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Wie Sie den Empfang wiederholter E-Mails zum Zurücksetzen Ihres Passworts stoppen und zukünftige Benachrichtigungen verhindern

Februar 15, 2026 5 Minuten Lesezeit Updated: Februar 15, 2026

Bekommen Sie auch ständig diese E-Mails zum Zurücksetzen des Passworts, obwohl Sie sie gar nicht angefordert haben? Anfangs denkt man sich vielleicht noch: „Wahrscheinlich testet jemand nur meinen Login“, oder? Aber dann hört es einfach nicht auf. Es ist ziemlich beunruhigend und macht einen paranoid, dass das Konto gehackt oder, noch schlimmer, ein Phishing-Angriff sein könnte. Mir ging es genauso. Es ist nervig, weil es manchmal nur ein Tippfehler ist, den jemand beim Einloggen oder Zurücksetzen des Passworts gemacht hat, aber manchmal steckt auch ein ernsthafter Hacking-Versuch dahinter. Wenn Sie also verstehen, warum diese E-Mails immer wieder auftauchen, können Sie besser entscheiden, ob Sie sich Sorgen machen, sie ignorieren oder etwas unternehmen sollten.

Außerdem ist es wichtig herauszufinden, wie man diese unerwünschten E-Mails stoppt oder zumindest reduziert, denn Spam und Phishing-Angriffe können sehr raffiniert sein. Wenn Sie die Anzeichen kennen, Ihre Kontoaktivitäten überprüfen und Ihre Einstellungen absichern, können Sie sich später viel Ärger ersparen. Hier finden Sie eine kurze Übersicht über häufige Gründe für das wiederholte Auftreten dieser E-Mails und was Sie dagegen tun können. Manche Lösungen sind einfach, andere erfordern etwas mehr Aufwand, aber es lohnt sich, um Ihre Daten zu schützen.

Wie man wiederholte E-Mails zum Zurücksetzen des Passworts stoppt oder reduziert

Überprüfen Sie Ihre Konto-Anmeldeaktivitäten

Wenn Sie häufig solche E-Mails zum Zurücksetzen Ihres Kontos erhalten, sollten Sie zunächst überprüfen, ob jemand anderes versucht, auf Ihr Konto zuzugreifen. Gehen Sie zu Ihren Kontoeinstellungen und suchen Sie nach Anmeldeaktivitäten oder kürzlich erfolgten Gerätezugriffen. Diese Informationen finden Sie in der Regel unter Sicherheit > Anmeldeaktivitäten oder Letzte Aktivitäten. Bei Gmail finden Sie diese Informationen beispielsweise unter Mein Konto > Sicherheit > Ihre Geräte. Auf manchen Plattformen müssen Sie möglicherweise nach „Letzte Anmeldeaktivitäten“ suchen. Wenn Sie dort unbekannte Standorte oder Geräte sehen, ist das ein Warnsignal.

Dies hilft zu überprüfen, ob es sich nur um einen harmlosen Tippfehler oder um böswillige Absicht handelt. Bei manchen Systemen sind diese Informationen nicht sehr eindeutig, daher lohnt es sich, Benachrichtigungen für verdächtige Aktivitäten zu aktivieren, sofern verfügbar. Manchmal reicht es schon, zu wissen, dass jemand in Ihrem Konto herumschnüffelt, damit die E-Mails aufhören, da der Absender merkt, dass Sie ihn beobachten.

Solche E-Mails als Spam markieren / Abmelden

Wenn Ihnen die wiederholten E-Mails verdächtig vorkommen, markieren Sie sie am besten als Spam. Die meisten E-Mail-Anbieter haben eine einfache Schaltfläche „Spam melden“.Sobald Sie eine E-Mail als Spam markiert haben, werden ähnliche E-Mails automatisch herausgefiltert. Das ist zwar kein hundertprozentiger Schutz, reduziert aber die Anzahl der E-Mails und schützt Sie vor Phishing-Angriffen. Falls die Reset-Links von Mailinglisten oder verdächtigen Anbietern stammen, suchen Sie am Ende der E-Mail nach einem Abmeldelink – manchmal können Sie so den E-Mail-Verkehr schnell stoppen.

Bei einigen E-Mail-Plattformen können Sie sogar Filter oder Regeln erstellen, um E-Mails, die bestimmte Schlüsselwörter wie „Passwort zurücksetzen“ enthalten oder von verdächtigen Absendern stammen, automatisch zu löschen.

Ändern Sie Ihre Passwörter und aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Und jetzt kommt der entscheidende Punkt: Wenn Sie diese E-Mails weiterhin erhalten, insbesondere nachdem Sie sie ignoriert oder als Spam markiert haben, sollten Sie Ihr Passwort ändern. Ich bin mir nicht sicher, warum es hilft, aber es ist eine gute Sicherheitsmaßnahme. Wählen Sie ein starkes, einzigartiges Passwort, das Sie nirgendwo anders verwenden. Nutzen Sie Tools wie LastPass oder Dashlane, um komplexe Passwörter zu generieren und zu speichern.

Noch besser: Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) – die meisten Plattformen unterstützen sie mittlerweile. Sie fügt eine zusätzliche Sicherheitsebene hinzu, beispielsweise einen Code, der an Ihr Smartphone gesendet oder von einer App wie Google Authenticator generiert wird. Selbst wenn jemand Ihr Passwort stiehlt, kann er ohne diesen zweiten Code nicht auf Ihr Konto zugreifen. Das ist eine enorme Sicherheitsverbesserung und die Mühe lohnt sich. Aktivieren Sie 2FA einfach in Ihren Kontoeinstellungen unter „Sicherheit“.

Stellen Sie sicher, dass Ihre E-Mail-Adresse nicht unbemerkt abonniert wurde.

Manchmal wird Ihre E-Mail-Adresse ohne Ihr Wissen in Verteilerlisten oder Spam-Gruppen aufgenommen. Phishing-Betrüger und unseriöse Websites können Ihre E-Mail-Adresse ausspionieren und Sie für unerwünschte Nachrichten anmelden. Beachten Sie daher stets die Warnungen Ihres E-Mail-Anbieters, insbesondere bei verdächtigen Aktivitäten oder ungewöhnlichen E-Mails. Sie können diese Newsletter oder verdächtigen E-Mails in der Regel problemlos abbestellen – eine gute Möglichkeit, unerwünschte Nachrichten und Risiken zu reduzieren.

Prüfen Sie außerdem die mit Ihrem E-Mail-Konto verknüpften Apps und Berechtigungen – manchmal senden oder empfangen merkwürdige Apps Spam in Ihrem Namen.

Was könnte sonst noch helfen, diese E-Mails zu vermeiden?

Verdächtige E-Mails als Spam markieren / Phishing melden

Wenn eine E-Mail verdächtig aussieht – ungewöhnliche Absenderadresse, seltsamer Inhalt, dringende Anfragen – klicken Sie einfach auf Spam melden oder Phishing melden. So kann Ihr E-Mail-Anbieter erkennen, welche E-Mails verdächtig sind, und die Wahrscheinlichkeit verringern, dass Sie solche E-Mails erneut erhalten. Wenn Sie Gmail verwenden, finden Sie über die drei Punkte neben der E-Mail Optionen wie Spam melden und Phishing melden. Dies dient nicht nur dazu, Ihren Posteingang sauber zu halten, sondern hilft auch, Betrüger im größeren Stil zu bekämpfen.

Seien Sie wachsam gegenüber Phishing-Links

Hacker verstecken Links in diesen Reset-E-Mails natürlich gerne. Wenn Sie versehentlich auf einen gefälschten Link klicken, kann sich Schadsoftware installieren oder Sie auf eine Phishing-Seite weiterleiten. Bewegen Sie den Mauszeiger immer über Links, um zu prüfen, ob sie seriös aussehen. Wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt, klicken Sie nicht darauf. Sollten Sie doch auf einen Link klicken und Schadsoftware vermuten, trennen Sie sofort die Internetverbindung ( Ctrl + Shift + Escöffnen Sie dazu den Task-Manager, trennen Sie dann WLAN oder ziehen Sie das Ethernet-Kabel ab) und führen Sie einen Sicherheits-Scan durch. Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Zusammenfassung

Häufige E-Mails zum Zurücksetzen des Passworts können lästig sein, besonders wenn man sich Sorgen um die Sicherheit macht oder einfach nur genervt ist. Es empfiehlt sich, die Anmeldeaktivitäten zu überprüfen, Passwörter zu aktualisieren, die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren und verdächtige E-Mails zu blockieren oder abzubestellen. Manchmal handelt es sich nur um einen Tippfehler oder einen harmlosen Fehler; manchmal ist es aber auch ein Zeichen dafür, dass jemand versucht, einem zu schaden. Die Sicherheit des Kontos im Auge zu behalten ist wichtig – ignorieren Sie solche E-Mails also nicht, wenn sie wiederholt auftreten.

Zusammenfassung

  • Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Kontoanmeldeaktivitäten.
  • Verdächtige E-Mails als Spam markieren und gegebenenfalls das Abo kündigen.
  • Ändern Sie Ihre Passwörter regelmäßig in sichere, einzigartige Passwörter.
  • Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung, wann immer möglich.
  • Seien Sie vorsichtig bei Phishing-Links und verdächtigen Inhalten.
  • Behalten Sie Ihre E-Mail-Abonnements und verknüpften Apps im Auge.

Ich drücke die Daumen, dass es hilft.