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So wechseln Sie in Windows von der Microsoft-Standardgrafikkarte zu Ihrer aktuellen Grafikkarte

Februar 13, 2026 4 Minuten Lesezeit Updated: Februar 13, 2026

Die meisten Hardwarekomponenten Ihres PCs benötigen Treiber – kleine Dateien, die der Hardware die Kommunikation mit dem Betriebssystem und untereinander ermöglichen. Ohne sie funktioniert nichts richtig oder gar nicht. Manche Treiber sind grundlegend und werden nur zum Starten und Anzeigen benötigt, wie beispielsweise der Microsoft Basic Display Adapter. Dieser dient quasi als Platzhalter, damit Sie Ihren Bildschirm sehen können, solange die Konfiguration noch nicht optimal ist. Wenn Sie jedoch eine gute Leistung und alle Funktionen nutzen möchten, ist der Wechsel zum Treiber Ihrer eigentlichen Grafikkarte (GPU) unerlässlich. Das Problem ist, dass Windows manchmal einfach den Standardtreiber installiert, was zu suboptimaler Grafik oder Problemen mit Peripheriegeräten führen kann. Diese Anleitung zeigt Ihnen, wie Sie Ihren Treiber überprüfen und aktualisieren, um hoffentlich eine flüssigere und zuverlässigere Darstellung zu gewährleisten.

So wechseln Sie vom Microsoft Basic Display Adapter zum Treiber für Ihre tatsächliche Grafikkarte

Herausfinden, welchen Adapter Sie verwenden

Das ist ziemlich wichtig, denn auf manchen Systemen verwendet Windows möglicherweise den Standardtreiber, obwohl eine dedizierte Grafikkarte installiert ist. Der Geräte-Manager ist normalerweise der schnellste Weg, um zu sehen, welche Grafikkarte Windows verwendet.

  1. Drücken Sie die Windows-Taste + X und wählen Sie Geräte-Manager.
  2. Erweitern Sie die Anzeigeadapter. Wenn dort beispielsweise „Microsoft Basic Display Adapter“ angezeigt wird, verwendet Windows noch nicht den eigentlichen Treiber für Ihre Grafikkarte. Wird Ihre Grafikkarte (z. B.NVIDIA GeForce oder AMD Radeon) aufgeführt, sind Sie schon einen Schritt weiter.

Alternativ können Sie für eine schnelle Übersicht dxdiagdie Eingabetaste drücken Windows Key + R, dann „“ eingeben dxdiagund die Eingabetaste betätigen.Überprüfen Sie anschließend die Registerkarte „Anzeige“ auf die Adapterinformationen. Steht dort „Microsoft“, müssen Sie ein Update durchführen.

Die richtigen Treiber für Ihre Grafikkarte finden

Dieser Schritt kann etwas mühsam sein, da manche die vom Hersteller bereitgestellten Werkzeuge bevorzugen, während andere lieber manuell montieren. Beides funktioniert – es kommt ganz auf Ihre Vorlieben an.

Für NVIDIA-Nutzer empfiehlt sich GeForce Experience. Nach dem Herunterladen installieren Sie es, warten kurz, öffnen es und gehen zum Reiter „Treiber “.Es sucht automatisch nach Updates. Klicken Sie einfach auf „ Nach Updates suchen“, falls keine gefunden werden. Ist ein neuerer Treiber verfügbar, klicken Sie auf „Herunterladen“. Nach dem Download wählen Sie die Expressinstallation – diese ist einfacher und funktioniert auf den meisten Rechnern problemlos.

AMD-Nutzer besuchen bitte den AMD-Support. Laden Sie die AMD Radeon Software herunter, installieren Sie sie und gehen Sie dann zu System > Aktualisierungen. Klicken Sie anschließend auf „Nach Updates suchen“. Falls ein Treiber gefunden wird, wählen Sie je nach gewünschter Kontrolle die Option „Express-Upgrade“ oder „Benutzerdefiniertes Upgrade“. Starten Sie den Computer nach Abschluss des Vorgangs neu – und schon sollte Ihr System mit der neuesten Version laufen.

Manuelle Treiber-Download- und Installationsanleitung

Falls die Hilfsprogramme nicht zum Ziel führen oder Sie eine manuelle Vorgehensweise bevorzugen, laden Sie die Treiber direkt von der Website des Herstellers herunter. Der Vorgang ist recht einfach, erfordert aber mehr Schritte.

  1. Besuchen Sie die NVIDIA-Treiber-Downloadseite oder den AMD-Support.
  2. Wählen Sie bei NVIDIA Ihr GPU-Modell aus den Dropdown-Menüs aus – z. B.Serie, GPU, Betriebssystem und Sprache. Klicken Sie auf „Suchen“. Wählen Sie bei AMD Ihre Produktlinie und Ihr Modell aus und klicken Sie anschließend auf „Absenden“.
  3. Laden Sie die neueste Treiberversion herunter. Die Datei ist üblicherweise eine ausführbare Datei, die Sie direkt ausführen können.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die heruntergeladene Datei und wählen Sie „ Als Administrator ausführen“. Folgen Sie den Anweisungen, die in der Regel die Auswahl zwischen einer Express- und einer benutzerdefinierten Installation beinhalten.
  5. Starten Sie den Computer nach der Installation neu.Überprüfen Sie anschließend den Geräte-Manager – Ihre Grafikkarte sollte nun anstelle des Microsoft Basic Adapters angezeigt werden.

Windows macht es einem natürlich etwas komplizierter als nötig, aber sobald das erledigt ist, sollte sich die Grafikleistung verbessern, und Funktionen wie V-Sync, G-Sync oder FreeSync werden unterstützt.

Zusätzliche Tipps und Dinge, auf die Sie achten sollten

Manchmal behält Windows auch nach der Installation neuer Treiber den alten Treiber bei oder der Bildschirm flackert. In diesem Fall kann es helfen, den Geräte-Manager zu öffnen, mit der rechten Maustaste auf Ihren Adapter zu klicken und „ Gerät deinstallieren “ auszuwählen (aktivieren Sie gegebenenfalls das Kontrollkästchen „Treibersoftware löschen“).Starten Sie anschließend den Computer neu, damit Windows den neuen Treiber installieren kann. Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie die neuesten Windows-Updates installiert haben – diese können die Treiberkompatibilität beeinträchtigen.

Bei manchen Rechnern kann die Treiberinstallation zu seltsamen Fehlern oder der Erkennung mehrerer Grafikkarten führen. In diesem Fall kann eine Neuinstallation des Treibers oder die Rückkehr zu einer früheren Version Abhilfe schaffen.

Zusammenfassung

  • Überprüfen Sie über den Geräte-Manager oder dxdiag.
  • Laden Sie die neuesten GPU-Treiber von NVIDIA oder AMD mithilfe ihrer offiziellen Tools oder Websites herunter.
  • Installieren Sie die Treiber, starten Sie den Computer neu und prüfen Sie, ob sich Ihre Bildqualität verbessert.
  • Wenn die Probleme weiterhin bestehen, sollten Sie die alten Treiber deinstallieren und eine Neuinstallation durchführen.

Zusammenfassung

Der richtige Grafiktreiber kann die Leistung deutlich steigern und Anzeigeprobleme beheben. Es ist wirklich befriedigend, vom Standardtreiber auf den offiziellen Treiber umzusteigen und zu sehen, wie das System besser reagiert. Falls das nicht sofort hilft, lohnt es sich, nach einem Neustart oder der Suche nach Windows-Updates erneut zu versuchen – manchmal hilft es schon, einen Schritt zu wiederholen. Hoffentlich hilft das jemandem, die Anzeige wieder flüssig darzustellen.