How To

Wie man einen Computer repariert, der nicht in den Ruhezustand geht: 10 effektive Lösungen

Februar 12, 2026 7 Minuten Lesezeit Updated: Februar 12, 2026

Der Ruhemodus ist zwar etwas ungewöhnlich, aber eine ziemlich praktische Funktion. Er versetzt Ihren PC in einen Energiesparmodus, sodass Ihre Programme beim Aufwachen sofort wieder einsatzbereit sind. Das ist praktisch, wenn Sie Energie sparen und trotzdem genau da weitermachen möchten, wo Sie aufgehört haben. Manchmal weigert sich Ihr Rechner jedoch, in den Ruhemodus zu gehen, oder er wacht direkt nach dem Wechsel wieder auf – extrem ärgerlich. Das kann an fehlerhaften Energieeinstellungen, Treiberproblemen oder sogar an Bugs im Betriebssystem liegen. Wenn Ihr PC einfach nicht im Ruhemodus bleibt oder gar nicht erst in diesen wechselt, hilft Ihnen dieser Leitfaden, das Problem zu lösen, ohne sich die Haare zu raufen.

Wie man ein Problem behebt, bei dem ein Computer nicht in den Ruhezustand geht

Stellen Sie sicher, dass die Energiespareinstellungen in Windows korrekt sind.

Das sollten Sie als Erstes überprüfen, da Windows standardmäßig nach einer bestimmten Zeit in den Energiesparmodus wechselt. Manchmal wird diese Einstellung versehentlich auf „Nie“ geändert oder nach Updates zurückgesetzt. Um zu prüfen, ob dies die Ursache ist, gehen Sie zu Einstellungen > System > Energie & Akku. Alternativ können Sie Windows + Idie Einstellungen auch direkt öffnen.

  • Gehen Sie zu System, dann zu Stromversorgung & Batterie.
  • Scrollen Sie nach unten zu „Bildschirm“ und „Schlafmodus“ – erweitern Sie diese Menüs.
  • Überprüfen Sie, ob die Einstellung „Gerät nach dem Anschließen in den Ruhemodus versetzen“ nicht auf „Nie“ steht. Falls doch, wählen Sie einfach eine angemessene Zeit – 5 oder 10 Minuten funktionieren in der Regel gut. Bei manchen Systemen hat eine Einstellung von mindestens 5 Minuten das Verhalten der Ruhemodus-Funktion etwas verbessert, aber Windows kann eben unberechenbar sein.

Bei manchen Rechnern funktioniert der Ruhemodus auch nach dieser Einstellung noch fehlerhaft. Dann sollten Sie nach anderen Ursachen suchen, wie z. B.Treiberproblemen oder Konflikten mit Peripheriegeräten.

Peripheriegeräte abziehen und Treiber aktualisieren

Glaub mir, Peripheriegeräte (vor allem USB-Geräte) können den Ruhezustand beeinträchtigen. Es klingt seltsam, aber manche Mäuse oder Tastaturen wecken den PC ständig auf oder verhindern, dass er in den Ruhezustand wechselt. Versuche, alle USB-Geräte abzustecken und prüfe dann, ob der PC normal in den Ruhezustand wechselt. Wenn ja, schließe die Geräte nacheinander wieder an und notiere dir, welches Gerät das Problem verursacht. Oft hilft es in solchen Fällen, die Gerätetreiber zu aktualisieren.

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Start und wählen Sie Geräte-Manager.
  • Achten Sie auf Geräte mit einem Ausrufezeichen – diese könnten problematisch sein.
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste, wählen Sie „Treiber aktualisieren“ und anschließend „Automatisch nach aktualisierter Treibersoftware suchen“.

Prüfen Sie insbesondere die Treiber unter Mäuse und andere Zeigegeräte, Netzwerkadapter und USB-Controller. Manchmal verursacht ein älterer Treiber Probleme; eine Aktualisierung kann hier Abhilfe schaffen.

Wecktimer prüfen und deaktivieren

Wecktimer sind Alarme, die Ihren PC für geplante Aufgaben wie Updates oder Backups wecken. Sind diese jedoch falsch konfiguriert oder hängen geblieben, verhindern sie den Ruhezustand oder führen zu einem abrupten Aufwachen. Um herauszufinden, welche Timer den Ruhezustand stören könnten, führen Sie powercfg /waketimersdie Eingabeaufforderung oder PowerShell in einem Administrator-Fenster aus.

  1. Klicken Sie auf die Maustaste Windows + Xund wählen Sie Windows Terminal (Administrator) oder Eingabeaufforderung (Administrator) aus.
  2. Geben Sie den Text ein powercfg /waketimersund drücken Sie die Eingabetaste.
  3. Wenn Sie geplante Timer sehen, sollten Sie diese deaktivieren oder anpassen. Um Wecktimer global zu deaktivieren, gehen Sie zu Systemsteuerung > Energieoptionen > Energiesparplaneinstellungen ändern > Erweiterte Energieeinstellungen ändern.
  4. Suchen Sie nach „Schlafmodus“ > „Wecktimer zulassen“. Stellen Sie die Option sowohl für den Akkubetrieb als auch für den Netzbetrieb auf „ Deaktiviert “.

Bei manchen Konfigurationen hat das Deaktivieren dieser Option das schnelle Aufwachen tatsächlich verhindert und den PC länger im Ruhemodus gehalten. Ein Versuch lohnt sich, falls das Problem weiterhin besteht.

Geräte so konfigurieren, dass der PC nicht aufgeweckt wird

Manchmal sind Peripheriegeräte der Grund dafür, dass Ihr PC nicht in den Ruhezustand wechselt. Insbesondere Mäuse oder Tastaturen, ob kabelgebunden oder kabellos, können ständig Signale senden, die Ihren Computer unerwartet aufwecken. Sie können überprüfen, welche Geräte den PC aufwecken dürfen, indem Sie den Befehl verwenden powercfg -devicequery wake_armed.

  1. Öffnen Sie die Eingabeaufforderung oder PowerShell als Administrator.
  2. Fügen Sie den Text ein powercfg -devicequery wake_armedund drücken Sie die Eingabetaste.
  3. Die Liste zeigt Geräte an, die das System aus dem Ruhezustand aktivieren dürfen. Um diese Berechtigung für ein bestimmtes Gerät zu deaktivieren, öffnen Sie den Geräte-Manager ( Windows + X> Geräte-Manager), suchen Sie das Gerät (z. B.Ihre Maus) und doppelklicken Sie darauf.
  4. Wechseln Sie zur Registerkarte Energieverwaltung, deaktivieren Sie die Option „Gerät kann Computer aus dem Ruhezustand aktivieren“ und klicken Sie anschließend auf OK.

Auf diese Weise verhindern Sie, dass versehentliche Aufwachvorgänge von Peripheriegeräten, die Sie nicht in den Schlafmodus versetzen möchten, dies auslösen.

Berücksichtigung von Stromanfragen und Programmkonflikten

Windows führt gelegentlich ein Anforderungsprotokoll, und manche Programme oder Treiber fordern möglicherweise Strom an und halten den PC dadurch im aktiven Zustand. Um dieses Protokoll einzusehen, führen Sie den Befehl `ls -l` aus powercfg /requests. Wenn Sie dort Einträge finden, die auf Bildschirm- oder Systemzugriffe zugreifen, könnte dies die Ursache sein. Ebenso powercfg /lastwakezeigt `ls -l` an, was Ihren PC zuletzt aufgeweckt hat, was weitere Hinweise liefern kann.

Manchmal belegt eine im Hintergrund laufende Anwendung oder ein Treiber Ressourcen, sodass der Ruhezustand nicht verfügbar ist. Das Beenden oder Aktualisieren dieser problematischen Prozesse behebt das Problem in der Regel.

Vergessen Sie den Hybridschlafmodus und andere Einstellungen.

Der Hybrid-Schlafmodus kombiniert Ruhemodus und Energiesparmodus. Er speichert zwar Daten schneller, ist aber nicht immer zuverlässig, insbesondere auf älterer oder speziell angepasster Hardware. So deaktivieren Sie ihn:

  • Gehen Sie zu Systemsteuerung > Energieoptionen.
  • Klicken Sie auf Ihren aktiven Tarif und wählen Sie dann „Tarifeinstellungen ändern“.
  • Klicken Sie auf „Erweiterte Energieeinstellungen ändern“.
  • Erweitern Sie „Schlaf“ und anschließend „Hybriden Schlaf zulassen“.
  • Stellen Sie sowohl den Batteriebetrieb als auch den Netzbetrieb auf Aus.

Außerdem powercfg -h offkann das Deaktivieren des Ruhezustands (durch Ausführen einer Eingabeaufforderung als Administrator) die Stabilität des Ruhezustands verbessern, insbesondere wenn die Ruhezustandsdateien beschädigt sind.

Führen Sie die Windows-Energieproblembehandlung aus

Sollte nichts anderes helfen, verfügt Windows über eine integrierte Problembehandlung für Energieprobleme, die die Einstellungen automatisch zurücksetzen kann. So führen Sie sie aus:

  1. Gehen Sie zu Einstellungen > System > Problembehandlung > Andere Problembehandlungen.
  2. Klicken Sie auf „Ein/Aus“ und dann auf „Ausführen“.
  3. Folgen Sie den Anweisungen – das geht in der Regel schnell und kann kleinere, im Hintergrund versteckte Fehler beheben.

Starten Sie im abgesicherten Modus und sehen Sie, was passiert.

Wenn das Problem mit dem Ruhezustand weiterhin besteht, starten Sie vorsichtshalber im abgesicherten Modus. Dabei werden nur die wichtigsten Treiber geladen. Funktioniert der Ruhezustand dort einwandfrei, liegt das Problem wahrscheinlich an einem Drittanbietertreiber oder einer Drittanbieter-App. So aktivieren Sie den abgesicherten Modus:

  1. Öffnen Sie Einstellungen, dann System > Wiederherstellung.
  2. Klicken Sie unter Erweiterte Startoptionen auf „Jetzt neu starten “.
  3. Im Wiederherstellungsmenü wählen Sie Problembehandlung > Erweiterte Optionen > Starteinstellungen.
  4. Drücken Sie auf Neustart. Wenn die Optionen erscheinen, drücken Sie F5 für den abgesicherten Modus mit Netzwerkunterstützung.
  5. Prüfen Sie, ob der Ruhemodus im abgesicherten Modus normal funktioniert. Falls ja, aktualisieren Sie Ihre Treiber oder entfernen Sie verdächtige Software. Führen Sie außerdem die Befehle `sudo apt-cd` sfc /scannowund DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth`sudo apt-cd` in einem Administrator-Terminal aus – diese können beschädigte Systemdateien reparieren.

Treiber/Windows aktualisieren oder zurücksetzen

Wenn Ihr System nach Updates immer noch nicht in den Ruhezustand wechselt, sollten Sie die letzten Treiber- oder Windows-Updates zurücksetzen. Manchmal beeinträchtigen neue Patches die Ruhezustandsfunktion. Um Treiber-Updates zurückzusetzen, öffnen Sie den Geräte-Manager, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Treiber und wählen Sie „Treiber zurücksetzen“, falls diese Option verfügbar ist. Falls ein Windows-Update Probleme verursacht hat, überprüfen Sie Ihren Updateverlauf unter „Einstellungen“ > „Windows Update“ > „Updateverlauf“ und deinstallieren Sie gegebenenfalls die letzten Updates.

Als letzte Möglichkeit kann eine Systemaktualisierung oder Neuinstallation tieferliegende Probleme beheben, aber das ist ein wirklich letzter Ausweg.

Zusammenfassung

Schlafprobleme können wirklich lästig sein und sind oft auf eine Kombination aus Einstellungen, Treibern und Hintergrundprozessen zurückzuführen. Schon die grundlegenden Maßnahmen – Energiesparpläne prüfen und Peripheriegeräte vom Stromnetz trennen – können viel bewirken. Falls das nicht hilft, führt meist die Überprüfung von Wecktimern, Geräteberechtigungen und Systemdateien zum Erfolg. Manchmal reicht es auch, die Treiber zu aktualisieren und die Problembehandlung auszuführen, um das Problem mit minimalem Aufwand zu beheben.

Zusammenfassung

  • Stellen Sie sicher, dass die Schlafeinstellungen nicht auf „Nie“ eingestellt sind.
  • Peripheriegeräte abziehen und Gerätetreiber aktualisieren.
  • Überprüfen und deaktivieren Sie Wecktimer, die Ihren PC unerwartet aufwecken könnten.
  • Konfigurieren Sie die Geräte so, dass sie das System nur dann aufwecken, wenn dies erforderlich ist.
  • Mögliche Konflikte durch Hintergrund-Apps oder Energieanforderungen beheben.
  • Deaktivieren Sie den Hybrid-Schlafmodus, falls er Probleme verursacht.
  • Nutzen Sie die in Windows integrierte Problembehandlung für Energieprobleme und führen Sie Systemscans durch.
  • Testen Sie im abgesicherten Modus, um Probleme mit Drittanbietern zu identifizieren.
  • Aktualisieren oder deinstallieren Sie Treiber und Windows-Updates nach Bedarf.

Ich drücke die Daumen, dass es hilft.

Hoffentlich beheben diese Schritte das Problem, dass Ihr PC wieder zuverlässig in den Ruhemodus wechselt. Der Ruhemodus sollte eigentlich einfach sein, aber Windows macht es einem oft unnötig schwer. Es hat jedenfalls bei einigen Systemen funktioniert – viel Glück bei der Behebung des Problems!