchen Sie nach „Fenster anheften“ und vergewissern Sie sich, dass die Option aktiviert ist. Falls nicht, aktivieren Sie sie – manchmal muss man sie deaktivieren und wieder aktivieren, damit sie richtig funktioniert.
  4. Klicken Sie auf den Pfeil nach unten, um die Optionen zu erweitern, und aktivieren Sie dann alle Kontrollkästchen – wie z. B.„Wenn ich ein Fenster einfüge, zeige an, was ich daneben einfügen kann.“ Dies erleichtert die schnelle Auswahl von Fenstern zum Füllen der geteilten Bereiche.

Wenn Sie schon mal hier sind, sollten Sie gleich die empfohlene Skalierung Ihrer Anzeige überprüfen (normalerweise 100 % oder 125 %), da eine falsche Skalierung die Ausrichtung beeinträchtigen kann. Gehen Sie dazu in den Einstellungen zu „Anzeige“ und überprüfen Sie die Option unter „Skalierung & Layout“.

Ziehen und Einrasten – die altbewährte Methode

Sobald die Funktion „Fenster anordnen“ aktiviert ist und Ihre Anzeige korrekt aussieht, versuchen Sie, ein Fenster zu verschieben. Falls dies nicht funktioniert, schütteln Sie den Computer kräftig – manchmal benötigt Windows nach der Änderung der Einstellungen einfach einen Neustart. Auf einem Touchscreen oder mit einem Stift müssen Sie die Titelleiste antippen und gedrückt halten und dann an den Bildschirmrand ziehen. Mit einer Maus oder einem Touchpad klicken Sie, halten den Finger gedrückt und ziehen zum Rand. Achten Sie dabei auf die erscheinende Fensterumrandung. Wenn diese erscheint und das Fenster anordnet, ist alles in Ordnung. Falls nicht, starten Sie das System neu und versuchen Sie es erneut.

Auf manchen Rechnern verhält sich die Fensteranordnung unzuverlässig – manchmal funktioniert sie nach einem Neustart, manchmal jedoch fehlerhaft, bis man den Explorer neu startet (mit ` taskkill /f /im explorer.exe` und dann ` start explorer.exe` in PowerShell oder der Eingabeaufforderung).Stellen Sie außerdem sicher, dass keine Drittanbieter-App oder kein Treiber die Fensterverwaltung beeinträchtigt.

Tastenkombinationen für schnelle Splits

Wenn das Ziehen mit der Maus nicht funktioniert, sind Tastenkombinationen eine gute Alternative – quasi ein Lebensretter, wenn das Touchpad mal nicht richtig funktioniert. Einfach das Fenster auswählen oder anklicken, das Sie verschieben möchten, und dann Folgendes verwenden:

  • Windows + Pfeil nach links, um an der linken Hälfte auszurichten.
  • Windows + Pfeil nach rechts für die rechte Hälfte.
  • Windows + Pfeil nach oben zum Maximieren oder Andocken an die obere Hälfte.
  • Windows-Taste + Pfeil nach unten zum Minimieren oder Verschieben des Fensters an den unteren Rand.

Für komplexere Layouts bietet Windows 11 vordefinierte Rasterlayouts, mit denen Sie durch Bewegen des Mauszeigers über die Schaltfläche zum Maximieren oder durch Ziehen des Fensters in eine Ecke ein Raster auswählen können. Bei einigen älteren Systemen werden die Rasterlayouts möglicherweise erst angezeigt, nachdem Sie sie in den Einstellungen unter „Multitasking“ aktiviert haben.

Verwendung von Snap Layouts und FancyZones

Falls die Windows-eigene Andockfunktion eingeschränkt oder unzuverlässig erscheint, bietet PowerToys‘ FancyZones eine inoffizielle, aber äußerst praktische Alternative. Mit dieser Funktion lassen sich benutzerdefinierte Zonen erstellen, an denen Fenster per Shift+Ziehen oder Tastenkombination andocken können. Dies kann insbesondere bei mehreren Monitoren oder für ein übersichtlicheres Layout entscheidend sein.

  1. Besuchen Sie die PowerToys-Downloadseite und installieren Sie es aus dem Microsoft Store oder direkt von GitHub.
  2. Öffnen Sie PowerToys und klicken Sie dann in der Seitenleiste auf FancyZones.
  3. Klicken Sie auf „Layout-Editor starten“. Sie können eines der Standardlayouts auswählen oder Ihr eigenes erstellen – das macht die Sache individueller.
  4. Halten Sie die Titelleiste eines Fensters gedrückt Shiftund drücken Sie die entsprechende Taste, um die Zonen hervorzuheben. Verschieben Sie das Fenster in die gewünschte Zone, lassen Sie die Taste los, und es rastet automatisch ein. Bei manchen Konfigurationen müssen Sie möglicherweise Tastenkombinationen aktivieren oder das Layout anpassen, um eine optimale Anpassung zu erreichen.

Diese Vorgehensweise mag übertrieben erscheinen, aber ehrlich gesagt, sie beseitigt viel Frust, insbesondere auf Geräten mit kleinen Bildschirmen oder wenn mehrere Apps gleichzeitig sichtbar bleiben müssen. Beachten Sie jedoch, dass FancyZones auf manchen Rechnern – insbesondere während Updates oder bei bestimmten Treiberkonflikten – etwas instabil sein kann, sodass ein Neustart unter Umständen erforderlich ist.

Und wenn alles andere fehlschlägt, kann es manchmal helfen, mit Aktualisierungen des Grafiktreibers zu experimentieren oder sogar die Anzeigeeinstellungen auf die Standardwerte zurückzusetzen. Es ist nicht immer einfach, aber mit etwas Geduld kommt man oft ans Ziel.

Zusammenfassung

  • Prüfen Sie in den Einstellungen, ob die Option „Fenster anordnen“ aktiviert ist.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Anzeigemaßstab auf die empfohlene Größe eingestellt ist.
  • Versuchen Sie, Fenster an den Rand zu ziehen oder Tastenkombinationen zu verwenden.
  • Verwenden Sie PowerToys FancyZones für individuelle Layouts.
  • Wenn das Einrasten immer noch nicht funktioniert, sollten Sie einen Neustart des Computers oder eine Aktualisierung der Anzeigetreiber in Betracht ziehen.

Zusammenfassung

Die Fensteranordnung unter Windows reibungslos einzurichten, kann etwas knifflig sein, besonders wenn ein Systemupdate oder ein Treiberproblem die Funktion beeinträchtigt. Sind die Einstellungen aber erst einmal korrekt, wird Multitasking deutlich intuitiver und das Wechseln zwischen Anwendungen geht flüssiger vonstatten. Meistens genügt es, einige Optionen anzupassen oder FancyZones auszuprobieren – ganz einfach, sobald man den Dreh raus hat. Hoffentlich lässt sich damit ein Update ohne größere Schwierigkeiten installieren.