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Wie man Fehlfunktionen von Logitech-Tasten effektiv behebt

Februar 12, 2026 5 Minuten Lesezeit Updated: Februar 12, 2026

Wenn die Seitentasten einer Logitech-Maus nicht funktionieren oder einfach nicht wie erwartet arbeiten, kann das extrem frustrierend sein. Manchmal ist es nur ein Fehlklick in den Einstellungen, manchmal liegt es an der Firmware oder den Treibern. Oder schlimmer noch: Die Hardware selbst gibt langsam den Geist auf. Dieser kleine Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie die defekten Seitentasten reparieren – insbesondere, wenn sie gar nicht reagieren – ohne gleich eine neue Maus kaufen zu müssen. Durch die Behebung dieser Probleme erhalten Sie das gewohnte Klickgefühl zurück und einige der zusätzlichen Tasten funktionieren wieder. Denn ehrlich gesagt ist die Software von Logitech nicht immer perfekt, und Windows ist auch nicht immer sofort einsatzbereit. Hier finden Sie Lösungen, die bei einigen Systemen funktioniert haben – vielleicht helfen sie Ihnen ja auch.

So beheben Sie das Problem, dass die Seitentasten einer Logitech-Maus nicht reagieren.

Überprüfen Sie Ihre Grundeinstellungen und Tastenbelegungen.

Manchmal liegt das Problem einfach an einer falsch konfigurierten Taste oder einer fehlerhaften Tastenbelegungssoftware. Viele Logitech-Mäuse ermöglichen die individuelle Anpassung der Tasten über die zugehörige Software – Logitech G Hub oder Logitech Options. Wer häufig spielt oder Tastenfunktionen anpasst, kann leicht versehentlich Tasten in der Software deaktivieren oder neu belegen.

  • Öffnen Sie die Software, die Sie zum Neubelegen der Tasten verwendet haben (z. B.Logitech G Hub oder Options).Falls Sie nichts installiert haben, überspringen Sie diesen Schritt – mehr dazu weiter unten.
  • Prüfen Sie, ob allen Seitentasten die richtigen Funktionen zugewiesen sind; vermeiden Sie, dass sie deaktiviert sind.
  • Falls etwas nicht stimmt, suchen Sie nach der Option „Auf Standard zurücksetzen“ – dadurch werden die Tasten oft auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Tun Sie das sicherheitshalber.

Testen Sie anschließend die Maus. Manchmal kommt es zu Konflikten zwischen neu belegten Tasten und Windows oder anderen Anwendungen, wodurch die Tasten nicht mehr reagieren. Wenn das Zurücksetzen nicht hilft, deinstallieren Sie die Software am besten vollständig, um zu prüfen, ob die Standard-Windows-Treiber besser funktionieren.

Methode 1: Deinstallieren Sie in Konflikt stehende Software und bereinigen Sie die Treiber.

Das ist ein klassisches Problem. Mehrere Apps zum Neubelegen oder Anpassen von Tasten können Konflikte verursachen, insbesondere wenn sie von verschiedenen Anbietern stammen. Ein fehlerhafter Software-Stack kann dazu führen, dass Tasten deaktiviert werden oder die Interpretation durch Windows beeinträchtigt wird.

  1. Drücken Sie die Windows-Taste + I, um die Einstellungen zu öffnen.
  2. Navigieren Sie zu Apps > Installierte Apps.
  3. Halten Sie Ausschau nach Software, die mit Ihrer Maus in Verbindung steht – beispielsweise Logitech Options, G Hub oder Remap-Tools von Drittanbietern.
  4. Klicken Sie auf die App und drücken Sie dann auf Deinstallieren.

Nach der Deinstallation empfiehlt es sich, verbliebene Treiberdateien zu entfernen.Öffnen Sie den Geräte-Manager ( Win + XGeräte-Manager ), erweitern Sie „Mäuse und andere Zeigegeräte“, suchen Sie Ihre Maus, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie „Gerät deinstallieren“. Starten Sie den Computer neu. Windows sollte beim Start automatisch einen Standardtreiber installieren, wodurch möglicherweise Probleme mit den Tasten behoben werden.

Methode 2: Versuchen Sie, die Maus ohne Logitech-Firmware oder -Software zu verwenden.

Ziemlich seltsam, aber manchmal kann Logitechs eigene Firmware oder Software mehr schaden als nutzen. Besonders, wenn sie veraltet oder beschädigt ist. In einem Fall führte die Deinstallation der Logitech-Software dazu, dass die Maus auf generische Windows-Treiber zurückgriff – weniger komfortabel, aber zuverlässiger.

  1. Öffnen Sie den Task-Manager ( Ctrl + Shift + Esc) und wechseln Sie zur Registerkarte „Details“.
  2. Suche lghub.exenach Logitech-Softwareprozessen.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie „Task beenden“ oder „Prozessbaum beenden“.
  4. Testen Sie nun die Seitentasten erneut. Möglicherweise reagieren sie mit dem Standardtreiber von Windows besser.

Falls dies erfolgreich ist, können Sie später auch versuchen, die Logitech-Firmware über die offizielle Website neu zu installieren oder zu aktualisieren. Prüfen Sie aber zunächst, ob der Basistreiber besser funktioniert.

Methode 3: Treiber und Firmware aktualisieren

Logitech-Dateien können natürlich mit der Zeit veralten oder beschädigt werden, was dazu führen kann, dass die Tasten nicht mehr reagieren oder Fehlfunktionen aufweisen. Die einfachste Lösung ist die Aktualisierung der Treiber über den Geräte-Manager.

  1. Drücken Sie die Windows-Taste + X und wählen Sie Geräte-Manager.
  2. Mäuse und andere Zeigegeräte erweitern.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Gerät mit der Bezeichnung „HID-konforme Maus“ oder auf den Namen Ihrer Logitech-Maus und klicken Sie dann auf „Treiber aktualisieren“.
  4. Wählen Sie „Automatisch nach Treibern suchen“. Wenn Windows einen neuen Treiber findet, wird dieser installiert. Andernfalls können Sie auf der Logitech-Website nach den neuesten Firmware- oder Software-Updates suchen – beispielsweise über den Logitech-Support.
  5. Befolgen Sie die dortigen Anweisungen, insbesondere wenn die Installation des Firmware-Update-Tools von Logitech empfohlen wird.

Manchmal lassen sich durch ein Firmware-Update – über die zugehörige Software von Logitech – Probleme mit der Hardwareerkennung oder festsitzende Tastenkonfigurationen beheben.

Methode 4: Optimierungen des Energiemanagements (insbesondere bei drahtlosen Mäusen)

Dieses Problem kann nach dem Aufwachen aus dem Ruhemodus oder nach längerer Inaktivität zu Schwierigkeiten mit den Seitentasten führen. Windows schaltet das Gerät möglicherweise aus, um Strom zu sparen, was zu sporadischen Funktionsstörungen der Tasten führen kann. Ein etwas seltsamer Fehler, aber einen Versuch ist es wert.

  1. Geräte-Manager öffnen.
  2. Je nach Verbindungstyp wählen Sie „Eingabegeräte für den Menschen“ oder „USB-Controller“.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Maus oder Ihr Sende-/Empfangsgerät und wählen Sie Eigenschaften.
  4. Wechseln Sie zur Registerkarte „Energieverwaltung“.
  5. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen „Computer kann das Gerät ausschalten, um Energie zu sparen“.

Dadurch sollte das Gerät beim Aufwachen des PCs aus dem Ruhezustand aktiv und reaktionsfähig bleiben. Bei manchen Konfigurationen hat das enorm geholfen.

Abschließende Überprüfung: Hardwareprobleme

Wenn all das nichts bringt, liegt es möglicherweise an der Hardware. Selbst bei robusten Mäusen können die Mikroschalter – diese winzigen Teile unter den Tasten, die die Klicks auslösen – verschleißen. Funktionieren die rechte und linke Maustaste oder das Scrollrad nach allen Software-Korrekturen immer noch nicht, sind die Schalter wahrscheinlich defekt oder verschmutzt.

Die Reinigung der Tasten oder die Einholung eines Kostenvoranschlags bei einem Logitech-Servicecenter sind möglicherweise die einzigen verbleibenden Optionen. Manchmal sind interne Schäden oder Herstellungsfehler die Ursache, insbesondere wenn die Maus heruntergefallen oder durch intensive Nutzung abgenutzt ist. Bedenken Sie, dass, obwohl Logitech seine Mäuse auf etwa 10 Millionen Klicks testet, im realen Gebrauch Defekte früher auftreten können.

Die Behebung eines nicht reagierenden Seitenknopfes erfordert oft ein Ausprobieren verschiedener Lösungen – Software, Treiber, Firmware oder Hardware. Meistens ist es eine Kombination dieser Maßnahmen, die die Knöpfe wieder funktionsfähig macht.